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In einem ukrainischen Dorf versucht der junge Wassili während der Kollektivierung vergeblich, seinen Vater zu überzeugen, in die Kolchose einzutreten. Wassili selbst darf den neu gekauften Traktor fahren und pflügt bei der Arbeit auch Grenzsteine um, die die Felder der Kulaken markieren. Aus Rache erschießt einer von ihnen Wassili eines Nachts auf der Dorfstraße. Sein Begräbnis gerät zur großen Verbrüderung der Dorfbewohner mit den Kolchosemitgliedern, von der allein der Mörder ausgeschlossen ist.
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Letzter Stummfilm des ukrainischen Regisseurs Alexander Dowshenko, desen frühere Tätigkeit als Maler ihr Echo in beeindruckenden visuellen Kompositionen findet. Vordergründig als Propagandafilm für die Kollektivierung der sowjetischen Landwirtschaft angelegt und dabei mit Sergej M. Eisensteins "Die Generallinie" verwandt, feiert "Erde" dem Titel gemäß die Schönheit, Ruhe und Harmonie der Natur mit ihrem ewigen Kreislauf aus Werden und Vergehen. Gemeinsam mit den beiden vorangegangenen Stummfilmen "Swenigora" und "Arsenal" zählt "Erde" zu den heute am höchsten eingeschätzten Filmen Dowshenkos.