Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Das hat für mich gerade den besonderen Reiz dieses Films ausgemacht. Wir sahen genauer, während der Protagonist durch Unfall blind wurde. Wir entdecken neue Perspektiven, während die Hauptdarstellerin Fritzi eine von Geburt an Blinde überzeugend vorlebt.
Die Story ist intensiv und berührend, aber nicht belastend. Viele, viele kleine Details machen diesen Film mehr als einmal sehenswert.
Fazit: Gute Story, tolle Schauspieler, fantastischer Kamermann, schöne Schnitte, passende Filmmusik und ein klasse Regisseur, der dieses (noch einmal gesagt) Kunstwerk ermöglichte. Ein Highlight in meiner Sammlung!
Der Film entwickelt sich zu einem Roadmovie besonderer Art, mitten durch kahle und unfreundliche Landschaften Osteuropas. Die Schönheit des Filmes ist also - wie dies sich für eine Geschichte über blinden Menschen gehört - nicht eine optische. Wie weit der Film realistisch ist und wie weit er eine Leistung der beiden Blinden aufzeigt, die solche in der Wirklichkeit nicht erbringen können, kann ich nicht beurteilen. Immerhin ist bekannt, dass sich die beiden (sehenden) Schauspieler intensiv auf ihre Rollen vorbereitet haben und Fritzi Haberlandt sich durch einen Blindentherapeuten in die Welt der blinden Menschen und in deren Möglichkeiten, sich im Leben zurechtzufinden, einführen liess. Jedenfalls gibt der Film Mut, sich Schicksalsschlägen zu stellen und nicht vorzeitig zu resignieren. Die schauspielerische Leistung von Fritzi Haberlandt und Hilmir Snær Guðnason überzeugt in allen Teilen. Wir sehen eine grossartige Liebesgeschichte ohne Kitsch und übertriebene Sentimentalitäten. Die Kameraführung und auch die gezeigten Orte des Geschehens tragen das ihre zum Erfolg bei.
|
|
|