Marie,die Haushälterin des Abbé Sauniére, erzählt ihre Lebens-und Liebesgeschichte - mit allen Höhen und Tiefen - in der Ich-Form. Da der geschichtliche Hintergrund und die beschriebenen Schauplätze tatsächlich vorhanden sind, glaubt man ihr jedes Wort. Angefangen bei ihrem Bericht über den vertuschten Mißbrauch und die Abtreibung in ihrer Kindheit, bis hin zu dem Fund des Templer-Schatzes sowie ihre Eifersucht auf die Frau, die ihr die Aufmerksamkeit "ihres Mannes" raubt, macht die Geschichte einen in sich stimmigen Eindruck. Wer damit leben kann, daß es Priester gibt, die nicht im Zölibat leben - und auch Meinungen außerhalb der Bibel akzeptiert, kommt bei dieser Geschichte auf jeden Fall auf seine Kosten.