Als ich anfing das Buch zu lesen war ich ein bißchen enttäuscht, dass es in der Ich-Form geschrieben war, denn die mag ich nicht so sehr. Ich finde man erfährt immer nur alles aus der Sicht der Heldin, nie etwas über die Gefühle oder Gedanken der anderen, besonders nicht über den in den sie sich verliebt! Aber nach einer Weile war ich doch so gefesselt, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Ich wollte unbedingt erfahren wer wirklich die Eltern von Celeste waren und wie das Verwandtschaftsverhältnis zu Simon nun tatsächlich war. Wer allerdings erwartet eine prickelnde, leidenschaftliche Geschichte, ala Amanda Quick, zu lesen, ist hier falsch. Es ist eher eine ruhige romantische Geschichte, die von dem Geheimnis um Celestes Herkunft lebt. Aber trotzdem bleibt sie bis zum Schluss spannend, ob sich Celeste und Simon doch noch kriegen.
Zum Inhalt: Celeste fühlt sich seit ihrer Kindheit zum Schloss angezogen. Sie findet in der Schule eine Freundin, die Tochter der Köchin, die sie dort immer wieder besucht. Eines Tages trifft sie auf Lord Simon, den Erben des Schlosses. Erhält sie für eine Diebin und beschimpft sie. Er lässt sie seine Verachtung spüren und sie hasst ihn dafür aus ganzem Herzen. Lady Marian, Simons Mutter, erscheint und beendet den Streit. Als sie nach Celestes Namen fragt reagiert sie völlig verstört. Nachdem jedoch Celestes Freundin wegziehen muss, kann sie dass Schloss nicht mehr besuchen. Auf der einen Seite traurig aber doch auch froh nicht mehr Simons Attacken ausgeliefert zu sein.
Die Jahre vergehen und als Celestes Mutter stirbt wird sie überraschend von Lady Marian als Gesellschafterin angestellt. Mit Simon steht sie weiterhin auf Kriegsfuß und geht ihm so gut es geht aus dem Weg. Die Lady behandelt sie wie ein Familienmitglied und mit der Zeit akzeptiert das auch Simon. Sie werden Freunde und langsam entwickelt sich eine zarte Liebe.
Diese wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als nach einem Unfall Lady Marian stirbt, und ihr Testament eröffnet wird: Das Erbe der Lady Marian!