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am 25. August 2013
Für Broder war die Wiedervereinigung eine Inszenierung durch die Stasi. Sie wußte, daß die DDR zusammenbrechen würde und brachte ihre eigenen Schäfchen rechtzeitig ins Trockene. Diesen Faden kann man nun weiterspinnen bis zum bitteren Ende: Weil die Stasi eine Volksbewegung inszenierte, geriet Bundeskanzler Kohl unter Zugzwang. Das wiederum führte zu zwei wirtschaftlich katastrophalen Währungsunionen: zum Umtausch der Mark in DM im Verhältnis 1:1 bzw. (teilweise) 2:1 (statt realistisch 4:1) und zur Einführung des Euro in der EU, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt waren. Broder vergleicht die Kosten der Wiedervereinigung (im Jahr 1993 ca. 150 000 000 000 DM) mit den Entschädigungszahlungen für den Holocaust (insgesamt bis zum Jahr 2000 voraussichtlich 100 000 000 000 DM). Dabei ging es den Einwohnern der DDR doch erheblich besser als den KZ-Überlebenden. Dazu kamen noch allerlei Pogrome durch Rechtsextremisten gegen Menschen mit Migrationshintergrund (die als Sündenböcke dafür mißbraucht wurden, daß nach der Wiedervereinigung aus der ehemaligen DDR kein Schlaraffenland wurde). Mit einem Volk, das solche Sachen macht, kann man nur noch Mitleid haben. Deshalb der Titel des Buchs.
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am 2. Oktober 1999
Dieses Buch eroeffnet dem Leser so viele Abgruende gesamtdeutschen Denkens! Ich habe nur fuenf Tage gebraucht, dieses Buch zu lesen, so interessant war es! Vom Verfolgungswahn in der ehemaligen DDR, ueber die Beschuldigungen von Stasi-Funktionaeren zur Angst vor immer noch existierenden Stasi-Spitzeln betrachtet und beschreibt Henryk Broder verstoerende Zustaende in beiden Deutschlanden von 1930 bis 1994. Lesen!
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