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Eragon - Das Erbe der Macht [Audiobook] [Audio CD]

Christopher Paolini , Andreas Fröhlich
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (241 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

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Christopher Paolini
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Highlight, das Besiegen des bösen Königs, ist gut und clever in Szene gesetzt. Der letzte Band ist unterhaltsam und sehr spannend." (www.hoernews.de )

"Beim Hören hat man das Gefühl, als ob die magische Welt aufersteht und die handelnden Figuren werden einem vertraut. Andreas Fröhlichs Stimme zeigt dabei ein breites Spektrum an Klangfarben und Stimmungen, die in den Dialogen sehr gut zu den jeweiligen Figuren passen. Ohne Geräusche oder Musik schafft er es nur durch das Variieren der Stimme in Lautstärke, Tempo und Klang die ganze Aufmerksamkeit des Zuhörers zu erlangen." (www.ajum.de )

"Und man kann getrost beides genießen - den Roman mit seiner Fülle an phantastischen Ideen und aufregenden Szenen und das wunderbar gesprochene Hörbuch." (NDR 1 Niedersachsen )

Kurzbeschreibung

Das lang ersehnte, grandiose Finale der Eragon-Saga

Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird ...


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53 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Guter Auftakt, flauer Abgang 10. Dezember 2011
Von Brimmsel
Format:Gebundene Ausgabe
Alles in allem fand ich, dass der vierte Teil der Eragon Reihe ein akzeptabler, aber dennoch nicht befriedigender Abschluss der Reihe ist (sofern es denn nicht noch eine Fortsetzung geben wird,was nicht ganz abwegig erscheint).
Es wird durchgehend Spannung aufrecht erhalten, es gibt viele kleine Höhepunkte und interessante Ideen. Es handelt sich um ein an sich gutes Buch. Dennoch stellt sich bei mir ein Gefühl der Unzufriedenheit ein. Ich habe das Buch mit Spannung bis zu Galbatorix Tod verfolgt und bis dahin gefiel mir der Band wirklich sehr.

Jedoch überwiegen bei mir ab dieser Stelle als eigentlich großer Fan von Eragon die negativen Gefühle, die sich aus verschiedenen Punkten ergeben:
-Wieso wird die seltsame neuartige Magie auf Vroengard angesprochen,wenn nicht näher auf sie eingegangen wird?Wer waren die Menschen, die Eragon nachts durch die Ruinen gehen sieht?
-Ich fand die Idee sehr gut, Nasuada und Murtagh einander näher kommen zu lassen. Es war ja bereits abzusehen, da ja immer wieder erwähnt wurde, dass die beiden sich nach ihrem ersten Treffen mochten. Wieso eine so gute und nicht ganz so vorhersehbare Idee ins Nichts verlaufen lassen?Murtagh verschwindet,nachdem er seine Persönlichkeit zum Guten ändern konnte ins Nichts?Und dann auch noch ohne einen Kuss, einen Liebesschwur ohne tränenreichen Abschied?Sehr enttäuschend! Das hätte doch eine echt dramatische Romanze werden können oder aber man hätte den beiden wenigstens einen Moment trauter Zweisamkeit gönnen können. Und Murtaghs inneren Wandel hätte man ruhig detaillierter darstellen können und dafür Roran ein wenig kürzen.
-Roran ist mal wieder der Seitenfüller, der nach immer gleichem Schema ohne Magie alle Hürden nimmt, ohne dass seiner Rolle mehr Bedeutung zukommt.Er ist der eigentliche Held, der alles aus eigener Kraft schafft, doch eigentlich braucht die Geschichte seine Rolle nicht,wenn das Buch Eragon heißt.Wieso das Ganze?Und wieso das Drama um Katrina, die das KInd alleine großziehen will,wenn doch nichts passiert?
-Wieso ist der neue Drache,von dem sich alle Fans eine Hauptrolle erhofft hatten, eine winzige Nebenrolle für den Abspann?Auch verstehe ich nicht, wieso er völlig vorhersehbarer Weise bei Arya schlüpft (Nasuada wäre meiner Meinung nach die interessantere Wahl gewesen).Das wirkt ja alles soooo aalglatt... *gähn* Man nimmt Arya die tiefe Verbindung zu ihrem Drachen auch irgendwie nicht so recht ab.
-Die Liebesgeschichte zwischen Eragon und Arya nimmt kein zufriedenstellendes Ende.Entweder Fisch oder Fleisch,Herr Paolini! Man merkt,wie sich die beiden während des Buches annähern und kann sich wider aller früheren Erwartungen mehr vorstellen. Und dann diese krampfhaft erzwungene, unlogische Drama (auch ohne Kuss wohlbemerkt);wieso wird Arya, die in den Augen ihres Volks ein Teenager ist und fast garnicht bei ihrem Volk gelebt hat, die neue Königin, obwohl das ihrem Charakter total zuwiderläuft und sie eine Reiterin ist, die eigentlich unabhängig sein soll!Und wieso bitte muss Eragon denn für immer gehen,wenn er ewig lebt und mit Saphira innerhalb kürzester Zeit größte Entfernungen zurücklegen kann?Etwa nur,weil Angela es eben so prophezeit hat?Es wird nicht klar,wieso die beiden nicht zusammen sein sollen (schonmal was von Fernbeziehung gehört?). Und dann dieses ewige Herauszögern des Abschieds ("Begleite mich noch bis zur ersten Flussbiegung", man kann es auch übertreiben...)
-Saphira, die ach so stolze und weise und starke Drachendame, die über die Maße eitel ist, bietet sich, nur weil sie gerne mal Eier legen will, innerhalb von Minuten einem halbstarken Drachen an, der noch nicht einmal geschlechtsreif sein dürfte und ihr geistig und körperlich haushoch unterlegen sein muss und fliegt anschließend sofort mit ihm weg, um gleich am Nachwuchs zu arbeiten!?!?Hallo!?Wenn irgendetwas nicht zu Saphiras Charakter passt, dann diese Verzweiflungstat.Sie sollte die Meisterin und Ausbilderin dieses Drachens sein, und nicht sein Geschlechtspartner!
-Viele geheimnisvolle Andeutungen der Bücher, die eine große Auflösung versprechen, werden nicht nur schlecht, sondern einfach mal garnicht aufgelöst:Was ist denn nun bitte der Preis des Menoa-Baums? Wieso taucht diese fremde Kriegerin mit den Narben und den Kindern auf und rettet Roran und woher kam sie überhaupt? Was hat es denn nun mit Angela auf sich? Wo ist Eragons Diamantgürtel?Broms letzte Worte?Und wie lauten denn die ach so tollen wahren Namen?
-Das Ende,wie Eragon mit den Elfen davonfährt und seine Lieben am Steg zurücklässt ist ja mal sowas von Herr der Ringe, dass es fast schon unverschämt ist...
-Kein guter Roman kommt ohne Tote aus.Man muss sich als Autor einfach von liebgewonnenen Figuren trennen, um die nötige Portion Gefühl und Tragik beim Leser zu wecken. Es ist unglaubwürdig, dass tausende anderer Menschen sterben und alle Hauptfiguren überleben. Ich denke, Paolini hätte sich von Roran, Nasuada oder Murtagh trennen müssen (vllt auch von Arya, dann wäre das Ende der Romanze und Eragons Weggehen immerhin stimmig gewesen)

Insgesamt vollzieht sich das Ende des Buches zu abrupt.Es scheint schon ziemlich leicht für Eragon, den Überendgegner Galbatorix lahmzulegen. Danach flacht alles ab und die Stränge werden fast schon lieblos zu Ende gebracht (hier noch eine Feier und ein Festessen, nochmal schnell von allen verabschiedet ud letzte Geheimnisse ausgetauscht oder offene Fragen mehr oder weniger geklärt). Eragons Charakter lässt sich nur noch schwer verstehen, erscheint zu weise und zu mächtig (ach wie praktisch,dass er mal eben den Namen der alten Sprache erfahren hat und damit alle Probleme lösen kann) und zu selbstlos. Der Schluss ist eine bloße Aneinanderkettung von Ereignissen.
Entweder es ist wirklich eine Fortsetzung geplant, oder Paolini stand unter ziemlichen Zeitdruck bzw hatte keine Lust mehr, denn anders ist der wirre und lieblose Abschluss für mich nicht erklärbar.Schade!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich mag Galba 2. Februar 2012
Von Amarokk
Format:Gebundene Ausgabe
Die Überschrift spricht bereits den Knackpunkt an, der mich als großen Anhänger der Fantasy-Literatur am größten irritierte: Als ich das Buch nach gut drei Wochen endlich zuschlug und damit den Zyklus Eragon beendete, empfand ich Sympathie für Galbatorix. Und ich werde auch noch darlegen, warum.
Zunächst aber ein Rundumschlag, da es sich hier um Teil vier einer ganzen Reihe handelt: Den ersten Teil las ich mit Genuss! Mir gefiel die einfache, aber doch plastische Welt, die mir da präsentiert wurde. Der Vergleich zu Herr der Ringe, vom Plot her auch Star Wars, lag nah; ebenso das Prinzip der wahren Sprache, welches in 'Erdsee' schon seine Anwendung fand. Dennoch gefiel, was der werte Herr Paolini da zu Papier brachte.
Meine Verbeugung vor diesem 'Wunderkind', auch dafür, dass er es schaffte, eine solch imposante Masse an Schreibwerk zu verfassen.
Doch, soviel sei auch gesagt: Ist es eine Ehrung für einen mittlerweile wohl auf die 28 zugehenden Herren, als 'Wunderkind' angehimmelt zu werden? Nur ein kleiner Hinweis für die Fans, die manchen Logik-Fehler und flache Charaktere mit Alter entschuldigen wollen.
Jedenfalls: Der erste Band hatte seine Reize, auch wenn beim zweiten Durchlesen hier und dort kleine Stolpersteine aufkamen (als einziges Beispiel sei hier genannt, dass Eragon nebst Magie und Schwertkampf Lesen und Schreiben innerhalb weniger Wochen lernt).
Band zwei und drei brachten den Knick. Plötzlich hatte unser kleiner Drachenreiter also seinen Platz gefunden, bei den ehrenwerten Varden. Und von da an wurde es seltsam zäh; Roran als zweiter Protagonist half im zweiten Teil noch ein wenig aus, wurde im dritten Band jedoch geradezu abstoßend brutal - doch dazu später, vorerst kein zu großes Spoilern.
Band vier dann der größte Absturz. Denn Eragon hat noch immer keine Entwicklung durchgemacht. Er soll der große Drachenreiter sein, und doch kommt er mir noch immer wie ein Bauerntrottel vor; ein kleiner Junge, dem man den Mantel eines Kriegsherrn übergestreift und einen satten Stoß gegeben hat: 'Und nun geh und mach!' Und Eragon watschelt los, in zu großen Klamotten. Ernsthaft: Kann sich selbst der glühendste Fan Eragon mittlerweile als gereiften, erwachsenen Krieger vorstellen? Beschwört er etwa das Bild von Aragorn, Arathons Sohn herauf, der stolz und grimmig durch die Pforte Helms Klamms marschiert? Oder sieht man nicht doch noch immer den fünfzehnjährigen Jungen, der seiner Arya hinterherschmachtet und sich von allen das Okay abholen muss, ehe er in den Hof darf zum Spielen?
Auch die Magie, plötzlich inflationär vorhanden, wird fade. Nicht mehr magisch. Sie ist ein schlichtes, effektloses Werkzeug ohne Glanz. Keine göttliche Gabe, sondern fast schon Wissenschaft, nach den Maßstäben eines Physikers berechnet. Magie wird nicht geheimnisvoll eingesetzt und fantasievoll vom Autor beschrieben. Magie wird gewirkt, Magie verschließt die Wunde oder macht Feuer oder einfach Bumm.
Und für alle, die sich Spoiler ersparen möchten, sage ich kurz und knapp, warum mir Galbatorix sympathischer ist als die Varden-Partei: Weil er nichts Böses tut! Er hat hin und wieder Wutausbrüche und erschlägt einige seiner Diener, wie gern hervorgehoben wird. Ein Choleriker, schön und gut. Und den Thron hat er sich durch scheußlichsten Verrat erschlichen, ja. Das reichte in Band eins für den bösen Bösen. Doch nun? Seiner Bevölkerung geht es gut! Die Städte, welche die Varden schleifen, sind prunkvoll und die Einwohner leiden nicht unter IRGENDWAS, was ihnen der König auferlegte, es gibt keine große Schicht der Armut oder Unterdrückung. Im Gegenteil. Stets brechen Eragon und seine heldenhaften Horden - unter ihnen auch die Urgals, die von der Bevölkerung als Plage empfunden werden und anfangs zur Stilisierung Galbas zum Bösen beitrugen - in eine schöne Welt des Wohlstands ein, wann immer sie die Schutzmauern einreißen und die Straßen stürmen. Keine Armenviertel, die es unter normalen Umständen nicht auch gäbe. Keine für mich als Leser sichtbare Gewaltherrschaft.
Der Autor behauptet, Galbatorix ist unfassbar böse und muss vom Thron herunter. Doch eine Grundregel des Schreibens ist nunmal: Behaupten reicht nicht. Zeig es mir. Sag nicht, er ist böse, sondern zeig mir das Elend, das er hervorrief, zeig mir die Unterdrückten und so weiter und sofort. Stattdessen bekomme ich feindliche Soldaten, die ehrenmütig vor ihren durch Eid gebundenen Herren stehen und anschließend vom Bauernlümmel im Feldherrenmantel halbiert werden. Feinde mit guten, ehrenwerten Zügen sind gut, ja, doch da Galbatorix als wirklich Böser nicht rüber kommt, entzieht sich die Geschichte allem Sinne.
Keine Tiefe der Charaktere. Sie sind gut, denn sie sind gut. Der Böse ist böse. Muss er sein. Wäre er nicht böse, wäre die ganze Geschichte bloß eine Eroberungskampagne und ein Rachefeldzug für das Auslöschen der Drachenreiter, die jedoch unter der normalen Bevölkerung nur noch eine Legende sind.

Ab hier SPOILER -

Hier die größten Knackpunkte, die mir sauer aufstoßen:

Eragon: Wie gesagt, nach wie vor ein tumber Bauernjunge. Er soll der Mächtigste der ganzen Truppe sein, stolpert jedoch eigentlich nur durch die Gegend - meiner Empfindung nach. Er muss geschützt werden, regelrecht betüddelt von seiner Elfengarde, muss sich bei Nasuada abmelden und gute Gründe vorbringen, warum er sich von der Truppe zu entfernen hat - wie bei der Reise in die Ruinenstadt der Drachenreiter. Er will einen Schlüssel zur Vernichtung von Galbatorix finden, einem Hinweis nachgehen - und muss lang und breit überreden. Jeder hat Zweifel an ihm, jeder fürchtet, der glorreiche Held der Truppe könnte ohne die Unterstützung seiner Freunde stolpern und ins nächstbeste Kaninchenloch fallen. Er wird beschützt, wo es geht. Und soll doch letzten Endes mit den Fähigkeiten, die er bereits hat und die offenbar kaum für die Alltagsabenteuer genügen, gegen den finstersten Fiesling der Welt antreten. Lieber nichts riskieren bei der Suche nach neuer Stärke - lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Mal ganz platt: Moral muss doch am Boden sein, wenn man ständig heraufbeschwört, wie übermächtig Galbatorix doch ist und von allen Seiten wird nur bestätigt: 'Ja, er ist ein harter Brocken, eigentlich haben wir keine Chance. Wenn er wollte, könnte er kommen und uns ausradieren.'

Faktor Glück: Schließt sich gerade einmal ganz kurz an im Zuge des letzten Satzes: Ist doch so, oder? Galbatorix wird hochstilisiert zum Gott, und offenbar ist er auch so mächtig; allein sein Drache Shruikan müsste eine Herausforderung darstellen. Bloß gut, dass Galbatorix keine Lust hat, selbst etwas zu tun. Er hockt in seinem Thron, und sein Drache gibt den Wandvorhang. Er hat kurz einen starken Auftritt mit donnerndem Brüllen und Kettenrasseln, doch dann geht er wieder zurück an die Leine. Ein Glück, ist der Obermotz zu faul, selbst mal richtig loszulegen. Hätte ers getan, wäre ja noch eingetroffen, was alle befürchtet hatten!
Ein übler Beigeschmack. Die Story hat meiner Meinung einfach nicht die schlimmste Wendung, die größte Herausforderung erreicht. Über Galbas schwachen Kampf hätte ich hinwegsehen können, wäre er nicht in allen drei Bänden vorher zum Non-Plus-Ultra geworden. Es war, als halte mir der Autor den fetten Braten hin, fächelte mir den Duft zu und sagt: 'Er ist zart und saftig', Galbatorix wird die ultimative Herausforderung. 'Freu dich auf den Geschmack', freu dich auf diesen Kampf.
Doch es wird bloß drüber geredet. Der Braten verschmorrt dann doch im Ofen.

Der Feind selbst: Eigentlich hat Galba doch hehre Ziele, oder? Einschränkung von Magie und dergleichen wird später sogar von Nasuada aufgegriffen - aha? Eigentlich keine Veränderung, nur der übliche Wechsel, wenn ein Usurpator den Thron erobert.
Lediglich die Varden als Opposition sind gegen Galbatorix. Und sonst? Steht die Bevölkerung auf ihrer Seite? Nein, denn die Truppen der Städte stehen da nicht als Besatzungsmacht oder unterdrücken irgendwen. Alles läuft ganz normal, wie es sollte. Nirgendwo andere Aufständische, alle glücklich und zufrieden.
Und die Varden fallen in diese Idylle, sorry wenn ichs so sage, aber bestreitet es jemand? Sie selbst überziehen das Land mit Krieg und Verheerung, und am Ende sind Varden und Elfen und Zwerge und Werkatzen zufrieden, doch die Unschuldigen leiden.
Moral und Mordlust: Stößt mir sauer auf. Ab dem zweiten Band sind es immerhin Menschen, die auf beiden Seiten dem Schwert übergeben werden. Ich lese auch Historische Romane wie Bernard Cornwells 'Das letzte Königreich', und auch dort ist der Protagonist ein 'echter' Krieger, der den Kampfrausch liebt und seine Feinde wild schreiend erschlägt. Dort wird dies auch offen zugegeben - so war es eben zu jener Zeit, und der Leser versteht.
Und bei Eragon? Roran zählt im zweiten Band, wieviele Menschen (zehn bis zwanzig) er nun auf dem Gewissen hat, und verspürt tiefste Scham, weil sein Gewissen pocht. Im dritten Band zählt er nicht selbst, sondern einer seiner Kameraden die bereits dreistellige Summe von 186 Mann (soweit ich mich richtig entsinne, vielleicht war die Zahl auch gering anders). Lesen Sie weiter... ›
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich weiß noch genau, wie ich vor vielen Jahren den ersten Band nach erstmaliger Lektüre zur Seite legte... Wow. Was für ein Buch. So viele Details, so viele Geheimnisse, Emotionen, Möglichkeiten. Kaum zu glauben, dass Paolini damals ein Teenager war. Ich konnte kaum erwarten endlich Teil 2 zu lesen. Unnötig zu sagen, dass es mir nach besagtem zweiten Teil genauso ging. Ich war hin und weg.
Aber irgendwas ist dannach passiert. Schon Brisingr konnte nicht mehr richtig überzeugen, irgendetwas FEHLTE.
Ich kann bis heute nicht genau sagen was das sein könnte, woran genau es liegt, aber während Teil 1 und 2 mich in ihrem Bann hielten und auf eine echte Gefühlsachterbahn mitnahmen während sich jede einzelne Seite lebhaft vor meinen Augen abspielte, hatte ich nach 3+4 jedes mal das Gefühl, nicht richtig mitgerissen worden zu sein. Irgendwie nach dem Motto: "Das wars? Aber.. es ist doch noch gar nichts PASSIERT!". Aber das mögen subjektive Eindrücke sein, zumal sind sie wirklich schwer in Worte zu fassen, weswegen ich jetzt versuche, ein wenig auf Band 4 als solchen einzugehen.

Zuersteinmal: Das Buch ist gut. Völlig ohne Zweifel. Auch wenn es mich nicht so gefesselt hat wie die ersten beiden Bände,legte ich es nur ungern aus der Hand. Auf jeden Fall ist es besser als Brisingr, und ich kann jedem den Kauf empfehlen, der die Geschichten um Eragon und co. bisher gerne gelesen hat.
Im Gegensatz zu Teil 3 schafft CP es, die Handlung wieder in Bewegung zu versetzen. Wenn man auch, wie oben angedeutet, nicht ganz so mitgerissen wird wie in den ersten beiden Bänden hat man wieder das Gefühl, dass die Geschichte eine klare Richtung hat und alles auf den einen, unabwendbaren Kampf hinausläuft.
Die Hauptstory als solche macht also endlich wieder Spaß zu lesen, hat interessante Entwicklungen zu bieten und ist - wenn auch nicht komplett unvorhersehbar - sehr kreativ geschrieben. Und endlich, endlich, schaffte Paolini es wieder, die Ausbildung Eragons weiterzuführen, denn gerade dort offenbarten sich ja bisher die interessantesten Details und Geheimnisse von Alagaesia.
Dennoch gibt es viele imho einfach unnötige Stellen in dem Buch, die mir nur wie Lückenfüller vorkamen. Im Gegensatz zu Teil 3 sind diese Lückenfüller besser gestaltet und zumindest für mich doch relativ interessant geblieben, dennoch waren sie größtenteils eher lästig. Hätte man sie weggelassen, wäre viel Platz freigeworden, den Paolini dringend hätte gebrauchen können, doch dazu später. Die Geburt von Horsts Tochter nehme ich als ein Beispiel heraus, was mir ganz gut gefallen hat. Es hat für zusätzliche Charaktertiefe gesorgt, die Beziehung zw. Eragon und Arya vertieft und ein bis dato nicht beobachtetes Verantwortugnsbewusstsein in Eragon gezeigt. Im Gegensatz dazu waren viele Roran-Szenen komplett irrelevant und liefen beständig nach folgendem Motto ab:
a) Roran befindet sich in einer ausweglosen Situation.
b) Detailliert und blutig beschriebenes, dennoch wenig fesselndes Kampfgetümmel.
c) Ein genialer Einfall (oder übermenschliches Kampfgeschick) von Roran rettet den Tag.
d) Rorans bisherige Zweifler verstummen.
Das ganze passiert so nicht nur in Teil 3, sondern auch in Teil 4 immer und immer wieder. Ich frage: Warum?
Für die Haupthandlung hat es jedenfalls keinen Erkennbaren nutzen, die Eroberung der einzelnen Städte hätte sowieso ingesamt deutlich kürzer gefasst werden können.
Dennoch. Beim Endkampf angekommen, und auch gerade während diesem, hatte ich trotz der beschriebenen Mängel ein gutes Gefühl. Ich war nicht hin- und weg wie bei den ersten Bänden oder der "Sword of Truth"-Reihe (riesen Empfehlung btw!!), aber ich war zufrieden. Alles schien sich gut zu Entwickeln, und auch der Endkampf wurde kreativ und ansprechend gelöst.

Was dann aber folgte ist wohl die größtmögliche Enttäuschung, die sich jeder Leser nur vorstellen kann. Hier geht ein über 2000 Seiten langes Epos zuende. Diesem Ende wurde fast ein Jahrzehnt entgegengefiebert... und dann DAS? Bitte..!
Ich dachte noch: Wow, sind ja noch über 100 Seiten, Mensch, da passiert noch was! Denkste..
Während die politische Zukunft des Imperiums noch befriedigend gelöst wurde, lassen die Einzelschicksale der Helden ganz stark zu wünschen übrig. Ums kurz zu machen: Nicht nur, dass abgesehen von Roran alle unglücklich sind, womit ja noch zu leben wäre, ist der Weg dahin so.. FLACH und gezwungen beschrieben, dass es einem echt schlecht werden könnte. Ich will hier jetzt nicht übermäßig Spoilern, aber gerade was die absolut unzureichend entwickelte Liebesgeschichte zw. Eragon und Arya angeht hat man das Gefühl, der gute Paolini durfte nie selbst erleben was es heißt, sich in den Augen einer wunderschönen Frau zu verlieren.. oder anderswo. ;) Absolut hölzern, absolut unglaubwürdig, absolut.. falsch. Aber nicht nur die Beziehung Eragon-Arya, eigentlich das gesamte Ende kommt so daher. Als hätte man CP die Pistole auf die Brust gesetzt, endlich fertig zu werden.
Eine treffende Rezension auf amazon.com nannte das gesamte Ende "depressing". Das trifft sowohl auf das Ende selbst als auch auf dessen Gestaltung zu. Ein Trauerspiel sondergleichen. Da fallen dann nicht mal die zuhauf offengelassenen Fragen noch ins Gewicht. Hier hätte CP wunderbar die ca. 200 weiter oben gesparten Seiten nutzen können. Und vielleicht vorher mal mit ein paar Frauen reden oder ersatzweise wenigstens andere Fantasy-Literatur lesen sollen...

Zusammengefasst: Gutes Buch, grausiges Ende. Lesen lohnt, aber hätte ich noch mal die Wahl, würde ich nach Galbatorix' Tod aufhören und mir mein eigenes Ende erdichten. Schlechter wäre es nicht geworden, so viel steht fest.
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WOW WOW WOW
Das Buch geht sofort ab, kein Geplänkel und kleine EInführung, es geht sofort los und bleibt bis zum Schluß spannend und man muss einfach weiterlesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Brunk, Steffen veröffentlicht
super geil
eragon.1.2.3.4 sind alle SUPER SPANEND!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich habe alle teile in einer woche gelesen!
ICH HOFFE ES KOMMT BALD EIN 5. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von :-[] veröffentlicht
Enttäuschte Erwartungen
Als ich mit der Eragon Reihe zu lesen begann, war ich absolut fasziniert und begeistert davon, habe den 1. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Blaurose veröffentlicht
Enttäuschendes Ende....
Nachdem ich den 3. Band dieser Reihe nicht so gelungen fand (1+2 waren gelungen) und ich Hoffnung hatte, dass der letzte Band, mit all den erhofften Auflösungen der... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Ferox veröffentlicht
Schrott! - Von Band 1 bis Band 4 ein Abstieg in Raten
Ich schließe mich den "Ein-Sterne-Bewertungen" mit den aufgeführten, hunderten offener Fragen uneingeschränkt an. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Jomique de Vries veröffentlicht
unwürdiges ende
Normalerweise liebe ich Fantasyromane und die ersten drei Teile von Eragon fand ich auch sehr gelungen. Der vierte ist allerdings sehr enttäuschend. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Lily Asmira veröffentlicht
Man kann einfach kaum anders.
Ein angenehmer Abschluss der Geschichten und Legenden um Eragon!
Zwar wurde auch der letzte Teil blutiger als seine Vorgänger, jedoch durchaus spannend und sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Thiel veröffentlicht
Ein widerliches Schlachtgemälde
"Eragon - Die Erben der Macht" ist ein geradezu widerliches Schlachtgemälde, das sich an Blut und aufgespießten Leibern ergötzt, dessen Protagonisten keine Gnade... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von M. Metzig veröffentlicht
Nicht Kindle-tauglich!!
Das Buch ist noch weniger Kindle-tauglich, als die Vorgängerwerke, weil sich
1. auch hier die Karte nicht deutlicher auflösen lässt und man
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Vor 18 Tagen von Kuehlchen veröffentlicht
Hä....???
Nach endlosen 947 Seiten bin ich endlich am Ende angelangt und kann sagen: Es war zäh wie Leder. Lesen Sie weiter...
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