Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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138 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute entspannende Unterhaltung - was will man mehr?, 24. November 2006
Ich habe mir im Vorfeld des Filmstarts das Buch geholt und an einem! Tag durchgelesen - ok, ich lese schnell :-)
Manchen Rezensionen entnimmt man, dass einem einzelne Plots, Gestalten, Handlungsabschnitte, Völker etc. bekannt vorkommen und/oder dass das Buch in relativ einfacher Form geschrieben sei. Was soll's?
Gut, es mag bei Eragon viele Versatzstücke aus der weiten Welt der phantastischen Literatur geben. Es mag diverses bekannt vorkommen. Na und?
Machen wir uns doch nichts vor. Fantasy ist wie eine große Küche. Da gibt es dutzende von Zutaten, Mehl, Gemüse, Fleisch, geradezu hunderte Sorten von Gewürzen etc. Aber entscheidend ist was man daraus wie zusammenköchelt - zusammenwerfen kann jeder.
Nun mag manchen das Grundmuster "aus Bauernjungen wird Held" aus Dutzenden von Romanen (Eddings Belgariad, Star Wars, Lackeys Chroniken von Valdemar etc.) bekannt vorkommen. Überall wo Elfen, Zwerge, Orks (oder wie immer deren Entsprechungen heißen) wird man an den Herrn der Ringe erinnert, da Tolkien geradezu die Archetypen dieser Rassen schuf. Man mag sich an die Drachenreiter von Pern oder Hohlbeins "Töchter des Drachen" erinnern. Oder an zahlreiche heldenhaften Gemeinschaften mit speziellen Gaben (hier Magie, bei Lackeys Valdemar-Herolden oder Britains Grünen Reitern eher Psikräfte, oder auch die Jedi). Die Langlebigkeit könnte aus Watt-Evans Obsidian-Chroniken kommen. Und schon vor dem Herrn der Ringen galten Reise- & Entwicklungsabenteuer als einer der wichtigsten Archetypen der phantastischen Literatur.
Stringentere Handlungsführung ist auch nichts schlechtes. Es muß ja nicht jede Geschichte als Rad-der-Zeit-Epos daherkommen. So gefällt z.B. bei Saberhagens "Buch der Schwerter" oder Rosenbergs "Hüter der Flamme" auch dass unnötige Reisetage gnadenlos übersprungen werden. Außerdem berichtet Eragon aus der Perspektive eines 16jährigen, der unfreiwillig in Geschehnisse geworfen wird, die anfangs viel zu hoch für ihn sind - kein wunder dass man da ein wenig auf das wesentliche reduziert bzw. zu schwarz-weiß-Betrachtungen neigt...
Wenn man überkritisch sein will, so kann man die gesamte Fantasy/SF auf einige wenige Grundmuster reduzieren.
Das alles bedeutet gar nichts. Solange es funktioniert und solange man aus den ausgewählten Zutaten eine gute entspannende und unterhaltende Lektüre für triste Stunden schafft. Solange mich ein Buch gut und hervorragend unterhält, solange ist es mir ziemlich gleichgültig, ob man bei der Mixtur vielleicht das eine oder andere herausschmeckt. Meinen Lesegenuß stört das nicht.
Und das bietet Eregon. Gute Unterhaltung. Nachvollziehbare Charaktere. Auch die eine oder andere "Überraschung". Und mehr erwarte ich von einem guten Buch auch gar nicht. Und dementsprechend kann ich Eragon als gute Unterhaltungsliteratur nur empfehlen!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bitte mehr EIGENE Kreativität, 11. September 2008
Der erste Band von Christopher Paolinis Drachenreiter-Trilogie, an dem der Autor bereits mit 15 Jahren zu schreiben begonnen hat und der besonders von amerikanischen Kritikern bei seiner Veröffentlichung hoch gelobt worden ist. Wenn man sich als Leser allerdings die Mühe macht und einen näheren Blick auf den Roman wirft, fallen gewisse Einzelheiten auf, die diese Lobeshymnen wieder ein wenig relativieren.
Das Paolini sehr jung gewesen ist, als er an Eragon" geschrieben hat, sollte zwar berücksichtigt werden, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen und entschuldigen wie viel der Autor von anderen Fantasy-Werken geklaut hat. An erster Stelle muss da Star Wars" genannt werden. Im gesamten Buch tauchen derart viele Parallelen zu Lucas' Filmen auf, dass es fast an eine Dreistigkeit grenzt, dass dieser nicht in Paolinis Danksagung namentlich genannt wird. Dazu einige Beispiele:
Wie Luke Skywalker lebt Eragon bei seinem Onkel auf einer Farm. Wie in Star Wars" wird diese niedergebrannt und er von einem Einsiedler in die Lehre genommen. Was in den Filmen die Jedis waren, die von einem aus ihrer Mitte vernichtet worden sind, stellen hier die Drachenreiter dar. Das dann noch von einem Imperium die Rede ist, setzt dem Ganzen die Krone auf. Man könnte an dieser Stelle noch ein Dutzend mehr offensichtliche Gemeinsamkeiten aufzählen. Natürlich ist Eragon" kein schlechtes Buch. Paolini schreibt sehr detailliert und kreiert eine interessante, fesselnde Welt, in der besonders die tollen Figuren überzeugen. Die fehlende Eigenständigkeit schmälert allerdings den Gesamteindruck und das Lesevergnügen.
Insgesamt ist Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" nur ein guter Fantasy-Roman, der einiges an Potenzial verschenkt hat und für dessen Nachfolger ich mir eine Steigerung und ein wenig mehr eigene" Kreativität erhoffe.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gut!, 23. August 2006
In dem Buch Eragon Das Vermächtnis der Drachenreiter geht es um einen Jungen namens Eragon, der beim Jagen einen blauen Stein findet. Bald stellt sich heraus, dass der Stein ein Drachenei ist. Als das Haus seines Onkels von den Razac, menschenähnlichen Ungeheuern, zerstört wird flieht er mit Brom dem Geschichtenerzähler und seinem Drachen Saphira. So beginnt das Abenteuer im Kampf gegen den König Galbatorix der alle Drachenreiter töten will.
Das Buch ist sehr spannend und fesselnd geschrieben und lässt sich durch die leicht zu verstehende Schreibweise gut lesen. Die Welt des Geschehens ist sehr fantasievoll, magisch und voller Überraschungen. Eragon ist für Liebhaber von Fantasy-Romanen die ideale Lektüre. Wer Band eins gelesen hat wird es nicht erwarten können Band zwei zu lesen.
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