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Eragon - Der Auftrag des Ältesten [Gebundene Ausgabe]

Christopher Paolini , Joannis Stefanidis
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (327 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 794 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann, MÃnchen; Auflage: o. A.
  • ASIN: B001V89QNC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (327 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.663.425 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Paula Jakob TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter hatte ich schon vor einigen Jahren gelesen, fand es gut, aber nicht überwältigend und nachdem ich mich am Ende trotz oder gerade wegen des erheblichen Waffengeklirres und Kriegslärmes furchtbar gelangweilt hatte, war ich zunächst wenig motiviert, es mit der Fortsetzung zu versuchen. Aber nun lag sie eben als Taschenbuch im Buchladen, also her damit. Ich muss gleich dazu sagen, dass ich das Buch nicht bis zum Ende geschafft habe, ich habe nach etwa 500 Seiten aufgegeben und das Buch unserem zwölfjährigen Nachbarsjungen ausgeliehen, der es bei uns auf der Terasse liegen sah und sofort leuchtende Augen bekam, er muss mir dann erzählen, wie es endet.
Mir war dieser Band einfach gar zu langatmig. Seitenlang reist Eragon mit seinem Zwergengefährten und der angehimmeten Elfe Arya quer durch das Land zu den Elfen, es wird entsetzlich viel gedichtet, gesungen und gelitten, alles ist sehr bedeutungssschwer und tiefgründig, es geht um jahrhundertealte Fehden und Konflikte und wenn nicht gerade wie bei Tolkien melancholische Sonette über die Schönheit der Berge und Wälder deklamiert werden, hat Eragon entweder Liebeskummer oder sein Rücken schmerzt. Dann kommt man bei den Elfen an, die ebenso überirdisch wundervoll sind wie man es vom Herrn der Ringe kennt und Eragon erhält einen bis auf die Sprache sehr an Yoda erinnernden Ersatz für seinen verstorbenen Obi- Wan- Kenobi Brom, woraufhin er
a la Luke Skywalker tage - und seitenlang im Wald meditieren und lernen muss, wie eine Ameise zu denken und sich all seinen Ängsten zu stellen, was sicher interessant ist, aber irgendwann einfach nur ein klasse Schlafmittel ist. Man wartet eigentlich nur auf das Auftauchen seines wie Darth Vader keuchenden unbekannten Vaters in einem hohlen Baum......Etwas interessanter und spannungsreicher ist die parallell dazu erzählte Geschichte Rorans. Eragons Cousin muss nämlich quer durch das Land fliehen und bangt nicht nur um sein Leben. Roran ist eigentlich die interessantere Figur, nicht so edel und unfehlbar wie der schwertschwingende Drachenreiter Eragon, sondern ein Mensch mit sehr irdischen Gefühlen und Ängsten.
Fantasy - Liebhaber, die es nicht stört, vielen Motive und Strukturen aus dem Herrn der Ringe oder Star Wars zu begegnen, können sich sicherlich mit der Drachenreiter - Trilogie hervorragend unterhalten. Für Jugendliche ist das Buch mit seiner bildhaften und poetischen Sprache eine gute Abwechslung zum "Voll krass, Alter!"-Slang und bietet eine sicher gute Identifikationsfigur.
Insgesamt muss man mit Geduld und Liebe zu Dichtung und Heldenepen an das Buch herangehen, es bietet natürlich auch spektakuläre Kampfszenen, insgesamt aber weit weniger Spannung und Aktion als der erste Band.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die hohlste Nuss im gesamten Fantasy-Genre 16. August 2009
Format:Taschenbuch
Einstimmig und unter tosendem Applaus geht der Preis für die hohlste Nuss im gesamten Fantasy-Genre an:
- ERAGON, den jungen Drachenhüpfling. - Gratulation.

Um Eragon II adäquat würdigen zu können, bedarf es allerdings eines kurzes Eingehens auf den Vorband, denn Eragon Band I hat mir tatsächlich gefallen. Der Autor hat hierbei ein anspruchsloses und harmloses Fantasywerk aus dem Erbe vieler, vieler und noch mehr Autoren kreiert und damit fast durchweg solide Unterhaltung erschaffen. Eine einfache schnörkellose Handlung, handwerklich solide Ausführung, erstklassige Nebenfiguren und ein Hauptheld, der erst in der zweiten Hälfte den ganz großen Fauxpas des Autors zeigte: Charakterentwicklung.

Band II weiß nun zwei Helden aufzubieten, die in zwei parallelen Handlungsfäden münden. Da ist einerseits Eragon, der auf den Spuren von Luke Skywalker zu seinem künftigen Lehrmeister bei den Elfen aufbricht, und anderseits sein Cousin Roran, der ebenso wie Han Solo vom Imperium gejagt wird.

Bedauerlicherweise versucht sich Paolini an beiden Charakteren mit der Charakterentwicklung und zeigt sich in jeglicher Hinsicht als begnadeter Dilettant und unfähiger Anfänger.

In noch keinem Werk des nicht gerade für anspruchsvolle Charakterzeichnungen bekannten Fantasygenres ist mir so ein grenzenlos naiver, kindischer und dummer Heldenbub wie Eragon begegnet. Was sich bereits ab der zweiten Hälfte des Erstwerks abzeichnete, läuft in der Fortsetzung im Seitentakt nach dem gleichen Schema ab:

1. Eragon wird darauf hingewiesen, bloß nur keinen Mist zu bauen.
2. Eragon baut Mist oder redet groben Unsinn.
3. Eragon wird von einem anderen klipp und klar darauf hingewiesen, dass er fürchterlichen Mist gebaut hat.
4. Eragon schämt sich ganz doll und jammert entsetzlich über seine eigene Dummheit.
5. Eragon geht sich entschuldigen und bezeichnet sich als den größten Esel des Universums.

Exakt dieses Schema findet immer und immer und immer wieder Platz. Ich habe alle Augen zugedrückt und um Gelassenheit gefleht, aber dieser selbstmitleidige Knilch ist so unfähig und handelt nicht ein einziges Mal mit ein bißchen Reife oder Entschiedenheit. Selten ist mir ein jämmerlicherer und kindischerer Charakter begegnet. Wäre es bei Eragon nur die Pubertät. Aber die erfordert Entwicklung. Die existiert bei Eragon einfach nicht. Es ist mir ein Rätsel, wie Paolini seinen Charakter dermaßen entmündigen konnte. Beim gelungenen Erstband war er immerhin erst 15, bei der Fortsetzung schon ca. 22 Jahre alt. Ergo hat er die Entwicklung vom Jugendlichen zum Erwachsenen hautnah miterlebt - und doch liefert er so einen jämmerlichen Waschlappen an Helden ab, der nichts auf die Reihe bekommt und nicht EIN einziges Mal auf den Tisch haut und sich durchsetzt. Das kann weder sein Mangel an Lebenserfahrung entschuldigen, noch die Einordnung des Buches als Kinder- bzw. Jugendfantasy. Das ist einfach nur hundsmiserabel.

Wenn ich micht recht erinnere, dann soll Paolini auch heute noch bei seinen Eltern wohnen. Da ist was dran.

Auch Roran macht sich nicht besser, als er von den Ra'zak und königlichen Soldaten bedrängt wird. Die Ra'zak entpuppen sich als die gleichen jämmerlichen Versager wie im Band I und lassen sich von Roran und einem Haufen von Bauerntrotteln nach Lust und Laune verprügeln. Kein Wunder, dass sich Roran zum gnadenlosen Berserker wandelt, an dessen Entwicklungssprünge jedesmal die Phrase steht: "Jetzt habe ich 2 (4, 6,8, nicht mehr zählbare) Soldaten getötet." Guter Junge.

Paolini spreche ich jegliche Fähigkeit in Sachen Charakterentwicklung rundweg ab. Ihm fehlt jegliche Empathie und Nachvollziehbarkeit bei den Handlungen seiner Helden, die fürchterlich an den Haaren herbeigezogen werden, mal gnadenlos meuchern, um zwei Seiten später fürchterlich gegen das Böse zu jammern und sich in Selbstmitleid zu suhlen. Keine Authentizität, keine echten Emotionen, nur banales dummes Geplänkel und hohles Geschwätz.

Ansonsten ist auch das Werk sehr mittelmäßig. Keine große Spannung, viele gruselige Plotlöcher, keine Dramatik, nur der lang ausgewalzte Pfad zweier dummer Jungen, die nicht erwachsen werden können und dürfen.

Der eine große Pluspunkt ist und bleibt Paolinis Nebenfiguren, die nevertheless erstklassig gelungen sind. Allein Arya und der alte Meister sind ein Fest. Sicher sind die Charaktere fertig aus dem Supermarktregal geordert, und wer Arwen und Galadriel kennt, weiß, woher die Züge der Elfen kommen. Aber trotzdem sind sämtliche Nebenfiguren hochsympathisch, werden konsequent fortgeführt und sind unheimlich interessant. Umso rätselhafter, wie Paolini seine Hauptcharaktere so verpfuschen konnte. Ohne Saphira, Arya und all die anderen wäre ich schon längst am Wegesrand von Alagäisia kollabiert.

Fazit:

Ebenso, wie sich Eragon keinen Deut weiterentwickelt hat, hat sich auch ein erwachsener Paolini schriftstellerisch über alle Maßen nicht- bzw. rückentwickelt. Offenbar scheint die jugendliche Intensität verloren gegangen und von dem Streben nach profitabler Seitenkleckserei ersetzt worden zu sein. Schade.

1,5 Sterne für die Nebenfiguren und einige gute wenn auch sehr rare Ideen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Imperium schlägt zurück, 15. April 2007
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
aber diesmal stellt Episode V zum Glück nur die Rahmenhandlung. Im Gegensatz zu "Eragon – das Vermächtnis der Drachenreiter" hat sich Paolini tatsächlich in weiten Teilen eine eigene Geschichte ausgedacht, und man kann nicht mehr jede Hauptfigur direkt einem Protagonisten von "Krieg der Sterne" zuordnen.

Doch darin liegt leider auch das Problem des Buches: die Handlung ist im Wesentlichen zweigeteilt, dabei kommt der Handlungsstrang um Eragons Cousin Roran ziemlich konstruiert und unglaubwürdig daher, langweilt sogar über viele Seiten hinweg. Ich habe stellenweise die Absätze quergelesen, um schneller wieder bei Eragons Geschichte zu sein. Bei dieser greift Paolini nämlich wie gehabt auf Bewährtes von anderen Autoren zurück und erzeugt dadurch weniger Durchhänger. Natürlich wird Eragon von seiner Version eines Meister Yoda unterrichtet, der Autor verbindet das aber geschickt mit der "Außenseiter in Eliteschule"-Geschichte, die man ja mittlerweile gut aus z.B. "Harry Potter" oder auch "Die Gilde der schwarzen Magier" kennt. Und natürlich wird er auch von seiner Darth-Vader-Version über seine Familienverhältnisse aufgeklärt, welche mich dann doch überrascht haben.

Soweit eigentlich immer noch ein lesenswertes Buch, für mich aber mit ein paar störenden Punkten:

* Brutalität. Wenn einer von den "Guten" durchs Land zieht und reihenweise Menschen mit seinem Hammer den Schädel einschlägt, finde ich das nicht mehr so lustig. Danach langweilen jedesmal die Gewissensbisse und die schlaffen Ausreden, warum das jetzt wieder unbedingt notwendig war.

* Schreibstil. Der erste Teil hatte eine etwas verschnörkelte Sprache, die mir persönlich besser gefiel, als die fast nüchterne Sachlichkeit des zweiten Teils.

* Übersetzung. Mir ist schon klar, das in unserer Sprache die starken Verben so langsam verschwinden, aber der Übersetzer hilft diesem Vorgang recht oft durch eigene Wortschöpfungen nach. Er schreibt z.B. immer "wohlgesinnt" statt "wohlgesonnen".

Fazit: Paolinis Erstling - obwohl weitgehend abgeschrieben - hat mir viel besser gefallen. Fast unglaublich, dass der Autor in seinem Alter schon über seinen Zenit hinaus ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen tolles Jungenbuch
Das Buch ist einfach klasse. Ich habe alle Bände gelesen und fand es einfach genial, so dass ich es gerne weiterverschenke.
Vor 5 Tagen von Anette Barth veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Geschichte
Das Buch ist genauso fesselnd, aber einfacher zu lesen als der in meinen Augen vergleichbare Herr der Ringe. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Christoph veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eragon: Teil 2
Übersetzungen bzw. Erklärungen sind gut erklärt.
Die Geschichte war phantasievoll und trotz schwieriger Namen leicht zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Sabine Kotzian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich geht es weiter :D
Endlich nach langen warten geht die Geschichte weiter. Das erste Buch war super, aber das 2te ist noch ne Schippe besser. Hoffe kommt bald Band 3
Vor 27 Tagen von BlackDeathViper veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Qualität!
Vielen Dank, das Buch kam rechtzeitig, also früher als erwartet, an und übertraf in Qualität den versprochenen Angaben, Top :)
Vor 1 Monat von Anja Schulz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles Top gerne wieder!!!!!
Ruckizuck, da ging nix schief - von mir ein dickes POSITIV! TOP-Ware - danke
Reibungslose Kommunikation. Sehr angenehmer Geschäftspartner. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von januszdamps2007@t-online.de veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schönes Buch
Ein super Buch, dass während des Lesens einen komplett in seinen Bann zieht. Alle drei Teile sind nur zu empfehlen.
Vor 1 Monat von SSchmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Serie ist einfach super.
Unsere Kinder lieben die Eragon Bücher und auch den Film, schade, dass es den Film nur für den ersten Teil gibt. Aber die Bücher haben sie verschlungen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von luflo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Aussicht auf ein Klassiker!
Für Fantasy Fans genau das Richtige. Gute Sprünge innerhalb des Romans, Charaktere, welche man sich gut vorstellen und sich in die Lage hinein versetzen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Andy Nürnberg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen toll.
Ich habe es für mein Sohn gekauft. Er hat es sofort gelesen und ist sowieso von solchen Abenteuer-Fantasy Geschichten fasziniert.
Vor 2 Monaten von erca veröffentlicht
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