Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die zwei Türme des Ältesten und die dunkle Seite der Macht, 4. September 2007
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter hatte ich schon vor einigen Jahren gelesen, fand es gut, aber nicht überwältigend und nachdem ich mich am Ende trotz oder gerade wegen des erheblichen Waffengeklirres und Kriegslärmes furchtbar gelangweilt hatte, war ich zunächst wenig motiviert, es mit der Fortsetzung zu versuchen. Aber nun lag sie eben als Taschenbuch im Buchladen, also her damit. Ich muss gleich dazu sagen, dass ich das Buch nicht bis zum Ende geschafft habe, ich habe nach etwa 500 Seiten aufgegeben und das Buch unserem zwölfjährigen Nachbarsjungen ausgeliehen, der es bei uns auf der Terasse liegen sah und sofort leuchtende Augen bekam, er muss mir dann erzählen, wie es endet.
Mir war dieser Band einfach gar zu langatmig. Seitenlang reist Eragon mit seinem Zwergengefährten und der angehimmeten Elfe Arya quer durch das Land zu den Elfen, es wird entsetzlich viel gedichtet, gesungen und gelitten, alles ist sehr bedeutungssschwer und tiefgründig, es geht um jahrhundertealte Fehden und Konflikte und wenn nicht gerade wie bei Tolkien melancholische Sonette über die Schönheit der Berge und Wälder deklamiert werden, hat Eragon entweder Liebeskummer oder sein Rücken schmerzt. Dann kommt man bei den Elfen an, die ebenso überirdisch wundervoll sind wie man es vom Herrn der Ringe kennt und Eragon erhält einen bis auf die Sprache sehr an Yoda erinnernden Ersatz für seinen verstorbenen Obi- Wan- Kenobi Brom, woraufhin er
a la Luke Skywalker tage - und seitenlang im Wald meditieren und lernen muss, wie eine Ameise zu denken und sich all seinen Ängsten zu stellen, was sicher interessant ist, aber irgendwann einfach nur ein klasse Schlafmittel ist. Man wartet eigentlich nur auf das Auftauchen seines wie Darth Vader keuchenden unbekannten Vaters in einem hohlen Baum......Etwas interessanter und spannungsreicher ist die parallell dazu erzählte Geschichte Rorans. Eragons Cousin muss nämlich quer durch das Land fliehen und bangt nicht nur um sein Leben. Roran ist eigentlich die interessantere Figur, nicht so edel und unfehlbar wie der schwertschwingende Drachenreiter Eragon, sondern ein Mensch mit sehr irdischen Gefühlen und Ängsten.
Fantasy - Liebhaber, die es nicht stört, vielen Motive und Strukturen aus dem Herrn der Ringe oder Star Wars zu begegnen, können sich sicherlich mit der Drachenreiter - Trilogie hervorragend unterhalten. Für Jugendliche ist das Buch mit seiner bildhaften und poetischen Sprache eine gute Abwechslung zum "Voll krass, Alter!"-Slang und bietet eine sicher gute Identifikationsfigur.
Insgesamt muss man mit Geduld und Liebe zu Dichtung und Heldenepen an das Buch herangehen, es bietet natürlich auch spektakuläre Kampfszenen, insgesamt aber weit weniger Spannung und Aktion als der erste Band.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Das einfallslose Imperium schlägt zurück..., 16. Mai 2009
Nachdem schon der erste Teil über viele Strecken nicht mehr als ein billiger Abklatsch von Lucas' Star Wars Saga und Tolkiens "Herr der Ringe" war, kam die Fortsetzung "Der Auftrag des Ältesten" quasi nur auf Bewährung in mein Bücherregal. Tja, gegen die Auflagen, und zwar mal etwas Eigenständiges zu Papier zu bringen, hat der junge Herr Paolini erneut auf ganzer Linie verstoßen.
Mit welcher Dreistigkeit hier eins zu eins übersetzt wird, der ganze Handlungsaufbau auf genannten Vorbildern fußt, verschlägt mir schlichtweg die Sprache. Es als Plagiat zu betiteln würde dieses Buch noch schonen. Vielmehr sollte man wohl von billigem Diebstahl reden, der allerdings wahrscheinlich auch nur denen auffallen wird, die mehr als "Biss zum Morgengrauen" gelesen und mehr als "DSDS" geguckt haben. Bei wem das Allgemeinwissen und die Kenntnisse bei der nächsten Ampel um die Ecke aufhören, der wird vielleicht doch noch seine Freude an diesem "Buch" finden. Mag es für diese Leser ein "neuer, verheißungsvoller Fantasyautor" sein. Ich habe mit diesem Werk mein letztes Buch von ihm gelesen und werde derartige Anmaßung zukünftig finanziell nicht mehr unterstützen. Rufen wir uns noch mal kurz die Story in Erinnerung, um deutlich zu machen, was ich meine, wenn ich von Plagiat und Diebstahl spreche:
Die junge Arya (Prinzessin Leia) wird vom Imperium (Imperium) verfolgt und sieht sich gezwungen ihren wichtigen Besitz, ein Drachenei (Die Pläne des Todessterns), in Sicherheit zu bringen. Per Zufall landet es bei dem Farmerjungen Eragon (Farmerjunge Luke Skywalker). Dieser lebt, ohne Kenntnis von seinem richtigen Vater zu haben, bei seinem Onkel Garrow (Onkel Ben). Kurz darauf wird die Farm vom Imperium (Imperium) aufgespürt und der Onkel getötet. Eragon (Luke) verlässt die verbrannte und zerstörte Farm (verbrannte und zerstörte Farm), und reist von nun an mit einem alten Mentor namens Brom (Obi-Wan Kenobi), ein ehemaliger Drachenreiter (Jedi-Ritter), welcher ihm die Grundlagen der Zauberei (Macht) beibringt. Als der Mentor getötet wird (wie Obi-Wan Kenobi), flieht Eragon gemeinsam mit seinen Freunden zum Verstreck der Rebellen (Versteck der Rebellen), wo sie kurz darauf vom Imperium (Imperium) zum Kampf gestellt werden. Die Rebellen können (Überraschung, Überraschung!) den Kampf für sich entscheiden.
Im zweiten Band reist Eragon nun ins Land der Elfen, um sich dort vom alten Meister Orromis (Yoda) ausbilden zu lassen, der schon Lehrmeister seines Mentors Brom war...
Naaaa, kommt ihnen das bekannt vor? Unnötig zu erwähnen, dass sich Paolini zwar die Story von Star Wars "borgt", die Besetzung aber bei "Herr der Ringe" entnimmt, ohne sich dabei die Mühe zu machen das ein wenig zu verschleiern. Beispiel gefällig? Ra'zac = Nazgul, Urgal = Ork, Elfen = Elben, Zwerg = Zwerg und so weiter. Und wenn man schon dabei ist "leiht" man sich doch noch gleich ein paar nette Locations wie Minas Tirith und benennt sie einfach in Tarnag um. Sie sind schon ein Fuchs, Herr Paolini.
Wenn man das alles beiseite nimmt und versucht zu vergessen, dass der Autor keine eigene kreative Leistung erbracht hat, kommt noch hinzu, dass sich der zweite Band zäh wie ein tagealtes Toastbrot liest. Die Gefährten (ja, genau die) wandern fünfhundert Seiten lang quer durchs Land, pfeifen hübsche Lieder (Paolini versucht erbärmlicherweise Tolkiens Sprachkunst zu imitieren) und bestaunen die Wunder der Natur. Da ist der zweite Handlungsstrang, in dem Eragons Cousin Roran um seine Heimat Carvahall kämpft, doch noch um einiges spannender. Leider aber nicht spannend genug, weshalb ich dieses Buch nach dreiviertel Länge in die Ecke geknallt habe. Für so was ist mir meine Zeit einfach zu schade.
Insgesamt ist "Eragon - Der Auftrag des Ältesten" ein ideen- und seelenloser Fantasyroman ohne Tiefgang, der mit seinem geistigen Diebstahl die Grenzen der Gesetze ziemlich auslotet und hoffentlich nicht die Zukunft des Genres darstellt. Dröge, sterbenslangweilig, stereotyp und ohne eigene Note. Ein absoluter Reinfall!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderschön, 8. August 2007
Ich habe den ersten und den zweiten Teil zusammen gekauft und konnte dadurch sofort weiterlesen. Das zweite Buch ist genauso gut wie das erste und die Geschichte ist wieder unglaublich spannend erzählt. Das Bild, das man von Saphira vom ersten Teil her im Kopf hat wird sogar noch ausgeführt und am Schluss des zweiten Teils ist man restlos begeistert.
Es verlangt einfach nach mehr!!!
Jeder, der Fantasy liebt, MUSS dieses Buch einfach gelesen haben!!!
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