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Eragon 4. Das Erbe der Macht
 
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Eragon 4. Das Erbe der Macht [Hörbuch-Download]

von Christopher Paolini (Autor), Andreas Fröhlich (Erzähler)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (353 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 33 Stunden und 32 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 11. November 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006AAPXWY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (353 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird...
©2011 cbj; (P)2011 Random House Audio

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
90 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich mag Galba 2. Februar 2012
Von Amarokk
Format:Gebundene Ausgabe
Die Überschrift spricht bereits den Knackpunkt an, der mich als großen Anhänger der Fantasy-Literatur am größten irritierte: Als ich das Buch nach gut drei Wochen endlich zuschlug und damit den Zyklus Eragon beendete, empfand ich Sympathie für Galbatorix. Und ich werde auch noch darlegen, warum.
Zunächst aber ein Rundumschlag, da es sich hier um Teil vier einer ganzen Reihe handelt: Den ersten Teil las ich mit Genuss! Mir gefiel die einfache, aber doch plastische Welt, die mir da präsentiert wurde. Der Vergleich zu Herr der Ringe, vom Plot her auch Star Wars, lag nah; ebenso das Prinzip der wahren Sprache, welches in 'Erdsee' schon seine Anwendung fand. Dennoch gefiel, was der werte Herr Paolini da zu Papier brachte.
Meine Verbeugung vor diesem 'Wunderkind', auch dafür, dass er es schaffte, eine solch imposante Masse an Schreibwerk zu verfassen.
Doch, soviel sei auch gesagt: Ist es eine Ehrung für einen mittlerweile wohl auf die 28 zugehenden Herren, als 'Wunderkind' angehimmelt zu werden? Nur ein kleiner Hinweis für die Fans, die manchen Logik-Fehler und flache Charaktere mit Alter entschuldigen wollen.
Jedenfalls: Der erste Band hatte seine Reize, auch wenn beim zweiten Durchlesen hier und dort kleine Stolpersteine aufkamen (als einziges Beispiel sei hier genannt, dass Eragon nebst Magie und Schwertkampf Lesen und Schreiben innerhalb weniger Wochen lernt).
Band zwei und drei brachten den Knick. Plötzlich hatte unser kleiner Drachenreiter also seinen Platz gefunden, bei den ehrenwerten Varden. Und von da an wurde es seltsam zäh; Roran als zweiter Protagonist half im zweiten Teil noch ein wenig aus, wurde im dritten Band jedoch geradezu abstoßend brutal - doch dazu später, vorerst kein zu großes Spoilern.
Band vier dann der größte Absturz. Denn Eragon hat noch immer keine Entwicklung durchgemacht. Er soll der große Drachenreiter sein, und doch kommt er mir noch immer wie ein Bauerntrottel vor; ein kleiner Junge, dem man den Mantel eines Kriegsherrn übergestreift und einen satten Stoß gegeben hat: 'Und nun geh und mach!' Und Eragon watschelt los, in zu großen Klamotten. Ernsthaft: Kann sich selbst der glühendste Fan Eragon mittlerweile als gereiften, erwachsenen Krieger vorstellen? Beschwört er etwa das Bild von Aragorn, Arathons Sohn herauf, der stolz und grimmig durch die Pforte Helms Klamms marschiert? Oder sieht man nicht doch noch immer den fünfzehnjährigen Jungen, der seiner Arya hinterherschmachtet und sich von allen das Okay abholen muss, ehe er in den Hof darf zum Spielen?
Auch die Magie, plötzlich inflationär vorhanden, wird fade. Nicht mehr magisch. Sie ist ein schlichtes, effektloses Werkzeug ohne Glanz. Keine göttliche Gabe, sondern fast schon Wissenschaft, nach den Maßstäben eines Physikers berechnet. Magie wird nicht geheimnisvoll eingesetzt und fantasievoll vom Autor beschrieben. Magie wird gewirkt, Magie verschließt die Wunde oder macht Feuer oder einfach Bumm.
Und für alle, die sich Spoiler ersparen möchten, sage ich kurz und knapp, warum mir Galbatorix sympathischer ist als die Varden-Partei: Weil er nichts Böses tut! Er hat hin und wieder Wutausbrüche und erschlägt einige seiner Diener, wie gern hervorgehoben wird. Ein Choleriker, schön und gut. Und den Thron hat er sich durch scheußlichsten Verrat erschlichen, ja. Das reichte in Band eins für den bösen Bösen. Doch nun? Seiner Bevölkerung geht es gut! Die Städte, welche die Varden schleifen, sind prunkvoll und die Einwohner leiden nicht unter IRGENDWAS, was ihnen der König auferlegte, es gibt keine große Schicht der Armut oder Unterdrückung. Im Gegenteil. Stets brechen Eragon und seine heldenhaften Horden - unter ihnen auch die Urgals, die von der Bevölkerung als Plage empfunden werden und anfangs zur Stilisierung Galbas zum Bösen beitrugen - in eine schöne Welt des Wohlstands ein, wann immer sie die Schutzmauern einreißen und die Straßen stürmen. Keine Armenviertel, die es unter normalen Umständen nicht auch gäbe. Keine für mich als Leser sichtbare Gewaltherrschaft.
Der Autor behauptet, Galbatorix ist unfassbar böse und muss vom Thron herunter. Doch eine Grundregel des Schreibens ist nunmal: Behaupten reicht nicht. Zeig es mir. Sag nicht, er ist böse, sondern zeig mir das Elend, das er hervorrief, zeig mir die Unterdrückten und so weiter und sofort. Stattdessen bekomme ich feindliche Soldaten, die ehrenmütig vor ihren durch Eid gebundenen Herren stehen und anschließend vom Bauernlümmel im Feldherrenmantel halbiert werden. Feinde mit guten, ehrenwerten Zügen sind gut, ja, doch da Galbatorix als wirklich Böser nicht rüber kommt, entzieht sich die Geschichte allem Sinne.
Keine Tiefe der Charaktere. Sie sind gut, denn sie sind gut. Der Böse ist böse. Muss er sein. Wäre er nicht böse, wäre die ganze Geschichte bloß eine Eroberungskampagne und ein Rachefeldzug für das Auslöschen der Drachenreiter, die jedoch unter der normalen Bevölkerung nur noch eine Legende sind.

Ab hier SPOILER -

Hier die größten Knackpunkte, die mir sauer aufstoßen:

Eragon: Wie gesagt, nach wie vor ein tumber Bauernjunge. Er soll der Mächtigste der ganzen Truppe sein, stolpert jedoch eigentlich nur durch die Gegend - meiner Empfindung nach. Er muss geschützt werden, regelrecht betüddelt von seiner Elfengarde, muss sich bei Nasuada abmelden und gute Gründe vorbringen, warum er sich von der Truppe zu entfernen hat - wie bei der Reise in die Ruinenstadt der Drachenreiter. Er will einen Schlüssel zur Vernichtung von Galbatorix finden, einem Hinweis nachgehen - und muss lang und breit überreden. Jeder hat Zweifel an ihm, jeder fürchtet, der glorreiche Held der Truppe könnte ohne die Unterstützung seiner Freunde stolpern und ins nächstbeste Kaninchenloch fallen. Er wird beschützt, wo es geht. Und soll doch letzten Endes mit den Fähigkeiten, die er bereits hat und die offenbar kaum für die Alltagsabenteuer genügen, gegen den finstersten Fiesling der Welt antreten. Lieber nichts riskieren bei der Suche nach neuer Stärke - lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Mal ganz platt: Moral muss doch am Boden sein, wenn man ständig heraufbeschwört, wie übermächtig Galbatorix doch ist und von allen Seiten wird nur bestätigt: 'Ja, er ist ein harter Brocken, eigentlich haben wir keine Chance. Wenn er wollte, könnte er kommen und uns ausradieren.'

Faktor Glück: Schließt sich gerade einmal ganz kurz an im Zuge des letzten Satzes: Ist doch so, oder? Galbatorix wird hochstilisiert zum Gott, und offenbar ist er auch so mächtig; allein sein Drache Shruikan müsste eine Herausforderung darstellen. Bloß gut, dass Galbatorix keine Lust hat, selbst etwas zu tun. Er hockt in seinem Thron, und sein Drache gibt den Wandvorhang. Er hat kurz einen starken Auftritt mit donnerndem Brüllen und Kettenrasseln, doch dann geht er wieder zurück an die Leine. Ein Glück, ist der Obermotz zu faul, selbst mal richtig loszulegen. Hätte ers getan, wäre ja noch eingetroffen, was alle befürchtet hatten!
Ein übler Beigeschmack. Die Story hat meiner Meinung einfach nicht die schlimmste Wendung, die größte Herausforderung erreicht. Über Galbas schwachen Kampf hätte ich hinwegsehen können, wäre er nicht in allen drei Bänden vorher zum Non-Plus-Ultra geworden. Es war, als halte mir der Autor den fetten Braten hin, fächelte mir den Duft zu und sagt: 'Er ist zart und saftig', Galbatorix wird die ultimative Herausforderung. 'Freu dich auf den Geschmack', freu dich auf diesen Kampf.
Doch es wird bloß drüber geredet. Der Braten verschmorrt dann doch im Ofen.

Der Feind selbst: Eigentlich hat Galba doch hehre Ziele, oder? Einschränkung von Magie und dergleichen wird später sogar von Nasuada aufgegriffen - aha? Eigentlich keine Veränderung, nur der übliche Wechsel, wenn ein Usurpator den Thron erobert.
Lediglich die Varden als Opposition sind gegen Galbatorix. Und sonst? Steht die Bevölkerung auf ihrer Seite? Nein, denn die Truppen der Städte stehen da nicht als Besatzungsmacht oder unterdrücken irgendwen. Alles läuft ganz normal, wie es sollte. Nirgendwo andere Aufständische, alle glücklich und zufrieden.
Und die Varden fallen in diese Idylle, sorry wenn ichs so sage, aber bestreitet es jemand? Sie selbst überziehen das Land mit Krieg und Verheerung, und am Ende sind Varden und Elfen und Zwerge und Werkatzen zufrieden, doch die Unschuldigen leiden.
Moral und Mordlust: Stößt mir sauer auf. Ab dem zweiten Band sind es immerhin Menschen, die auf beiden Seiten dem Schwert übergeben werden. Ich lese auch Historische Romane wie Bernard Cornwells 'Das letzte Königreich', und auch dort ist der Protagonist ein 'echter' Krieger, der den Kampfrausch liebt und seine Feinde wild schreiend erschlägt. Dort wird dies auch offen zugegeben - so war es eben zu jener Zeit, und der Leser versteht.
Und bei Eragon? Roran zählt im zweiten Band, wieviele Menschen (zehn bis zwanzig) er nun auf dem Gewissen hat, und verspürt tiefste Scham, weil sein Gewissen pocht. Im dritten Band zählt er nicht selbst, sondern einer seiner Kameraden die bereits dreistellige Summe von 186 Mann (soweit ich mich richtig entsinne, vielleicht war die Zahl auch gering anders). Lesen Sie weiter... ›
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81 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Auftakt, flauer Abgang 10. Dezember 2011
Von Brimmsel
Format:Gebundene Ausgabe
Alles in allem fand ich, dass der vierte Teil der Eragon Reihe ein akzeptabler, aber dennoch nicht befriedigender Abschluss der Reihe ist (sofern es denn nicht noch eine Fortsetzung geben wird,was nicht ganz abwegig erscheint).
Es wird durchgehend Spannung aufrecht erhalten, es gibt viele kleine Höhepunkte und interessante Ideen. Es handelt sich um ein an sich gutes Buch. Dennoch stellt sich bei mir ein Gefühl der Unzufriedenheit ein. Ich habe das Buch mit Spannung bis zu Galbatorix Tod verfolgt und bis dahin gefiel mir der Band wirklich sehr.

Jedoch überwiegen bei mir ab dieser Stelle als eigentlich großer Fan von Eragon die negativen Gefühle, die sich aus verschiedenen Punkten ergeben:
-Wieso wird die seltsame neuartige Magie auf Vroengard angesprochen,wenn nicht näher auf sie eingegangen wird?Wer waren die Menschen, die Eragon nachts durch die Ruinen gehen sieht?
-Ich fand die Idee sehr gut, Nasuada und Murtagh einander näher kommen zu lassen. Es war ja bereits abzusehen, da ja immer wieder erwähnt wurde, dass die beiden sich nach ihrem ersten Treffen mochten. Wieso eine so gute und nicht ganz so vorhersehbare Idee ins Nichts verlaufen lassen?Murtagh verschwindet,nachdem er seine Persönlichkeit zum Guten ändern konnte ins Nichts?Und dann auch noch ohne einen Kuss, einen Liebesschwur ohne tränenreichen Abschied?Sehr enttäuschend! Das hätte doch eine echt dramatische Romanze werden können oder aber man hätte den beiden wenigstens einen Moment trauter Zweisamkeit gönnen können. Und Murtaghs inneren Wandel hätte man ruhig detaillierter darstellen können und dafür Roran ein wenig kürzen.
-Roran ist mal wieder der Seitenfüller, der nach immer gleichem Schema ohne Magie alle Hürden nimmt, ohne dass seiner Rolle mehr Bedeutung zukommt.Er ist der eigentliche Held, der alles aus eigener Kraft schafft, doch eigentlich braucht die Geschichte seine Rolle nicht,wenn das Buch Eragon heißt.Wieso das Ganze?Und wieso das Drama um Katrina, die das KInd alleine großziehen will,wenn doch nichts passiert?
-Wieso ist der neue Drache,von dem sich alle Fans eine Hauptrolle erhofft hatten, eine winzige Nebenrolle für den Abspann?Auch verstehe ich nicht, wieso er völlig vorhersehbarer Weise bei Arya schlüpft (Nasuada wäre meiner Meinung nach die interessantere Wahl gewesen).Das wirkt ja alles soooo aalglatt... *gähn* Man nimmt Arya die tiefe Verbindung zu ihrem Drachen auch irgendwie nicht so recht ab.
-Die Liebesgeschichte zwischen Eragon und Arya nimmt kein zufriedenstellendes Ende.Entweder Fisch oder Fleisch,Herr Paolini! Man merkt,wie sich die beiden während des Buches annähern und kann sich wider aller früheren Erwartungen mehr vorstellen. Und dann diese krampfhaft erzwungene, unlogische Drama (auch ohne Kuss wohlbemerkt);wieso wird Arya, die in den Augen ihres Volks ein Teenager ist und fast garnicht bei ihrem Volk gelebt hat, die neue Königin, obwohl das ihrem Charakter total zuwiderläuft und sie eine Reiterin ist, die eigentlich unabhängig sein soll!Und wieso bitte muss Eragon denn für immer gehen,wenn er ewig lebt und mit Saphira innerhalb kürzester Zeit größte Entfernungen zurücklegen kann?Etwa nur,weil Angela es eben so prophezeit hat?Es wird nicht klar,wieso die beiden nicht zusammen sein sollen (schonmal was von Fernbeziehung gehört?). Und dann dieses ewige Herauszögern des Abschieds ("Begleite mich noch bis zur ersten Flussbiegung", man kann es auch übertreiben...)
-Saphira, die ach so stolze und weise und starke Drachendame, die über die Maße eitel ist, bietet sich, nur weil sie gerne mal Eier legen will, innerhalb von Minuten einem halbstarken Drachen an, der noch nicht einmal geschlechtsreif sein dürfte und ihr geistig und körperlich haushoch unterlegen sein muss und fliegt anschließend sofort mit ihm weg, um gleich am Nachwuchs zu arbeiten!?!?Hallo!?Wenn irgendetwas nicht zu Saphiras Charakter passt, dann diese Verzweiflungstat.Sie sollte die Meisterin und Ausbilderin dieses Drachens sein, und nicht sein Geschlechtspartner!
-Viele geheimnisvolle Andeutungen der Bücher, die eine große Auflösung versprechen, werden nicht nur schlecht, sondern einfach mal garnicht aufgelöst:Was ist denn nun bitte der Preis des Menoa-Baums? Wieso taucht diese fremde Kriegerin mit den Narben und den Kindern auf und rettet Roran und woher kam sie überhaupt? Was hat es denn nun mit Angela auf sich? Wo ist Eragons Diamantgürtel?Broms letzte Worte?Und wie lauten denn die ach so tollen wahren Namen?
-Das Ende,wie Eragon mit den Elfen davonfährt und seine Lieben am Steg zurücklässt ist ja mal sowas von Herr der Ringe, dass es fast schon unverschämt ist...
-Kein guter Roman kommt ohne Tote aus.Man muss sich als Autor einfach von liebgewonnenen Figuren trennen, um die nötige Portion Gefühl und Tragik beim Leser zu wecken. Es ist unglaubwürdig, dass tausende anderer Menschen sterben und alle Hauptfiguren überleben. Ich denke, Paolini hätte sich von Roran, Nasuada oder Murtagh trennen müssen (vllt auch von Arya, dann wäre das Ende der Romanze und Eragons Weggehen immerhin stimmig gewesen)

Insgesamt vollzieht sich das Ende des Buches zu abrupt.Es scheint schon ziemlich leicht für Eragon, den Überendgegner Galbatorix lahmzulegen. Danach flacht alles ab und die Stränge werden fast schon lieblos zu Ende gebracht (hier noch eine Feier und ein Festessen, nochmal schnell von allen verabschiedet ud letzte Geheimnisse ausgetauscht oder offene Fragen mehr oder weniger geklärt). Eragons Charakter lässt sich nur noch schwer verstehen, erscheint zu weise und zu mächtig (ach wie praktisch,dass er mal eben den Namen der alten Sprache erfahren hat und damit alle Probleme lösen kann) und zu selbstlos. Der Schluss ist eine bloße Aneinanderkettung von Ereignissen.
Entweder es ist wirklich eine Fortsetzung geplant, oder Paolini stand unter ziemlichen Zeitdruck bzw hatte keine Lust mehr, denn anders ist der wirre und lieblose Abschluss für mich nicht erklärbar.Schade!
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113 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Deryepes
Format:Gebundene Ausgabe
Eines vorneweg: Ich bin großer Fan fantastischer Literatur und habe schon zehntausende Seiten über Heldinnen und Helden, Elfen, Zwerge, Drachen, fantastische Wesen und Magie gelesen. Diese Art der Literatur schafft es immer wieder mich in ihren Bann zu ziehen.
Und auch die Buchreihe "Eragon" habe ich seit Band eins gerne gelesen und auf das Erscheinen des vierten Bands regelrecht hingefiebert.

Um's kurz zu machen: Ich bin gnadenlos enttäuscht! So einen Band vier hat Eragon wahrlich nicht verdient... doch ich glaube auch nicht, dass bei so vielen losen Enden mit Band vier wirklich Schluss ist.

*AB HIER SPOILER!!!*

Die Handlung ist ja an sich nicht so verwunderlich. Die Varden (und alle verbündeten Völker - Elfen, Zwerge, Urgals und Werkatzen) ziehen Richtung Uru'baen um dem bösen und noch völlig unbekannten Galbatorix zu stürzen. So weit so gut, etwas anderes erwartet man auch nicht.
Doch die Umsetzung ist eine einzige Katastrophe!

1. Kämpfe über Kämpfe mit reichlich Gewaltexzessen. Seitenlang und dabei doch relativ langweilig. Stadt muss belagert werden, Varden sind in Unterzahl, Roran lässt sich was einfallen, Stadt wird erobert. Roran? Ohja, Roran!

2. Roran "entwickelt" sich im Verlauf der Handlung vom einfachen Bauernlümmel zum General. Ahja? Er kann nicht lesen und schreiben, er hat keinerlei militärische Ausbildung aber er wird einfach mal so General? Und wundert sich, wenn andere Offiziere ihm nicht ohne Widerspruch gehorchen?
Er metzelt als Hammerfaust hunderte (wirklich hunderte!!) ohne Skrupel hin. Als er dann jedoch einen Attentäter tötet, der ihn in seinem Zelt überfällt, bekommt er Schuldgefühle. Nur um dann zehn Seiten später Orrin den Tod anzudrohen. Völlig ohne Skrupel oder doch mit Skrupel? Alles aus Liebe zu seiner Frau Katrina, die nur so nebenbei einer unglaublich blasse Figur macht?
Anstrengend ist das ganze Schlachtenbrimborium vor allem, da es für die Handlung so gut wie keine Relevanz hat. Es werden halt ein paar Städte erobert, das war's auch.

3. Die Gründe, warum Eragon für immer sein Heimatland/-kontinent verlässt, sind äußerst fadenscheinig. Die Abreise plump von Herr der Ringe geklaut.

Besonders ärgerlich: *IMMER NOCH SPOILER!!*

1. Eragon macht keine ernsthafte Entwicklung durch und ist immer noch nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen.

2. Die "Romanze" zwischen Eragon und Arya endet einfach. Nichtmal ein Kuss? Natürlich wäre das alles kitschig, aber wir LeserInnen wollen ja, dass die über 3 Bände aufgebaute Beziehung auch zu irgendwas führt. Und dann wird auch noch Arya Drachenreiterin und Königin? Muss das sein?!

3. Wer ist Angela? Und warum erfährt man NICHTS aber auch gar NICHTS über ihr Leben, warum sie wurde, wie sie wurde?

4. Selbiges für Solembum und alle Werkatzen!

5. Wer sind die kaputzenverhüllten Gestalten in den Ruinen nahe dem Felsen von Kuthian? Ach, da tauchen mal n paar ominöse Gestalten auf, die nie wieder erwähnt werden?!

6. Genau wie bei Punkt 5: Die ominöse Fremde, die Roran das Leben in einer Schlacht rettet.

7. Oder auch für den irren Einsiedler, den Eragon in Band 3 (oder 2?) trifft?

8. Zumindest einen wahren Namen genannt zu bekommen, wäre nett gewesen.

9. Schon auf Seite 37 hätte ich fast angefangen zu weinen. Eragon isst Fleisch. Nochmal langsam: Er isst Fleisch. Einfach so, weil's lecker ist. Nachdem in den letzten Bänden über hunderte Seiten erklärt wurde, dass soetwas nach der Zeremonie bei den Elfen seinem Charakter völlig zuwider ist. Er musste beim letzten Bissen in Band 3 sich fast übergeben und jetzt fragt ihn Saphira einfach: "Und knusprig?" - "Ja."

10. Saphira trifft den grünen Drachen und paart sich mit ihm. Nachdem sie sich gerade 5 Minuten kennen? Das widerspricht allem, was man über sie in den letzten Bänden erfahren hat.

11. Die Magier der schwarzen Hand tauchen nicht mehr auf. Also gar nicht mehr.

12. Es gibt noch Eier der Raz'zac. Gut, aber wirkliches Interesse zeigt keiner.

13. Galbatorix... was soll man sagen - er enttäuscht einfach. Da trifft Eragon endlich auf den Bösewicht schlechthin, der sich nicht die Mühe gemacht hat, in den ersten Büchern aufzutauchen und dann ist er so eine fade Person. Unterboten wird das ganze von seinem Drachen, der einfach von Arya getötet wird. Eine Elfe und Drachentöterin. Scheint die anderen Elfen aber nicht zu stören, schließlich ernennen sie sie zur Königin.

*SPOILER ENDE*

Alles in allem: Enttäuschend, wirklich enttäuschend! Ich weiß nicht genau, was da Paolini geritten hat oder ob er vertraglich nur schnell fertig werden musste. Aber das scheint fast so, als hätte er die ersten drei Bände seiner eigenen Buchreihe nicht gelesen.
Ich war schon skeptisch, als aus der ursprünglich geplanten Trilogie dann doch vier Bände wurden (rochgefährlich nach Geldmacherei) aber jetzt nach der Lektüre des Bandes 4 kann ich überzeugt sagen: Finger weg, lohnt sich nicht.
Band eins war grandios, Band zwei ebenso aber danach ging's schon stark abwärts. Hätte man Band vier um die Hälfte gekürzt, es wäre nicht aufgefallen.

Kein würdiger Abschluss für Eragon - ich bin sehr sehr traurig, wütend und sogar entsetzt, was aus Band 4 gemacht wurde!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen spannender letzter (leider) Teil
Ich finde die Eragon-Reihe einfach fantastisch! Christopher Paolini hat einen sehr spannenden letzten Teil geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Manu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eragon
Eine Drachengeschichte mit Herz. ich finde Eragon ein gutes Buch und habe alle Teile schon gelesen. Sehr empfehlenswert für Fantasieliebhaber.
Vor 4 Tagen von D. Brunner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buchkauf
Wie erwartet genau so gut wie die Vorgänger.
Man kann auch nmit wenigen Worten eine zufriedenstellende Rezession abgeben. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von Lofino veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch von eragon
Es ist super......es ist lustig......es ist spannend......es ist traurig......es macht spass es zu lesen......man muss viel lachen....Angela...eragon.......roran... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Conny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Das Produkt hat meine Erwartungen erfüllt. Ich kann es nur weiterempfehlen. Bin sehr zufrieden und würde das Produkt jederzeit weiterempfehlen.
Vor 10 Tagen von Andreas Gruber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Fantasy-Buch
Ich finde das Buch super, da es sehr schön gestaltet ist und auch sehr aktionreich ist. Außerdem ist es sprachlich sehr schön ausformuliert und alles auch sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von luflo veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Netter Abschluss der Romanreihe
Teilweise ziemlich langatmig, teilweise vorhersehbar. Dennoch insgesamt ein eher gelungener Abschluss der Serie... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von C. Schiefen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Hat mir super gefallen und ist sehr spannend. Ich finde es sehr gut geeignet für Jugendliche ab dem 12 Jahre.
Vor 19 Tagen von Stef Inderwies veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Genial - Das letzte Buch der Eragon-Reihe, in gleicher Qualität wie die vorherigen Eragon Hörbücher. Genial gesprochen, sehr zu empfehlen!
Vor 20 Tagen von Hier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen es war ok , würde auch teil 4 lesen
war etwas irritiert, weil vorher keine guten rezensionen kamen , ich fand das Buch besser als Teil drei, mit dem dritten Band hab ich mich schwer getan ...
Vor 23 Tagen von Uli veröffentlicht
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