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Era Vulgaris
 
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Era Vulgaris

Queens Of The Stone Age Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das trashige Cover der jüngsten CD von Queens Of The Stone Age Era Vulgaris ist ein Fingerzeig: Zu sehen sind zwei Cartoon-Glühbirnen, reichlich ramponiert von ihrer Dienstzeit als pulsierende Lichtdeko einer Bühnenumrandung, in einem dieser kleinen schäbigen Clubs, die sich weltweit ähneln. Kurz vor Zwölf, bevor ihre Glühfäden -vielleicht für immer- durchbrennen und sie durch vernünftige Energiesparlampen ersetzt werden, wollen die beiden nochmals ihren Spaß haben. Die passende Musik hierfür befindet sich auf dieser Scheibe.

Elektroschrott gibt es nicht nur bergeweise auf den Recyclinghöfen jeder mittelgroßen Kleinstadt, sondern auch reichlich in der Musikbranche. Ganz selbstverständlich versuchen mittlerweile Hinz und Kunz ihrer Musik mit Hilfe von Samples riesiger Streichorchester oder digitalem Fiepen und Wummern ein ansprechendes Sounddesign zu verleihen, - als akustisches Pendant zum klassischen “Hingucker“ in der Welt der Werbung sozusagen. Eine erfreuliche Ausnahme hierzu bilden Queens Of The Stone Age. Ihr neues Album Era Vulgaris ist ein herrlich sprödes, unprätentiöses Machwerk. Um angemessen zur Geltung zu kommen, verlangt es nicht nach audiophilen High-End-Lautsprechern, sondern nach jenen kaninchenstallgroßen Ungeheuern, die schwarz gestrichen und schräg an Ketten aufgehängt im rauchigen Halbdunkel über dem Tresen einschlägiger Etablissements schweben.

“Turnin’ on the Srew“ bildet den prägnanten Auftakt. und markiert, wohin in den kommenden rund 54 Minuten die Reise geht: Geboten wird lupenreiner Rock’ n’ Roll, jedoch weniger in musikalischer Hinsicht, denn vielmehr als Lebensgefühl. Ex-Nirvana Schlagzeuger Dave Grohl gibt mit seinem knochentrockenen Beat die Marschrichtung des musikalischen Konzepts vor: Mir viel Groove und voller Drive, ausgestattet mit dem Sound einer Garage und der Schönheit nächtlich erleuchteter Fabriken. Aus diesen Gegensätzlichkeiten bezieht Era Vulgaris seine Hochspannung. Kanten werden nicht geglättet, Oberflächen nicht poliert. Die Funken fliegen auch so! “Sick, Sick, Sick“ und auch “Battery Acid“ erinnern mit ihren flippig-psychedelischen Casio-Keyboard-Gitarren-Riffs, gespielt von Julian Casablancas (Strokes), an David Bowie und Carlos Alomar in “Speed Of Life“ von dem Album Low aus dem Jahr 1977. Nicht zuletzt auch wegen dem Charme des Widerspruchs aus schillernd pappigem Sound und einem Höchstmaß an dreckiger Fetzigkeit, Eigenschaften, die man auch auf Era Vulgaris wieder findet. Deshalb könnte dieses Album auch ohne weiteres aus einer früheren Zeit stammen, wären da nicht die unüberhörbaren Einflüsse von Grunge, Industrial und Metal, die sich zu Punk, Rock, sogar Blues und Folk gesellen. Queens Of The Stone Age Era Vulgaris ist wie ein seltenes Kleinod aus dem Rinnstein: Man selbst bewahrt es umso sorgfältiger auf, je leichter es andere übersehen und gewinnt es dabei immer lieber.

Andreas Schultz

kulturnews.de

Zuletzt wurden sie gelobt als die eine amerikanische Rockband, die jeder okay findet. Nun ist diese Feststellung nicht eben das, was man als integrer Rockmusiker gerne hört. Konsensmusik? Bäh! Dabei waren die letzten beiden Alben wirklich ganz famos. Nur dass man sie aufgrund ihrer Eingängigkeit zu sehr mit MTV in Verbindung brachte. Und wer will schon von Creed- oder Nickelback-Fans gemocht werden? Wir können auch anders, mag sich Josh Homme, nach dem Weggang von Nick Oliveri die Ober-Queen, daher gedacht haben. Er holte die Streitaxt raus und wurde über Nacht zum Metalhead. Na ja, vielleicht nicht ganz, aber über weite Strecken dominieren überdrehte Amps, hektische Trommeln und andere Krachinstrumente - Melodien sind nur Randerscheinung. Hommes Nebenprojekt heißt Desert Sessions - und fast so klingt auch das fünfte QOTSA-Album. (kw) kulturnews.de

Produktbeschreibungen

QUEENS OF THE STONEAGE Era Vulgaris (2007 Taiwanese edition 13-track CD album produced by Josh Homme together with long time Queens production cohort Chris Goss which sees the band return to their deepest darkest roots with shadowy riffs reminiscent of the desert sounds of the Kyuss days combined with multi layered industrial power guitar and organ blasts of a new era including the single 3s & 7s it also features guest appearances from Julian Casablancas [The Strokes] &
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