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Produktinformation

  • Audio CD (12. Juni 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Interscope
  • ASIN: B000PKG6TE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 469.159 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Turnin' on the Screw
2. Sick, Sick, Sick
3. I'm Designer
4. Into the Hollow
5. Misfit Love
6. Battery Acid
7. Make It Wit Chu
8. 3's & 7's
9. Suture Up Your Future
10. River in the Road
11. Run, Pig, Run

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

ERA VULGARIS - Tour-Edition als exklusives Doppel-CD-Album nur für Deutschland Anlässlich der Tour erscheint am 30.11. exklusiv und nur in Deutschland die Touredition von ERA VULGARIS. Das besondere daran ist nicht nur die neue Ausstattung inkl. neuem Cover und einem 6-seitigen Digipack inkl. Poster, sondern vor allem der CD-Inhalt: ERA VULGARIS erscheint als Doppel-CD mit neuen, EXKLUSIVEN Tracks, für die sich Sänger Josh Homme extra 2 Tage ins Studio zurückgezogen hat, um diese Songs abzumischen. Dabei entstanden Songs wie die bisher unveröffentlichten Tracks "Make It Wit Chu - Live Acoustic" (Achtung Gänsehaut!) und den beiden Remixen der Electro-Größen Richard File und UNKLE ("Era Vulgaris - Richard File Remix" & "I'm Designer UNKLE Remix"). Das Highlight aber ist die Bonus-LIVE-CD, aufgenommen im Amsterdamer Kult-Club Paradiso am 03. Juli diesen Jahres. Mit dabei sind Songs wie "Monster In The Parasol", "Misfit Love", "If Only", "I Think I Lost My Headache", "Into The Hollow", "Go With The Flow", "Regular John", "Avon" & "Song For The Dead".

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das trashige Cover der jüngsten CD von Queens Of The Stone Age Era Vulgaris ist ein Fingerzeig: Zu sehen sind zwei Cartoon-Glühbirnen, reichlich ramponiert von ihrer Dienstzeit als pulsierende Lichtdeko einer Bühnenumrandung, in einem dieser kleinen schäbigen Clubs, die sich weltweit ähneln. Kurz vor Zwölf, bevor ihre Glühfäden -vielleicht für immer- durchbrennen und sie durch vernünftige Energiesparlampen ersetzt werden, wollen die beiden nochmals ihren Spaß haben. Die passende Musik hierfür befindet sich auf dieser Scheibe.

Elektroschrott gibt es nicht nur bergeweise auf den Recyclinghöfen jeder mittelgroßen Kleinstadt, sondern auch reichlich in der Musikbranche. Ganz selbstverständlich versuchen mittlerweile Hinz und Kunz ihrer Musik mit Hilfe von Samples riesiger Streichorchester oder digitalem Fiepen und Wummern ein ansprechendes Sounddesign zu verleihen, - als akustisches Pendant zum klassischen “Hingucker“ in der Welt der Werbung sozusagen. Eine erfreuliche Ausnahme hierzu bilden Queens Of The Stone Age. Ihr neues Album Era Vulgaris ist ein herrlich sprödes, unprätentiöses Machwerk. Um angemessen zur Geltung zu kommen, verlangt es nicht nach audiophilen High-End-Lautsprechern, sondern nach jenen kaninchenstallgroßen Ungeheuern, die schwarz gestrichen und schräg an Ketten aufgehängt im rauchigen Halbdunkel über dem Tresen einschlägiger Etablissements schweben.

“Turnin’ on the Srew“ bildet den prägnanten Auftakt. und markiert, wohin in den kommenden rund 54 Minuten die Reise geht: Geboten wird lupenreiner Rock’ n’ Roll, jedoch weniger in musikalischer Hinsicht, denn vielmehr als Lebensgefühl. Ex-Nirvana Schlagzeuger Dave Grohl gibt mit seinem knochentrockenen Beat die Marschrichtung des musikalischen Konzepts vor: Mir viel Groove und voller Drive, ausgestattet mit dem Sound einer Garage und der Schönheit nächtlich erleuchteter Fabriken. Aus diesen Gegensätzlichkeiten bezieht Era Vulgaris seine Hochspannung. Kanten werden nicht geglättet, Oberflächen nicht poliert. Die Funken fliegen auch so! “Sick, Sick, Sick“ und auch “Battery Acid“ erinnern mit ihren flippig-psychedelischen Casio-Keyboard-Gitarren-Riffs, gespielt von Julian Casablancas (Strokes), an David Bowie und Carlos Alomar in “Speed Of Life“ von dem Album Low aus dem Jahr 1977. Nicht zuletzt auch wegen dem Charme des Widerspruchs aus schillernd pappigem Sound und einem Höchstmaß an dreckiger Fetzigkeit, Eigenschaften, die man auch auf Era Vulgaris wieder findet. Deshalb könnte dieses Album auch ohne weiteres aus einer früheren Zeit stammen, wären da nicht die unüberhörbaren Einflüsse von Grunge, Industrial und Metal, die sich zu Punk, Rock, sogar Blues und Folk gesellen. Queens Of The Stone Age Era Vulgaris ist wie ein seltenes Kleinod aus dem Rinnstein: Man selbst bewahrt es umso sorgfältiger auf, je leichter es andere übersehen und gewinnt es dabei immer lieber.

Andreas Schultz -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Aigner am 30. August 2007
Format: Audio CD
Was soll man zu diesem Album sagen? Also entweder man liebt es oder hasst es (wie man an den vorherigen Rezensionen sehen kann). Ich gebe zu, dieses Album der Wüstenrocker ist anders als die Anderen. Wer ein neues "Songs for the Deaf" erwartet sollte die Finger von dieser Scheibe lassen. Wer sich allerdings mal Zeit nimmt für dieses Monstrum an Musik, wird durchaus Gefallen an diesem Meisterwerk finden. Klar, es ist progressiv und schwere Kost, aber es groovt auch ganz schön. Bei Stücken wie "I'm Designer" oder die nächste Single "3's & 7's" hab ich mich schon ein paar mal ertappt wie meine Füße auf und ab wippten. Komischerweise gefällt mir das bluesige Stück "Make it with Chu" auch sehr gut obwohl es von vielen als etwas schwächer bezeichnet wurde. Bei "Turnin on the screw" oder "Misfit Love" die durch Dave Grohls hart gespielten Drums auftrumpfen, möchte man sowieso nur noch lauter drehen. Endfazit: Die Queens of the Stone Age lassen sich nicht in eine Schublade stecken und versuchen nicht krampfhaft ein neues "Songs for the Deaf" zu schreiben sondern erfinden sich immer wieder neu. Und es funktioniert ja auch! Ich finde soviel Mut sollte belohnt werden! Kaufen und Staunen!

Anspieltips: "I'm Designer"; "3's & 7's"; "Turnin' on the Screw"
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peggy am 8. August 2007
Format: Audio CD
Alle großen Bands haben ein kongeniales Meisterwerk geschaffen, an dem sie sich ihr gesamtes restliches Musikerleben lang messen lassen müssen. "Songs For The Deaf" war und ist QOTSA's Meisterstück und wird es ewig bleiben. Das ist aber KEIN Grund auf jede Nachfolgerplatte einzudreschen. "Lullabies To Paralyze" hatte ihre Schwächen und auch "Era Vulgaris" glänzt nicht durchgängig. Doch die Platte hat es verdient, dass man sie eigenständig bewertet. Man sollte nicht ständig über die Schulter in die "wüste" Vergangenheit zurück blicken oder sogar heiligen Kyuss-Zeiten nachtrauern. Josh Homme kann sich nicht 16 Jahre lang selbst kopieren.

Als Fan der ersten Stunde kann ich zur Platte nur sagen, dass sie absolut gelungen ist. Wieder weit ab vom Mainstream, anders als der Vorgänger, begeistert mich vor allem die Vielfalt der ausgewählten Songs. Von eher ruhig, schon blusig angehauchten Tracks wie "Make It Wit Chu" bis hin zu QOTSA-typischen Krachern wie "Sick, Sick, Sick", "Misfit Love" oder "Battery Acid" bietet "Era Vulgaris" von Anfang bis Ende Abwechslung. Von Langeweile keine Spur. Geschrammelte Gitarren, geprügelte Drums und dazwischen die unverwechselbar charismatische Stimme von Josh Homme. Das Album bietet staubtrockenen Rock bester Qualität. Wer's eher mit schönen Melodien hat, sollte die Finger von der Platte lassen. Dafür waren QOTSA noch nie berühmt. Ist auch gar nicht ihr Anspruch.

Wie gesagt, mich hat das Album keineswegs enttäuscht, im Gegenteil. Ich bin positiv überrascht und sicher, dass Josh Homme und Co. auch in Zukunft noch Platten dieses Niveaus hinlegen werden, denn an Ideen mangelt es ihnen hörbar nicht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von trinity-2005 am 28. August 2007
Format: Audio CD
Nomen est omen. Und die erste Single ist bezeichnend für das komplette Album - ein abgedrehter, wahnsinniger Sound, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ist das bei dieser Band was Neues? Haben wir etwas anderes erwartet als eine exzentrische, ungewöhnliche Platte?
Gerade ihre Eigenwilligkeit, ihr Unwille, sich anzupassen, begründen die Genialität der Queens. Auch alle Alben teilen sich dieses Konzept, selbst wenn immer wieder, wie beispielsweise auf Songs for the Deaf ein scheinbar sehr Mainstream-lastiges Go with the Flow zu hören ist - wohl kaum, weil die Jungs ihr Video mal in der Glotze sehen wollten, sondern weil sie einfach Lust hatten, eben so eine Nummer zu spielen.
Die Queens machen halt, was sie wollen und in dieser Hinsicht ist Era Vulgaris mit den Vorgängern identisch: nicht schlechter oder besser, nur anders! Denn das Band-Motto impliziert glücklicherweise den Umstand, dass unsere Gehörgänge auf jeder neuen Platte mit frischen Melodien verwöhnt werden, ganz zu schweigen von Hommes hervorragendem Gesang.
Ich wage also zu behaupten, wer die vorhergehenden Alben mochte und somit den einzigartigen Queens-Sound, dem wird auch Era Vulgaris Freudentränen in die Augen treiben. Und solange sich diese Band treu bleibt, wird sie zweifelsohne weiterhin wahre Meisterwerke hervorbringen - als nächstes am liebsten ein Akustik-Album!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aristoteles TOP 1000 REZENSENT am 5. August 2009
Format: Audio CD
Era Vulgaris ist eines der drei Alben für die Insel! Allerdings erwartet den Hörer hier keine leicht verdauliche Kost a la "Go with the flow" oder "The lost art...": Die Melodien sind komplex und teilweise recht gewöhnungsbedürftig.

TURNIN ON THE SCREW: Der Opener macht es gleich deutlich. Ziemlich schräg, man könnte fast sagen dissonant, beginnt ERA VULGARIS. Das Lied braucht wie alle der Stücke hier seine Zeit, um zu überzeugen. Von Mal zu mal wird es aber immer genialer. 5/5

SICK SICK SICK: Die erste Single, die fast nur aus einem Chord besteht. Daher sehr eingängig, aber bei genauem Hinhören erkennt man immer bisher unbemerkte Facetten. Sehr coole Nummer! 5/5

I M DESIGNER: Eins meiner absoluten Highlights der Platte. Beim ersten Hördurchgang hab ich ihn nach den ersten 30 Sek. überskippt, wodurch ich den grandiosen Mittelteil verpasst habe. Super-Song! 5/5

INTO THE HOLLOW: QOTSA können es auch leiser! Eine wundervolle, rockige Ballade. und ich gebe wieder 5/5

MISFIT LOVE: Nahezu perfekter Song. Der Gitarrenwechsel nach ca. 3 Minuten ist unfassbar schön. 5/5

BATTERY ACID: Der einzige Song, der sich mir auch nach fünfmaligem Hören noch nicht erschlossen hat. Also wieder hören, bis es "Klick" macht ;)
Zu gegenwärtigem Zeitpunkt 3/5, aber das kann sich ja noch ändern.

MAKE IT WIT CHU: Boah! So einen chilligen, heißen Song hätte man hier nicht erwartet. Bluesig angehauchter Track mit 70s- Atmo! Alle, die das Album mit einem Stern bewertet haben, weil es "schräg und unharmonisch" klingt, müssen diesen Kracher überhört haben.
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