Das erste und für mich beste Album von Eric Levi, das mit dem Stück "Ameno" vor einigen Jahren rasant die Charts erstürmte.
Doch bleibt "Ameno" nicht das einzige Highlight auf dieser grandiosen CD. Das leicht melancholische und schwere "Cather Rythm", das stimmgewaltige obwohl ruhig gesungene "Mother" mit seinen wunderbaren Chören und auch das sehr poppige "Avemano" machen die CD zu einem wahren Hörgenuss.
Doch auch die folgenden Titel stehen oben genannten Titeln in Nichts nach: Mystisches erwartet uns in "Enae Volare Mezzo" das rockig mit einzelnen Streichern daherkommt.
"Mirror" ist wohl eines der schönsten Stücke der CD und verzaubert mit wunderschönen Gitarrensoli und gefühlvollen Chören. Leichte Rhytmen runden dieses Lied ab. "Sempire D Amor" erinnert zu Beginn ein wenig an Pink Floyd, doch erreicht es schnell eine eigene Dynamik, und überzeugt ebenfalls durch seine Atmosphäre, die uns beinahe zwingt, zurückzulehnen und die Musik einfach nur zu geniessen.
"After" lässt uns noch eine Weile in ruhigen Klängen schwelgen, bevor "Impera" uns wieder mit schnelleren, rockigen Elemente weckt. Doch büßt dieses Stück weder an Mystik noch Gefühl ein und schliesst diese CD wie sie begann ... mir durchdringenden Klängen und Chören, die man sich gerne direkt ein weites Mal anhören mag.
Fazit:
Wer eine Mischung aus Gregorianischen Chören und Pop-Musik mag, wird mit eRa genau das passende finden. Doch auch Skeptiker sollten mal "reinhören", denn die geradezu mystische Scheibe schafft es jeden in eine Traumwelt zu ziehen.