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Er war mein Chef: Aus dem Nachlaß der Sekretärin von Adolf Hitler
 
 
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Er war mein Chef: Aus dem Nachlaß der Sekretärin von Adolf Hitler [Gebundene Ausgabe]

Christa Schroeder , Anton Joachimsthaler
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas
Trotz einiger Entgleisungen von Christa Schroeder ist es -im Großen und Ganzen gesehen- ein doch recht interessantes, packendes und informatives Buch einer wichtigen Zeitzeugin aus dem "Inneren Kreis der Macht" des Dritten Reiches. Würde Christa Schröder ihr Wirken als Sekretärin Adolf Hitlers von 1933-1945 auch als "Im toten Winkel" beschreiben, oder eher "Im Licht der Sonne" definieren? Wir wissen es nicht...Lassen wir uns überraschen, wie Frau Schroeder ihre Dienstzeit beim Staatsoberhaupt des Dritten Reiches in Form von Memoiren auf dem Papier verewigt hat.
Es lohnt sich der Vergleich zwischen Traudl Junge und Christa Schröder. Der Erlebnisbericht von Johanna Wolf als 1. Sekretärin Hitlers fehlt leider als Gegenaussage - den sie war am längsten dabei - nämlich von 1930-1945.
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Problem mit Erinnerungen 24. September 2006
Erinnerungsbücher sind allemal problematisch - und das Werk von Christa

Schroeder ist da keine Ausnahme. Immerhin umspannt Frau Schroeders Wirken in Hitlers Vorzimmer fast die gesamte Dauer des "Tausendjährigen Reiches"

(und nicht nur zweieinhalb Jahre wie bei Traudl Junge geb. Humbs). Sie konnte den Diktator folglich nicht nur in den Jahren der Niederlagen und des Untergangs erleben, sondern auch während der für ihn erfolgreichen Jahre. Frau Schroeder erweist sich dabei als durchaus gute und kritische

Beobachterin, sie kann sich aber nicht von persönlichen Sympathien und

Antipathien freimachen - und wirkt gerade dadurch menschlich glaubwürdig. Mit der "grauen Eminenz" Bormann hatte sie offensichtlich keine

Differenzen - und prompt kommt er in ihren Erinnerung (zu) gut weg. Diese

für uns heute schwer nachvollziehbaren Einschätzungen beruhen einfach darauf, dass Christa Schroeder ihre Äußerungen nie von der hohen Warte eines über allem stehenden, alles verstehenden Menschen geschrieben hat,

sondern aus dem Blickwinkel der Sekretärin und Zeitzeugin. Und gerade das macht ihre Erinnerungen wertvoll. Frau Schroeder konnte im Schatten Hitlers gewiss manche Privilegien genießen, sie musste dafür aber - wie viele andere auch - Jahre der Unfreiheit in Kauf nehmen.

Christa Schroeders Erinnerungen sind lesenswert, veranschaulichen manches

aus der Zeit des Driten Reiches und speziell aus dem Umfeld Hitlers. Die

Originaltexte hätten jedoch eine sorgfältigere Überarbeitung durch den Herausgeber verdient.

Hans
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15 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Es verwundert kaum, daß diese Dame die Zustimmung zur Veröffentlichung ihrer "Memoiren" für erst nach ihrem Tod erteilt hatte.
Klar, so wollte sie sich vor Kritik noch lebender Zeitzeugen (Linge, Junge, Speer) schützen, vielleicht auch vor Diskussionen, die die Echtheit ihrer Aussagen bezweifeln lassen würden. Vor derartigen "Zeitzeugen" ist m.E. wenig zu halten.

Traudl Junge, obwohl praktisch ihre Kollegin (lebten beide bis kurz vor Schluss zusammen im Führerbunker), wurde mit keinem einzigen Wort in ihren Ausführungen erwähnt.
Dafür seitenweise jede kleine Nettigkeit ihres Chefs, garniert mit Friede-Freude-Eierkuchen - Fotos mit strahlenden Gesichtern.
Sie beschwert sich sogar masslos darüber daß man ihr alle Geschenke, die sie von Hitler erhielt, abgenommen hatte. Dafür freut sie sich diebisch, daß sie einige Dokumente vor der Verbrennung durch eine Ordonanz in Sicherheit bringen konnte.

Sie zieht in ihrem Werk seitenweise über die (ihrer(!) Meinung nach) falschen Ausführungen ihrer Zeitzeugenkollegen in dessen Büchern her. Ihr Wort hat als das ausschliesslich richtige zu gelten - basta.

Ein Buch, welches einen ärgerlich stimmen lässt. Der Autor hat mit vielen Nebenhinweisen wohl versucht, das Beste draus zu machen, aber das Grundübel bleibt. Ein Buch einer ewig gestrigen Frau.

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