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Er ist wieder da: Der Roman [Gebundene Ausgabe]

Timur Vermes
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (877 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

14. März 2013
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

Wird oft zusammen gekauft

Er ist wieder da: Der Roman + Ein ganzes halbes Jahr + Der Nachtwandler: Psychothriller
Preis für alle drei: EUR 44,31

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 15 (14. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3847905171
  • ISBN-13: 978-3847905172
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (877 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„In der galligen Politsatire erwacht Adolf Hitler im Sommer 2011 zu neuem Leben und startet eine Fernsehkarriere als Demagoge, die in ihren Einzelschritten und Details erschütternd plausibel ist.“ Ursula März, DIE ZEIT

„Er ist wieder da ist ein unglaubliches Buch. Es ist kaum zu glauben, wie man schon nach einigen Seiten in Hitlers Perspektive anfängt, die im Buch geschilderte Umwelt wahrzunehmen und zu analysieren.“ Michael Tsokos

„Einerseits ist das brüllend komisch, denn der Mann trifft den Jargon des Diktators perfekt. Andererseits bleibt einem das Lachen schnell im Hals stecken.“ stern

„Timur Vermes Roman erinnert an die Hitler-Groteske ‚Die Schmidt Memoiren‘ von Woody Allen, an Shalom Ausländers ‚Vorsicht, bissiger Gott‘ oder auch Oliver Polaks ‚Ich darf das, ich bin Jude‘. Auch bei ihm darf frei heraus gelacht werden.“ jan drees, 1live 

Das Buch ist „sehr böse, aber es öffnet uns die Augen. (…) Kaufen!“ peter hetzel, sat.1

Über den Autor

Timur Vermes wurde 1967 als Sohn einer Deutschen und eines 1956 geflohenen Ungarn geboren, studierte in Erlangen Geschichte und Politik und wurde dann Journalist. Er schrieb für die "Abendzeitung" und den Kölner "Express" und arbeitete für mehrere Magazine. Seit 2007 veröffentlichte er als Ghostwriter vier Bücher, zwei weitere sind in Vorbereitung.

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608 von 652 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Freund, der Führer 22. Oktober 2012
Von Wolkentreiber TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe lange für diese Rezension gebraucht, denn ich wusste nicht so recht, wo ich anfangen soll, also versuche ich es jetzt einfach mal:

dieses Buch ist saukomisch, erschreckend und wahr zugleich. Stellt Euch mal vor, Ihr sitzt beim Lesen da und denkt: "Ja, da hat er Recht." oder Ihr ertappt Euch beim herzhaften Lachen MIT der Hauptfigur, nicht ÜBER sie. Es ist ein unglaublich gewagtes Kunststück, was Timur Vermes hier abgeliefert hat, aber es ist ihm auch unglaublich gut gelungen.

Ja, da ist er also wieder, der Führer. Erwacht im Jahr 2011, völlig orientierungs - und planlos und noch dazu ohne Dach überm Kopf, mal ganz zu schweigen von seinen treuen Vasallen. Der Leser begleitet ihn auf dem Weg aus der Gosse hinauf zu einem Medienstar, der seinesgleichen sucht - selbstverständlich aus der Ich-Perspektive. Das erinnert im Groben an die Biografie des wahren Adolf Hitler, aber natürlich ist das Ganze auf die heutige Zeit abgestimmt. Das, was dieses Buch von anderer Hitler-Satire grundlegend unterscheidet, ist der Grad an Authentizität. Ich befasse mich jetzt schon einige Jahre mit diesem Mann und muss sagen, es ist erstaunlich, wie real Timur Vermes ihn, sein Verhalten, sein Denken und seine Sprache aufs Papier gebracht hat. Wer mal einen direkten, sachlichen Vergleich möchte, der sollte sich die Tischgespräche von Henry Picker anschauen (Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier: Entstehung, Struktur, Folgen des Nationalsozialismus), da merkt man kaum einen Unterschied! Und dann sitzt Du da und lachst mit dem Führer, empfindest sogar Sympathien für ihn, im nächsten Moment läuft es Dir wieder eiskalt den Rücken runter - dieses kongeniale Spagat zieht sich durch das ganze Buch.

Und dann ist da natürlich die Satire. So tiefschwarze, durch und durch böse Gesellschaftssatire wie sie eigentlich besser nicht sein könnte. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Der frisch erwachte Hitler nimmt seine Umwelt mit seiner enormen Beobachtungsgabe unter die Lupe und zerreißt sie, teils intelligent, teils aus schlichter Altmodischkeit, in ihre Einzelteile. Insbesonders die Medienlandschaft bekommt ihr Fett weg...und die NPD. Wie das Ganze ausgeht, das möchte ich nicht verraten, aber so viel sei gesagt: das schreit nach einer aktualisierten Fortsetzung!

Was bleibt also am Schluss, nachdem man das Buch zugeklappt hat? Für mich zum einen die gruselige Erkenntnis, wie leicht es einem Mann wie Adolf Hitler heute fallen würde, die Gesellschaft wieder für sich zu gewinnen und zum anderen immer noch dieses komische Gefühl, dass ich habe, weil ich ihn öfter mal sympathisch fand...
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344 von 376 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich gut. Das Hörbuch des Jahres! 27. September 2012
Von Volker M. TOP 50 REZENSENT
Format:Audio CD
Wie er hierher gekommen ist, weiß er auch nicht genau. Seine Uniform riecht nach Benzin und er liegt im Geröll einer Baulücke in Berlin. Und wo eigentlich ist der Führerbunker? Der Führer braucht schließlich einen Führerbunker. Und ein Volk.
Doch Adolf Hitler begreift schnell, dass er sich im Jahr 2011 befindet und dieses Volk dringend seiner Führerschaft bedarf. Sehr dringend sogar. Und die neuartigen Technologien faszinieren ihn ganz besonders: Mobiltelefone, Internet, Privatfernsehen. Hätte es das nur damals schon gegeben. Goebbels hätte seine wahre Freude gehabt.
Und dann spielt ihm auch noch der Zufall in die Hände, als er auf die Produktionschefin einer Fernsehfirma trifft, die ihm ein Forum in einer Comedy Show gibt. Dem Publikum vergeht schnell Hören und Sehen und der Aufstieg des größten Hitler-Darstellers aller Zeiten ist unaufhaltsam. Nur ist er kein Darsteller. Er ist es selber. Und er ist so bösartig wie eh und je.

Timur Vermes begibt sich mit diesem Plot auf ziemlich dünnes Eis. Hitler und Satire - das kann gewaltig ins Auge gehen, vor allem, wenn das gesamte Buch auch noch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Keine relativierende Klarstellung, keine andere Sicht auf die Dinge als einzig die Sicht des Führers. Und dieser Mann ist dazu noch wortgewandt, schlagfertig und überaus gewitzt. Wenn er über unsere bundesdeutschen Politgrößen herzieht, ihr hohles Gewäsch als das tituliert, was es ist, nämlich hohles Gewäsch, wenn er über modische oder technologische Entgleisungen lästert, ja, das ist einfach grandioses Kabarett. Da sitzt jede Pointe, aber mit dem Florett gefochten! Da erkundigt sich die Krankenschwester mitfühlend bei ihm: "Ich wollte nur mal nach dem Rechten sehen", und er schnarrt: "Däm gäht's goot!". Oder er echauffiert sich wortreich darüber, dauernd mit einem gewissen "Stromberg" verwechselt zu werden. Oder wenn er die ungaren Jüngelchen in der NPD Parteizentrale vor laufender Kamera rundmacht. Das ist der Nährboden für grandiose Dialoge auf höchstem satirischen Niveau.

ÜBER Hitler darf man sicher lachen. Aber MIT Hitler? Ich hatte ein ehrlich schlechtes Gewissen, bis mir Vermes perfide Strategie klar wurde: Hitlers Demagogie unterscheidet sich letztlich nur in der Klientel von der Demagogie unserer Parteien, und Goebbels Propagandaministerium hätte mit der Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben sicher auch einen Pakt zum gegenseitigen Nutzen geschlossen. Manche brachiale Schlagzeile der jüngeren Vergangenheit ließ Hitlers Herz bereits höher schlagen. In den fiktiven Dialogen mit Renate Künast oder Sigmar Gabriel, die am Ende den vermeintlichen Hitler-Darsteller als großes Polittalent sogar in ihre Reihen locken wollen, ist Hitler seinen Gegnern so heillos überlegen, dass es mich gegruselt hat. Seine raffinierte Argumentation, sein verführerischer Charme, der zum Angriff übergeht, sobald sich die passende Gelegenheit ergibt, seine eiskalte Strategie, ohne Mitleid und Skrupel - da spricht kein dumpfer Neonazi, sondern ein blitzgescheiter Überzeugungstäter.

Und wo wir gerade beim Sprechen sind: Christoph Maria Herbst wächst als Hitler über sich hinaus. Dem Hitlerschen Duktus hat er ja bereits im Wixxer als Alfons Hatler ein Gesicht gegeben, aber diesmal hält er die Rolle über 6 Stunden ohne Ermüdungserscheinungen durch. Wie er geifert, wie er säuselt, wie er die Massen in seinen Bann zieht, wie er die Frauen umgarnt, wie er Anekdoten aus der guten alten Zeit zelebriert und in teilweise völlig absurden Herleitungen seine Sicht der Welt erklärt, das ist unheimlich gut. Ja, das ist manchmal wirklich unheimlich.

Ohne Zweifel das beste Hörbuch des Jahres. So was muss einfach verfilmt werden. Und es gibt nur einen möglichen Darsteller: Stromberg.
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107 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Darf man das? Und ob! 24. September 2012
Von Claus Dreckmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Führer erwacht 2011 in Berlin und wird zur Youtube-Kultfigur und zum gefragten Comedian. Selbst die Grünen bieten ihm eine zeitweilige Mitgliedschaft an, so lustig und cool ist Adolf Hitler. Sie finden das geht zu weit? Finde ich nicht. Denn dieses Buch schafft einen großartigen Balanceakt zwischen intelligentem Witz und Klamauk. Und irgendwie bildet sich beim Leser ständig eine neue Gänsehaut: Ja, was wäre denn, wenn der Führer zurückkäme? Würde er aufgrund seiner Thesen – und der 2011er Hitler im Roman weicht nicht einen Fuß von seinen hinlänglich bekannten Ansichten ab – von den Medien ignoriert? Oder würde er gehypt und vom Fernsehen gierig als Coup des Jahrhunderts entdeckt? Würde man ihn, sei es auch nur in Verkennung seiner politischen Absichten, als Showtalent feiern? Fände man diesen höflichen, direkten Onkel Wolf nicht vielleicht doch ganz nett? Was wäre wenn? Spätestens im Interview mit der Grünen Renate Künast kommt es zu Wendungen, Übereinkünften und politischen Missverständnissen, die einer Real-Satire gleichen. Haben die Grünen wirklich so viel mit der Umweltpolitik Hitlers gemein? Quatsch, oder? Oder doch nicht? Ja, der 2011er Hitler ist ein Schreckgespenst, weil er es schafft, mühelos ins kuschlige, multimedial eingelullte deutsche Wohnzimmer zu kommen. Und wie er da herumspukt und sich einrichtet! Autor Timur Vermes legt mit "Er ist wieder da" einen echten Eulenspiegel-Streich vor. Wundervoll. Es scheint, als hätte der einst für seine politisch-unkorrekten Titel berühmte Eichborn Verlag unter der Obhut des Lübbe Verlags zu alter Größe zurückgefunden. Hut ab!
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Interessantes Was-Wäre-Wenn-Märchen ohne Pointe
Das Buch war als fiktive Satire in Ordnung. Ein interessantes "Was wäre wenn..." Märchen vor dem Schafengehen. Mehr aber auch nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Stunden von JackFrost veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ERSCHRECKEND GENIAL
Habe lange kein Buch so "verschlungen".
Dass ausgerechnet der ehemalige Führer unseren heutigen Gesellschaft
den Spiegel vor das Gesicht hält ist... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Stunden von Campbell's veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gesellschaftskritik genial gemacht!
Selber lesen macht schlau! Es hat mir einen Riesenspass gemacht! 100Prozent Empfehlung! Ich muss auch jetzt noch, Wochen später immer wieder schmunzeln! Mehr davon bitte!
Vor 19 Stunden von Oliver Pohlmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Teilweise Grenzwertig
Wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen. Sprachlich und inhaltlich naja.
Man fragt sich immer warum keiner eine Personenüberprüfung startet und den Kerl dorthin... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Stunden von B. Mühlberger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen das beste buch seit langem was ich gelesen habe!
so gut geschrieben, fundiertes wissen (wußte zb nicht dass hans martin schleyer bei der ss war) bitterböse und leider sooo wahre gesellschafts und vorallem auch... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Stunden von wahrheitssucher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lachen mit Adolf
Wenn man uns nur einmal kurz unser ewig schlechtes Gewissen vergessen lassen würde und wir uns einfach auch einmal unverblümt amüsieren dürften, würde man... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Harald Poschenrieder veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gut geschrieben
Wir haben beides gekauft, für unterwegs das Hörbuch und zum Verschenken das Buch. Wir waren mit dem Hörbuch zufrieden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von G.K. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen wurde von mir verschenkt...... ein Jubelruf, toll, toll, habe ich mir...
wurde von mir verschenkt...... ein Jubelruf, toll, toll, habe ich mir schon länger gewünscht.
wurde von mir verschenkt...... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Susannne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nachdenklich aber humorvoll
Selten so gelacht aber... das Buch hat einen Hintergrund auch wenn eine Fiction und der Protagonist ein Wahnsinniger ist. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von P. Reher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Genial
Ich bin froh, dass ich mir das Hörbuch geholt habe. Als großer Fan von Christoph Maria Herbst bin ich noch nie bei einem von ihm gelesenen Hörbuch enttäuscht... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Gerhard Kastner veröffentlicht
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Bewertungsmischmasch 6 05.02.2013
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