- Entdecken Sie zahlreiche Filme und TV-Serien jetzt zum Sonderpreis in unseren 5 Tagen Mailights.
- Mobil Preise vergleichen und über das Handy einkaufen mit der kostenlosen Amazon Shopping-App für Ihr Smartphone: Hier klicken.
Produktinformation
|
Regisseur und Autor Kurt Wimmers monochromatisches, von Metropolis inspiriertes Stadtbild bietet einen idealen Hintergrund für die diffizilen Einsätze von John Preston (Christian Bale), einem ausgezeichneten Polizisten, der "Gefühlsverbrecher" einbuchtet und sentimentale, sinnliche und künstlerische Relikte einer vergangenen Ära ausmerzt. Wie vorherzusehen entwickelt Preston eine Faszination gegenüber seinen Opfern und jenen Dingen, für deren Anbetung sie zu sterben bereit sind. Er unterlässt die Einnahme seiner obligatorischen, den Verstand abstumpfenden Droge und fühlt sich zudem auch noch zu einer verurteilten Gefängnisinsassin (Emily Watson) hingezogen.
Wimmers verdrehte Szenen voller Martial Arts und Shootouts wirken geradezu albern (wobei ein Kampf um einen Hundewelpen nicht gerade hilfreich ist), aber Equilibrium sollte man sich allein schon wegen Bales bewegender Darstellung eines Mannes anschauen, der sich plötzlich wieder menschlichen Gefühlen gegenüber sieht. --Tom Keogh
Christian Bale ist die optimale Besetzung für die Rolle des Staatstreuen Klerikers, der sich auf einmal im Sumpf seiner eigenen Gefühle wiederfindet. Und trotz der scheinbaren Einfachheit seiner Rolle als unbewegter, gefühlskalter Vernichter, zeigt er im Laufe des Films die gesamte Palette menschlicher Gefühle.
Ich hätte den Film gern auf Grossleinwand gesehen, die Wirkung muss dann um ein Vielfaches erdrückender sein.
Es ist ein Film, der bei mir deutliche Nachwehen hinterlassen hat, gerade durch die Einfachheit, prägen sich die düsteren Visionen tief ein.
Fazit: man sollte den Film ohne grosse Erwartungen sehen, ohne den Wunsch ein würdiges Matrix (o.Ä.) Replikat entdeckt zu haben. Der Film ist gänzlich anders, ausser vielleicht der Grundidee des totalitären Staates.
Man nehme:
- Ein totalitäres System, welches alles und jeden überwacht und bestimmt, das menschliche Gefühle (und ihre Auslöser) die Wurzel allen Übels sind
- eine Bevölkerung, die mit Drogen zu gefühlsloser Funktionalität verurteilt wurde
- einen einsamen, treuen Staatsdiener, vielleicht den besten überhaupt
- und ein paar Zufälle, die eben jenen Staatsdiener zweifeln lassen am System und seinen Methoden
- Einmal umrühren, und...
...naja, ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Alleinerziehende Väter sind sonst nur in Schnulzfilmen die Haupthelden. Die Mona Lisa (Original!) wird sonst geklaut, und nicht als systemfeindlich eingestuft und verbrannt. Und Quotenhunde sind eigentlich zum Liebhaben da und nicht der Auslöser für ein Massaker an den geschätzten Polizeikollegen.
Es geht also reichlich ungewöhnlich zu in der Zukunft.
Ungewöhnlich (irgendwo zwischen genial und unglaubwürdig) sind auch die Kampfszenen, die sich durchaus mit Genregrößen wie Matrix messen können. Interessant auch übrigens die Drehorte: Viel (Ost-)Europa, auch der S-Bahnhof Potsdamer Platz in Berlin... es muß ja nicht immer Made in USA sein.
Es ist beklemmend, mit welcher Teilnahmslosigkeit im Film Befehle ausgeführt werden (Der Traum jeder Armee?). Und es ist erschütternd, wie die Hauptfigur aus diesem Kreis ausbricht und den Wert von Emotionen erkennt, und sich nun gegen den einstigen Führer (jawohl - genauso wirkt er) richtet. Der Rest - man ahnt es bereits: Nach hartem Kampf ist ein Happy End in Aussicht, wenn auch mit bitterem Nachgeschmack. Zu viele sind auf der Strecke geblieben, weil die Machthaber meinten, das der perfekte Mensch nur nach ihrem Vorbild funktionieren könne (kommt uns das bekannt vor?), und die Befreiung von unten (mit Starthilfe aus den Reihen des Systems) wieder mal mit der Holzhammermethode abläuft.
Trotz vieler Klischees - Gut gelungen.
Trotz viel Action - zum Nachdenken.
Trotz schwacher Kinobesuche - Ansehen!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Kundendiskussionen durchsuchen
|