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Equilibrium
 
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Equilibrium

Christian Bale , Emily Watson , Kurt Wimmer    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (234 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Christian Bale, Emily Watson, Taye Diggs
  • Regisseur(e): Kurt Wimmer
  • Komponist: Klaus Bedelt
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2005
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (234 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000AI0HX
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 154 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Equilibrium, ein aufwändiger Science-Fiction-Thriller im klassischen Gewand, erinnert auf gelungene Art und Weise an moralistische Fabeln wie Fahrenheit 451. Im Rahmen der Geschichte befindet sich die Menschheit nach dem Dritten Weltkrieg in einem Zustand schwerer emotionaler Unterdrückung: Wenn niemand etwas empfindet, wird auch keiner von düsteren Leidenschaften beeinflusst, die ihn dazu treiben, seinen Nachbarn anzugreifen.

Regisseur und Autor Kurt Wimmers monochromatisches, von Metropolis inspiriertes Stadtbild bietet einen idealen Hintergrund für die diffizilen Einsätze von John Preston (Christian Bale), einem ausgezeichneten Polizisten, der "Gefühlsverbrecher" einbuchtet und sentimentale, sinnliche und künstlerische Relikte einer vergangenen Ära ausmerzt. Wie vorherzusehen entwickelt Preston eine Faszination gegenüber seinen Opfern und jenen Dingen, für deren Anbetung sie zu sterben bereit sind. Er unterlässt die Einnahme seiner obligatorischen, den Verstand abstumpfenden Droge und fühlt sich zudem auch noch zu einer verurteilten Gefängnisinsassin (Emily Watson) hingezogen.

Wimmers verdrehte Szenen voller Martial Arts und Shootouts wirken geradezu albern (wobei ein Kampf um einen Hundewelpen nicht gerade hilfreich ist), aber Equilibrium sollte man sich allein schon wegen Bales bewegender Darstellung eines Mannes anschauen, der sich plötzlich wieder menschlichen Gefühlen gegenüber sieht. --Tom Keogh

Produktbeschreibungen

DVD FSK 16 Science Fiction und Fantasy/ Paramount.

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Kundenrezensionen

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewährte Rezeptur... 5. September 2004
Von solus77
Format:DVD
...aber neu gewürzt.
Ideenklau ist in der Unterhaltungsbranche eben nur ein Kavaliersdelikt, sonst wäre dieser Film wohl mitsamt dem Produzententeam hinter Gittern gelandet.
Macht nichts.
Wer Sci-Fi, Martial Arts und skurril-düstere Heldenmärchen mag und sein Gehirn trotzdem nicht ganz an der Kinokasse abgegeben hat, wird mit diesem Streifen mehr als gut bedient. Wer 1984, Matrix und Metropolis kennt, wird sich recht schnell heimisch fühlen in der Welt von Morgen.

Man nehme:
- Ein totalitäres System, welches alles und jeden überwacht und bestimmt, das menschliche Gefühle (und ihre Auslöser) die Wurzel allen Übels sind
- eine Bevölkerung, die mit Drogen zu gefühlsloser Funktionalität verurteilt wurde
- einen einsamen, treuen Staatsdiener, vielleicht den besten überhaupt
- und ein paar Zufälle, die eben jenen Staatsdiener zweifeln lassen am System und seinen Methoden
- Einmal umrühren, und...
...naja, ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Alleinerziehende Väter sind sonst nur in Schnulzfilmen die Haupthelden. Die Mona Lisa (Original!) wird sonst geklaut, und nicht als systemfeindlich eingestuft und verbrannt. Und Quotenhunde sind eigentlich zum Liebhaben da und nicht der Auslöser für ein Massaker an den geschätzten Polizeikollegen.

Es geht also reichlich ungewöhnlich zu in der Zukunft.
Ungewöhnlich (irgendwo zwischen genial und unglaubwürdig) sind auch die Kampfszenen, die sich durchaus mit Genregrößen wie Matrix messen können. Interessant auch übrigens die Drehorte: Viel (Ost-)Europa, auch der S-Bahnhof Potsdamer Platz in Berlin... es muß ja nicht immer Made in USA sein.

Es ist beklemmend, mit welcher Teilnahmslosigkeit im Film Befehle ausgeführt werden (Der Traum jeder Armee?). Und es ist erschütternd, wie die Hauptfigur aus diesem Kreis ausbricht und den Wert von Emotionen erkennt, und sich nun gegen den einstigen Führer (jawohl - genauso wirkt er) richtet. Der Rest - man ahnt es bereits: Nach hartem Kampf ist ein Happy End in Aussicht, wenn auch mit bitterem Nachgeschmack. Zu viele sind auf der Strecke geblieben, weil die Machthaber meinten, das der perfekte Mensch nur nach ihrem Vorbild funktionieren könne (kommt uns das bekannt vor?), und die Befreiung von unten (mit Starthilfe aus den Reihen des Systems) wieder mal mit der Holzhammermethode abläuft.
Trotz vieler Klischees - Gut gelungen.
Trotz viel Action - zum Nachdenken.
Trotz schwacher Kinobesuche - Ansehen!

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58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M.W.
Format:DVD
In einer nicht allzu fernen Zukunft haben die Überlebenden des Dritten Weltkriegs unter ihrem omnipräsenten Anführer, genannt "Vater", in der Stadt Libria eine neue Zivilisation gegründet. Da "Vater" glaubt, in der menschlichen Fähigkeit zu tiefgehenden Emotionen die Ursache allen Übels gefunden zu haben, ist es in und um Libria bei Todesstrafe verboten, Gefühle zu entwickeln. Diese werden mit dem Medikament Protium unterdrückt, und wer sich der Droge verweigert und statt dessen heimlich die anregende Wirkung von Musik, Literatur und Kunst geniesst, wird als Sinnestäter klassifiziert und von Hundertschaften der martialisch aufgerüsteten Polizei erbarmungslos gejagt und ausgelöscht. Die Speerspitze im Kampf gegen Abtrünnige stellen jedoch die Gramaton-Kleriker dar, eine Elite-Einheit perfekt ausgebildeter Killer, deren Meisterschaft in der Kampfart des Gun-Kata es ihnen ermöglicht, sogar dem feindlichen Kugelhagel auszuweichen. Und John Preston ist der beste Kleriker von allen. Erfüllt von tiefer Überzeugung für seine Aufgabe, liess er es zu, dass seine eigene Frau als Sinnestäterin verhaftet und exekutiert wurde, und tötet seinen besten Freund und Partner, als dieser sich ebenfalls zu seinen Gefühlen bekennt. Doch dann verhindert eine Reihe von Zwischenfällen, dass Preston seine tägliche Ration Protium zu sich nimmt...
Nahezu alles in EQUILIBRIUM gab es schon, und die Parallelen sind zu offensichtlich, als dass es sich dabei um Zufälle handeln könnte. Das Verbrennen von Büchern und Bildern weckt sofort die Erinnerung an FAHRENHEIT 451, die monumentalen Bauten der Stadt Libria sind ein deutlicher Verweis auf Filme wie METROPOLIS und BRAZIL, und der auf riesigen Leinwänden unentwegt Ansprachen haltende "Vater" ist eine unverkennbare Variation des "Big Brother" aus GEORGE ORWELLS 1984. Die an Priester erinnernden Kleriker wurden zweifellos von jüngeren Klassikern wie MATRIX inspiriert, während sich die schwarzgekleideten, maskierten Polizeitruppen auf beunruhigende Weise an realen Vorbildern orientieren. Der Handlungsfaden, in dessen Verlauf Preston den Auftrag erhält, den Untergrund aufzuspüren, wobei er sich vom einstmals treuesten Diener des Systems zu dessen gefährlichstem Gegner wandelt, ist ebenfalls nicht neu, man denke an LOGANS RUN. Ohne Zweifel kannten sich die Drehbuch-Autoren im Genre des Science-fiction-Films glänzend aus, nur so ist die freche Selbstbedienung aus allen möglichen Vorgängern zu erklären.
Was EQUILIBRIUM dennoch zu einem spannenden, originellen und eigenständigen Werk macht, ist die gelungene Kombination all dieser Elemente zu einem stimmigen Gesamtbild, ergänzt durch furiose Fights, die selbst Keanu Reeves Kung-Fu-Akrobatik in den Schatten stellen, und einer Riege hervorragender Darsteller, darunter die zauberhafte Emily Watson, der charismatische Sean Bean, ein beängstigender Tayne Diggs... und natürlich Christian Bale, der als John Preston eine Glanzvorstellung gibt. Er verkörpert nicht nur glaubhaft den emotionslosen Vollstrecker, der zu einem von Gefühlen und Erinnerungen gepeinigten Verräter wird, sondern beweist in den meist ungedoubelten Kampfszenen auch eindrucksvoll sein Talent als Action-Held. Spätestens mit EQUILIBRIUM qualifizierte sich Bale als Idealbesetzung in BATMAN BEGINS.
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75 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besser als... ?! 20. Dezember 2003
Von Blick
Format:DVD
Man sollte vorsichtig sein mit Äusserungen á la ":...ist besser als".
Ich verstehe durchaus den Hang diesen Film mit Matrix zu vergleichen, jedoch ist er vollkommen eigenständig und lediglich einige Kampfszenen wirken ähnlich und natürlich das Bild der totalen Kontrolle. Diese jedoch, ist bereits in sovielen Filmen und Büchern behandelt worden, dass man langsam aufhören sollte zu vergleichen.
Equilibrium ist ein sehr düsterer Film, dunkler als Matrix, existentieller als viele andere Sci-Fi Streifen. Gerade durch die Gleichförmigkeit der Menschen und der Umgebung wird das Augenmerk auf die Handlung gelenkt. Es gibt wahrlich nicht viel, was das Auge von der Aussage des Films ablenken könnte. Einige geschickt eingestreute Kampfszenen während des Films und ein atemberaubender Endfight sind alles was es an Action zu bestaunen gibt.
Der Film trägt sich durch diesen Minimalismus, durch die unbewegten Minen der Akteure, durch äusserst schmale Gestiken.
Wenn kurzzeitig, ob dieser Tristesse, Langeweile aufkommt, wird man kurz darauf ins Sofa gedrückt und sagt schlicht "WOW!"

Christian Bale ist die optimale Besetzung für die Rolle des Staatstreuen Klerikers, der sich auf einmal im Sumpf seiner eigenen Gefühle wiederfindet. Und trotz der scheinbaren Einfachheit seiner Rolle als unbewegter, gefühlskalter Vernichter, zeigt er im Laufe des Films die gesamte Palette menschlicher Gefühle.

Ich hätte den Film gern auf Grossleinwand gesehen, die Wirkung muss dann um ein Vielfaches erdrückender sein.
Es ist ein Film, der bei mir deutliche Nachwehen hinterlassen hat, gerade durch die Einfachheit, prägen sich die düsteren Visionen tief ein.

Fazit: man sollte den Film ohne grosse Erwartungen sehen, ohne den Wunsch ein würdiges Matrix (o.Ä.) Replikat entdeckt zu haben. Der Film ist gänzlich anders, ausser vielleicht der Grundidee des totalitären Staates.

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Stellen sie sich vor, eine staatliche Macht würde ihnen verbieten, Musik zu hören, egal welche oder man würde verbieten, jedewede Art von Buch zu lesen oder so etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von S. Simon veröffentlicht
Guter Film
Als ich diesen Film zum ersten Mal sah (mit 14 oder 15 Jahren), haben mich die Kampfszenen einfach umgehauen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Florian Adler veröffentlicht
Welt ohne Gefühle
Gut gemachtes Actionkino mit vielen literarischen Anleihen. Ein bisschen Huxley, ein wenig Orwell und dazu eine Spielart von fernöstlicher Kampfkunst. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von zopmar veröffentlicht
Schlecht, aber mit Momenten
Es ist wahr, der Film hat nach Strich und Faden geklaut und die vielen Kampfszenen sind unnötig und nervend, aber er hat seine Momente. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Wagner, Martin veröffentlicht
Dystopisches Potenzialwerk mit vielen Ungereimtheiten
Eine Welt ohne Gefühle.. die darausfolgenden Auswirkungen im Leben möchte uns Equilibrium zeigen, was ihm ganz gut gelingt, leider verhindern einige Fehler, dass aus... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von SmokeyMcPot veröffentlicht
Guter Film, sehr gute Darsteller
Auf diesen Film stieß ich nur durch Zufall. Aber das hat sich gelohnt. Sehr gute Darsteller und eine verdammt geniale Handlung. Christian Bale einfach Wahnsinn. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Stefan E. veröffentlicht
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