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Equilibrismus. Neue Konzepte statt Reformen für eine Welt im Gleichgewicht [Gebundene Ausgabe]

Volker Freystedt , Eric Bihl
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Signum; Auflage: 1 (Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854363702
  • ISBN-13: 978-3854363705
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 645.666 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Dieses Buch weist dem Menschen wieder seinen Platz zu inmitten des Lebens, dessen Teil er ist und von dem er abhängt

”Im vorliegenden Band werden Vorschläge zusammengetragen, die zu einer verbesserten Lage alles Lebendigen auf dieser Erde beitragen könnten. Grundlage ist ein völlig neues sozioökologisches Wirtschaftssystem, auf dem aufbauend ein veränderter Umgang mit der Natur sowie unter uns Menschen möglich werden könnte.” Daniel Goeudevert

“Das Konzept des Equilibrismus strebt nach einem Ausgleich zwischen Ökologie, Ökonomie, Politik, Sozialem und Kulturellem. In einer Zeit, in der das ausschließlich ökonomische Denken um sich greift und die Wirtschaft auf globaler Ebene omnipotent wird, ist dieses Ziel dringlicher denn je.” Sir Peter Ustinov

“Wir können Probleme nicht mit den Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben.” Albert Einstein


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Einleitungssatz
Wenn der Mensch sich auf dieser Erde betatigte, so tat er dies in grauer Vorzeit, um sein Uberleben und das seiner Sippe zu sichern. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Alternativen ? - Hier sind sie !! 30. März 2005
Von "easola"
Format:Gebundene Ausgabe
Keine Alternativen? - Hier sind sie!!
Gelangt man in diesem Buch einmal über das erste Viertel hinaus, das ein
Feuerwerk der "unerwünschten Nebenwirkungen" unseres Treibens auf diesem
Planeten darbietet, so fragt man sich zunehmend, warum wir uns seit
Jahrzehnten durch das Jammertal zunehmender Katastrophen schleppen. Die
Autoren warten mit einer verblüffenden Vielfalt an Alternativ-Beispielen in
so unterschiedlichen Bereichen wie Ökologie, Wirtschaft, Demokratie,
UN-Reform etc. auf (deren Zusammenhänge ebenfalls aufgezeigt werden), dass
man sich fragt, warum "wir" trotzdem die Wege weiter gehen, die sich seit
langem so offensichtlich als Sackgassen herausstellen. Angeblich gibt es ja
keine Alternativen: zum Neoliberalismus der Wirtschaft, zur Demokratisierung
der Welt à la Georg W. Bush, zu Armut, Hunger und Tod vieler Mitmenschen auf
dieser Erde. In diesem Buch findet man sie, und man findet auch die
Einsicht, warum sie derzeit keine Chance haben: weil nur erlaubt ist, was
den Großkonzernen nützt. Kleine, dezentrale und ressourcenschonende
Lösungen, durch die Natur und viele Menschen am Ort profitieren, sind
unerwünscht. Gefragt sind Großtechnologien, die einen hohen Kapitaleinsatz
erfordern - und damit auch hohe Profite versprechen. Am Ende des Buches wird
dann noch ein Modell zur Umsetzung des vorgeschlagenen "sozioökologischen
Wirtschaftskonzepts" entworfen. Alles in allem eine erstaunliche Arbeit
zweier "Normalos", die sich trauen, die Alternativlosigkeit in Frage zu
stellen und Konzepte zu entwickeln, die sowohl langfristig als auch
ganzheitlich und nachhaltig sind.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muß neugierig sein .... 28. März 2005
Format:Gebundene Ausgabe
... damit hat D. Goeudevert in seinem Vorwort Recht. Und damit sind Leute, die mit Begeisterung jede Woche Sendungen wie von Sabine Chritiansen anschauen oder sogar dort auftreten,nicht gemeint. Denn sie haben meiner Meinung nach einen "eingeschränkten" Horizont ! Kapitel II und III (Geister die wir riefen wie "Wachstum" und Alternativen) empfehle ich Politikern aller Parteien und unseren omnipräsenten "Fachleuten" sowie den Journalisten, die sich auf's "Wiederkäuen" der Meinung Erstgenannter "beschränken".
Im Hinblick auf die Vorschläge zu sozialpolitischen und soziokulturellen Reformen sehe ich das Problem, dass dies eigentlich erst dann international geschehen kann (UN-Reform), wenn ein regional begrenzter Modellversuch Erfolg hat und Nachahmer findet. Nichtsdestotrotz finde ich die Idee der Regionalisierung und Dezentralisierung sehr wichtig. Wem es in seinem Umfeld (Region) gut geht, öffnet sich auch wieder für den "Rest der Welt".
Ich war neugierig und bin sehr angetan von diesem Buch und seinen Vorschlägen. Eigentlich sollte es zur Pflichtlektüre in den Schulen werden, bevor die Jugendlichen mittels der überall verkündeten "Wachstumsdoktrien" mit den Scheuklappen der heutigen Politiker und Wirtschafts- und Finanzexperten durch's Leben laufen und damit folgerichtig auch nichts ändern werden am heutigen maroden System.
Also seien auch Sie neugierig !
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre 11. März 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist eine überfällige Anmaßung!
Da maßen sich endlich zwei Bürger "wie ich und du" an, die gängigen Erklärungen von Politikern und Experten über die Ursachen unserer vielfältigen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Krisen ad absurdum zu führen und aufzuzeigen, dass die Hauptursache darin besteht, dass wir uns als Menschen von der Natur losgelöst und ihr überlegen wähnen.
Deshalb mussten auch alle bisherigen "Reformen" scheitern, beschäftigen sie sich doch nur mit der Fassade und nicht mit dem Fundament. Die Autoren entwerfen hingegen ein umfassendes Konzept für eine "Welt im Gleichgewicht", und sie zeigen auch mögliche praktische Schritte auf. Diese auch selbst umzusetzen bemühen sie sich mit ihrem Verein "Equilibrismus e.V." Natürlich kommen auch sie nicht ohne Rückgriff auf Experten einzelner Disziplinen aus, doch ist es ihnen gelungen, eine bemerkenswerte Ansammlung von "aufmüpfigen" Wissenschaftlern zu versammeln, die abseits des jeweiligen Mainstreams ihre Wege gehen.
Für die vielfältigen Bereiche, mit denen sich das Buch beschäftigt (Energie,Ressourcen, Geld- und Bodenordnung, Demokratie- und UN-Reform etc.), ist es mit 330 Seiten noch recht übersichtlich; es ist überraschend leicht verständlich und (trotz des ernsten Tenors) pointiert geschrieben.
Fazit: ein Buch, das nicht nur einen völlig neuen Ansatz bei der Kritik verfolgt, sondern sich auch der Mühe unterzieht, Vorschläge für eine bessere Welt zu machen. Kein Wunder, dass sich sogar ein Ustinov und ein Goeudevert dafür begeistern ließen!
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