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am 30. Juni 2011
Da stehen sie vor einem, auf dem Promo-Foto, sechs Japaner/innen, sich präsentierend in einem grell-süß neonartigen visuellen Stil zwischen Cosplay, Visual Kei, Black Metal und 90er Neo Thrash Chique.
Bereits hier dürfte dem geneigten Hörer klar werden, dass er eines von dieser Band besser nicht erwarten sollte: dass sie sich an übliche Metal-Konventionen hält.

Während es entsprechend bereits auf dem Trance-lastigen Vorgängeralbum "Mosaiq" prinzipielle Genußvoraussetzung war, Genregrenzen nur als Kommunikationsmittel zu betrachten, so treibt das hier vorliegende vierte Album der Band, "Epsilon", den dort angedeuteten Stil weiter als je zuvor.
Und ist, einmal darauf eingelassen, sogar ziemlich einzigartig.

Dass nicht mehr alles so sein würde, wie auf "Mosaiq" hatte sich ja bereits mit der Aufnahme der neuen Sängerin Sophia angekündigt. Während man vielleicht denken mag, dass eine Band, die ursprünglich einer Mixtur aus Melodic Death Metal, Electronica und Neo Thrash fröhnte, eine solche Sängerin vermutlich primär als Hookline-Sängerin beschäftigen würde, wird spätestens ab dem zweiten Song auf "Epsilon" klar: Sophia ist die neue Leadsängerin. Ihr Vortrag wird durch Ryos beißende Screams mehr unterstützt, als gekontert.
Ein ähnlicher Eindruck ergibt sich instrumentell. Die Synths spielen nun entgültig mit den Gitarren auf gleichberechtigter Ebene, übernehmen sogar immer wieder ganz ungeniert die Führung.
Über lange Passagen des Albums ergibt sich letztlich gar der Eindruck ihrer Dominanz, obschon die Gitarren stets präsent sind. Herausstechen jedoch, und daraus ergibt sich dieser Eindruck, tun die Gitarren nur noch selten und sehr poeintiert. Dafür lassen sich an diesen Stellen jedoch auch Leads und Soli bestaunen, die kaum Zweifel daran lassen, dass das Melodeath-Fundament noch durch und durch intakt ist. Wenn auch das Drumming manchmal ein wenig zahm gerät.

Aber wie bereits angedeutet sind es nur einzelne Passagen, in denen dieses Fundament wirklich heraussticht, der gesamte Rest des Albums wird von den Gitarren lediglich mit Rhythmusriffs und einfacheren Melodieflächen gestützt und so mit zusätzlichem Druck ausgestattet. Und dieser dominante und stilführende Teil des Albums rekrutiert sich aus Trance und J-Pop.
Die trancigen Synth-Linien flirren dabei voluminös durch den Raum, fast immer mit eher positiver Grundstimmung, Dance-Attitüde und eher wenigen wirklich überraschenden Ideen. Dafür jedoch, so weit man das bei Synths überhaupt sagen kann, versprühen sie in ihrer voluminös kleisterigen Art fast schon eine Art mitreißende Inbrunst. Kombiniert mit den breitwandigen Riffs erzeugt das zumeist eine zwar latent aufdringliche aber durchaus spaßige und treibende dichte Wand.
Als positive Überraschung kommt schließlich die über diese Trance/Melodeath-Wand tänzelnde Gesangsleistung Sophias daher. Die Frau beschränkt sich zwar auf hellen klaren Gesang, den allerdings beherrscht sie hervorragend. Ihre Stimme ist über diverse Lagen hinweg stets sicher und kraftvoll.
Das ermöglicht ihr denn auch Melodien, die mal beschwingt, mal gekonnt pathetisch, mal nachdrücklich sind, vor allem aber fast immer absolute Volltreffer. Gerade in den Refrains der ersten Albumhälfte jagt hier ein kapitaler Ohrwurm den nächsten, stets getrieben vom druckvollen instrumentellen Fundament.
Alle ihre Melodien teilen sich dabei ein gewisses zart zuckeriges J-Pop Pathos. Das macht die ohnehin schon latent kleisterigen Aufbauten zwar noch etwas kleisteriger, verleiht ihnen jedoch auch einen gewissen eigenen Charme.

Zumal das Material es wie durch ein Wunder fast immer schafft, nicht anbiedernd zu wirken. Das immer präsente Melodeath-Fundament, Ryos eingestreute Screams, die überladenen aber inbrünstigen Synths und Sophias blitzsaubere Ohrwurm-Hooks machen jederzeit klar, dass hier mit Kompetenz und Spaß an der Sache gearbeitet wurde.
Dafür sprechen auch die im engen Rahmen des konventionellen Liedaufbaus recht abwechslungsreichen Songs. Typisches Newschool Melodeath Material ("Eternal") wechselt sich ab mit Uptempo-Balladen ("S.O.P.H.I.A."), Dancefloor-Brechern ("Electricity") oder gar gänzlich elektronischem ("Dedicated To Violator")

Natürlich gibt es auch Negativpunkte, manche ergeben sich schlicht aus dem schon gesagten: ja, es ist oft zu dick aufgetragen, ja der ganze Zucker ist Geschmackssache und auch die Hitdichte nimmt in der zweiten Hälfte etwas ab.
Aber: Das Album ist in seiner Art extrem konsequent, trotzdem nicht zu vorhersehbar, fährt eine extrem starke erste Hälfte auf und hat einige mächtige Ohrwürmer auf der Habenseite. Noch dazu ist die Stilkombination, zumindest in dieser Variante, recht eigenständig.
All dies berücksichtigend lehne ich mich einfach mal etwas weiter aus dem Fenster und gebe "Epsilon" die Höchstwertung. Weil es ohnehin sehr gut ist, weil es mir in seiner Konsequenz sympathisch ist und weil es genau das macht, was ein J-Pop Trance Metal Album tun sollte: einfach ungenierten ehrlichen Spaß.
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Blood Stain Child aus Japan spielen eine Mischung aus Modern Metal, Melodic Death Metal und Dance/Trance. Das klingt für viele Leser jetzt bestimmt erst einmal abschreckend und furchtbar unpassend, aber es funkioniert tatsächlich ziemlich gut. Während einheimische Bands wie Deadlock diesen Stilmix höchstens zaghaft andeuten, zelebrieren Blood Stain Child ihn ausgiebig und völlig over the top, wie man es halt einfach von Japanern erwartet. Hier paaren sich Fear-Factory-artiges Stakkato-Gehämmer, Göteborg-Sound, Synthies, Techno-Beats, männliche Growls und weiblicher Klargesang. Die Refrains sind natürlich mit Ohrwurmcharakter ausgestattet und können, in diesem Fall ganz ohne abwertend gemeint zu sein, als poppig bezeichnet werden. Die Growls sind übrigens ganz klar in der Unterzahl, in erster Linie hört man die Stimme der griechischen Sängerin Sophia. Für den konservativen Metalfan ist "Epsilon" gar nichts, wer es aber gerne etwas abgedreht und im positiven Sinne trashig mag, sollte hier mal ein Ohr riskieren.
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am 5. September 2011
wie die meisten japanischen bands so auch bsc ... stilgrenzen werden einfach gesprengt, was ich persönlich zum teil für eine sehr angenehme erscheinung halte ...
die eventuell so abschreckenden worte "dance" und/oder "trance" sollte man einfach vergessen.
natürlich gibt es mit dedicated to violator und electricity songs, die für metalfans eventuell schwer zu verdauen sind. aber ansonsten halten sich die einflüsse aus diesem bereich der musik doch relativ bedeckt.
was mir gefällt ist die sehr gute gitarrenarbeit von ryo und g.s.r. sowie die mörderischen vocals vom bassisten ryo ... ich weiß nicht aus welchen tiefen er die so mühelos heraufbeschwört.
musikalisch halte ich vergleiche mit fear factory für völlig irreführend. ich würde einige passagen deutlich dem melodic (death)metalcore zuordnen. im allgemeinen geben sich in einem homogen wirkenden album wohl dosierte härte und schnelligkeit mit etwas ruhigeren passagen (sai-ka-no) die hand.
es wäre schade die band zu ignorieren.
experimentierfreude wie es bsc an den hörer bringen, darf hier gerne mit einem probehören belohnt werden.
abschließend: 4 sterne, weil ich gerne mehr abwechslung im vokalischen bereich gesehen hätte, sängerin sophia dominiert weitesgehend. das ist aber nur meine persönliche vorliebe für ryoŽs gesang.
hört euch das album einfach mal kurz an ... testen tut ja nicht weh.
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am 17. September 2011
"Blood Stain Child" liefern mit "Epsilon" ein wahres Meisterwerk zwischen Melodic Death Metal und Euro Trance ab. Hier treffen Göteborg Melodien auf Trance und Dance Beats und fiese Screams auf melodischen, weiblichen Gesang. Nachdem der alte Frontmann Sadew die Band verlassen hat, war ich ein wenig skeptisch, doch Sophia macht einen erstklassigen Job. Der Opener "Sirius VI" beginnt hart und verbindet sofort harte Metal passagen mit melodischen Trance Parts. Darauf folgen der Metal Kracher "Forever Free" und die mit pumpenenden Dance Beats ausgestatteten "Stargazer" und "S.O.P.H.I.A.", bei denen die neue Sängerin zeigen kann was sie drauf hat. Für ein großteil aller Metal Fans ist dieses Album bestimmt der Horror schlechthin. Für alle die die Kombination aus Metal und Trance lieben ist dieses Album ein absoluter Pflichtkauf und alle Metal Fans die grundsätzlich offen für neue und verrückte Musik sind, sollte durchaus mal ein Ohr riskieren!
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am 27. Januar 2012
Blood Stain Child kenne ich seit ihrem Album "Idolator". Mit "Mozaiq" haben sie danach ein weiteres wirklich gutes Album abgelegt. Die Mischung zwischen den zahlreich vorhandenen elektronischen Elementen und klassischem Melodic Death Metal funktioniert super. Natürlich ist das nichts für Metal-Puristen der alten Schule, aber auch als solcher sollte man der Band eine Chance geben.
Mit dem Einstieg der Sängerin Sophia ist die Band nun der Perfektion wirklich sehr nahe. Der Shouter und die Sängerin wechseln sich passend ab und es gibt kaum Songs mit einem Übergewicht von einem der beiden.

Für mich liegt der Vergleich mit einer Band wie "Deadlock" nicht fern, die haben ja auch in einigen Songs mit Dance Elementen experimentiert. Blood Stain Child treiben das ganze bloß konsequent auf die Spitze und ziehen diese Elemente durch jeden Song und das macht diese Band aus. Ich hoffe, dass die jetzige Kombination der Band noch lange bestehen bleibt.
Anspieltipps von mir wären:
Sirius VI
S.O.P.H.I.A.
Forever Free
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am 1. Juni 2015
I am not a huge fan of electronic music at all but the combination with some sort of metalcore a melodic lyrics results in a quite enjoyable product.
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am 14. April 2012
"Epsilon" ist natürlich ein Super-Album, doch meiner Meinung nach ist es bei Weitem nicht so gut wie das vorherige Album "Mozaiq". "Mozaiq" könnte ich derzeit als bestes Album, das es jemals gegeben hat, bezeichnen - brutalen Melo Death mit leicht düsterem Trance zu vereinen, dazu mit dem Bad-A*s-Screamer Ryo und dem passenden, coolen Sänger Sadew.
Naja, wie dem so sei, hat ja Sadew die Band verlassen. Hinzu kam die Sängerin Sophia, ein Griechenland-Import, live völlig unfähig (siehe Freedom live in St. Petersburg bei YouTube xD). Auf dem neuen Album kllingt sie allerdings sehr gut, zwar anders und auch meiner Meinung etwas schlechter als Sadew, aber irgendwie immer noch richtig geil. Schade ist nur, dass das neue Album einfach noch Trance-lastiger als "Mozaiq" und "Idolator" ist... immer mehr Songs sind kaum noch Melo Death, sondern nur noch Trance. Klar, der Mix macht das moderne Blood Stain Child aus, aber man sollte ein gewisses Maß nicht übersteigen.
Ich möchte jetzt nicht negativ klingen, ich habe mir das Album hier bestellt und bin total begeistert. Die meisten Songs sind sehr melodisch und haben auch gute Texte (im Album ist ein kleines Heft mit Bildern und Texten enthalten). Ryo ist immer noch ordentlich am screamen, Sophia übernimmt nun jedoch die Rollen von Sadew.
Der Song "Sai-Ka-No" ist die extremste Ausnahme auf diesem Album, denn dieser Song ist ein reiner Pop-Song, der jetzt nicht schlecht, aber eben anders ist. ;)

Naja, es ist etwas gewöhnungsbedürftig, ich höre "Idolator", "Mozaiq" und "'psilon" im Wechsel und das klappt ganz gut. :)
Ich hoffe, das Sophia weiterhin gute Arbeit leistet, dass aber der wirklich starke Melo Death night abnimmt und es in einem reinen Trance-Akt ausartet.

cheers
catlitta
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am 7. August 2013
Mehr technisch als Mozaiq... schön im Auto zu genießen. Für Freunde der etwas härteren Gangart. Man glaubt kaum das die band aus Japan kommt. Eine Mixtur aus In Flames und Hardcore Techno Beats.
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am 6. Juni 2013
wieder ein gutes Album von Blood Stain Child.
Brillanter mix aus melodic Death metal und Trance.
Perfekt fürs Tanzen und waffentanz
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am 13. April 2015
Ich kannte das Album schon und da ich es hoch und runter hören kann, kann ich es nur weiter empfehlen.
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