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Epochenwende: Gewinnt der Westen die Zukunft? Taschenbuch – 12. Februar 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (12. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548607055
  • ISBN-13: 978-3548607054
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 448.171 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Einleitungssatz
Sechs Millionen Jahre dauerte es, ehe aus dem knorrigen Stamm der Menschenahnlichen, der Ur-, Fruh- und Altmenschen der Zweig unserer unmittelbaren Vorfahren, der Jetztmenschen, austrieb. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

3.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael on 2. Oktober 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
...ist dieses Buch sicherlich nicht. Viel eher zeigt es mit einer sehr großen Auswahl an Problemen (Drogen, Psychologie, Werte etc.) das volle Ausmaß der von vielen als "Flaute" bezeichneten Katastrophe auf.
Prof. Dr. Miegel empfiehlt den Top-Managern, wie viele vor ihm, sich wieder gewissen Werten zu verpflichten. Die rücksichtslose HAUPTSACHE-ICH-Gesellschaft kann nicht überleben, so die Quintessenz seines Werkes.
Auch der Verzicht des Einzelnen wird stark angepriesen. Die Frage, wie die Masse der Menschen zu diesem Verzicht gebracht werden soll, beantwortet Miegel ganz einfach mit einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl. Dass dieses unmöglich als Motor zur Motivation ausreicht, war bereits Adam Smith bekannt, Miegel scheint dies vergessen zu haben.
So wie es ist, kann es nicht weitergehen. Eine wirklich pragmatische Lösung wird geboten, jedoch keine innovative Idee, wie man Lohnkürzungen und Arbeitszeitverlängerung tatsächlich in die Köpfe der Menschen integrieren kann. Dennoch sehr lesenswert für jeden, der sich wirklich ein umfassendes Bild über die Probleme Deutschlands, Europa und der Welt machen möchte!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde on 25. März 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Kein halbwegs intelligenter Mensch kann Miegels Schilderungen und Folgerungen grundsätzlich leugnen. Schon deshalb stellt dieses Buch nichts Aussergewöhnliches dar und liest sich in weiten Teilen eigentlich nur als Bestätigung der alltäglichen Beobachtungen.
So gesehen ist das Buch nicht ganz seinen "Preis" wert. Allerdings liefert der Autor eine Menge an Zahlen und Zusammenhängen, die den "gefühlten" Zustand unserer westlichen Gesellschaft mit den entsprechenden Quellen belegen und die Inkompetenz der ewig "Wachstum" und "Produktivität" schreienden Politiker entlarven.
Miegel versucht nicht, sich als allwissender Wissenschaftler zu geben. Dementsprechend leicht liest sich das Buch in ein paar Stunden. Ausführliche Lösungen unserer Probleme darf man hier allerdings nicht suchen. Es wäre auch vermessen, für ein paar Euro eine Lebensanleitung zu erwarten. Miegel ist kein Politiker - er wirkt eben durch seine Medienpräsenz.
Wie notwendig das ist konnte ich neulich in einem ausgestrahlten Interview mit ihm mitbekommen:
Der fragende Journalist beharrte in seinen Fragestellungen schon beinah mitleidenswert naiv darauf, dass "wir Deutschen" doch irgendwie besser sind als andere. Bauen wir nicht diese tollen Autos? Haben wir nicht technische Errungenschaften, um die andere uns beneiden usw. etc. etc. Mit anderen Worten: Es gibt noch viel zu tun bis auch der Letzte begriffen hat, dass es ökonomisch mit uns bergab geht . Miegel lässt sich aber nicht in die Ecke der Schwarzseher oder gar Globalisierungsgegner stellen, denn er sieht in dieser Entwicklung nicht Negatives, sondern den normalen Lauf der Dinge, dem man sich einfach zu stellen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klavierotto on 15. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Werk hat auch 10 Jahre später seine Bedeutung erhalten und sogar bestätigt. Für junge Menschen erscheint es mir besonders gut geeignet. Und bei Medimops kann man es zu einem Preis ergattern, der das vielfache Verschenken leicht macht. Die klare, sachliche Sprache und genauesten Aussagen des Autors binden den Inhalt zu einem gewaltigen Argument der Wachsamkeit und Erstellung oder Kreation einer eigenen Meinung zum Thema Zukunft der Wirtschaft in Europa und in Deutschland. In allen Parteien sollte dieses Werk Pflichtlektüre sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Hertel on 11. März 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Der 1939 geborene Leiter des Bonner Institutes für Wirtschaft und Gesellschaft, Meinhard Miegel, hat bereits 2002 mit seinem Bestseller Die deformierte Gesellschaft" für Diskussionen auf breiter Front gesorgt. Sein neues Buch ist noch offener und noch mutiger. Er schenkt seinen Lesern reinen Wein ein. Er sagt das, was sich Politiker aus wahltaktischen Gründen nicht zu sagen trauen. Er spricht vom Niedergang des Westens.

Dieser Niedergang hat vor allem einen Grund. Die Bewohner des Westens, also die der OECD-Staaten, sind vom vielen Wohlstand zu satt und zu matt geworden. Luxus motiviert weniger als Hunger. Den Westlern ist Freizeit und Spaß lieber als Schuften rund um die Uhr. Sie scheuen Mühen wie zum Beispiel eigene Kinder. Deshalb vergreist der Westen als Ganzes. Die Leute hier sind alles andere als bescheiden. Ein Facharbeiter verlangt 26 Euro in der Stunde. Er will jedes Jahr in den Urlaub. Er will ein Haus mit Garten und ein schnelles Auto oder zwei. Das wird er in Zukunft nicht mehr im gewohnten Ausmaß bekommen. Denn wir leben im Zeitalter der Globalisierung. Das heißt, die Preise für menschliche Arbeit gleichen sich weltweit an. Ein indonesischer Facharbeiter verdient 3 Euro. Das Verhältnis ist dann 26 zu 3. Bei etwa 15 wird man sich treffen.

Für die arbeitende Bevölkerung des Westens bedeutet das Lohn- und Gehaltseinbußen, für die Sozialsysteme eine Rückführung auf bloße Existenzsicherung. Wir müssen die Ärmel einmal umschlagen und den Gürtel zwei Knöpfe enger schnallen", also mehr arbeiten bei weniger Lohn. Der Westen wird ärmer, aber nicht ganz arm. Er wird voraussichtlich einen Vorsprung wahren können.
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