Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,97

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Star Wars Episode III, Die Rache der Sith, Ausg. m. schwarzem Cover
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Star Wars Episode III, Die Rache der Sith, Ausg. m. schwarzem Cover [Gebundene Ausgabe]

Matthew Stover , Andreas Brandhorst , George Lucas
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Star Wars -- kaum ein Kinofilm lässt die Herzen der Science-Fiction-Freunde höher schlagen als diese Schöpfung von Regisseur George Lucas. Zwar haben die beiden neueren Filme, Die dunkle Bedrohung und Angriff der Klonkrieger, nur bedingt die Erwartungen erfüllt, welche die Fans der klassischen Trilogie in sie setzen durften. Trotzdem ist die Vorfreude auf das letzte Kapitel des Epos groß: Endlich kommt mit Die Rache der Sith das große Finale auf die Leinwand.

Umso undankbarer ist da die Aufgabe, den Roman zu einem Film zu schreiben, der so sehnsüchtig erwartet wird und sich -- man ahnt es -- nicht eben durch eine durchdachte Handlung und intelligente Dialoge auszeichnen wird. Glücklicherweise hat Lucas Books sich für diesen Job einen Mann ausgesucht, dem wir einen der besten eigenständigen Star-Wars-Romane der letzten Jahre verdanken: Mace Windu und die Armee der Klone (im Original etwas origineller Shatterpoint) von Matthew Stover ist eine an Apocalypse Now angelehnte Tour de Force von der ersten bis zur letzten Seite.

Episode III -- Die Rache der Sith beginnt mit einem Knall: Die Separatisten unternehmen einen selbstmörderischen Angriff auf Coruscant, den zentralen Planeten der Republik. Der Vorstoß wird zurückgeschlagen, doch bald stellt sich heraus, dass er nur ein Ziel hatte -- der Oberste Kanzler sollte entführt werden, und dies ist den Feinden der Jedi auch gelungen! Ohne Palpatine von Naboo, dem wichtigsten Mann des Senats, droht die Republik endgültig auseinander zu fallen. Nur dem Jedimeister Obi-Wan Kenobi und seinem Musterschüler Anakin Skywalker -- längst selbst ein mächtiger Jediritter -- kann die Rettung des Kanzlers gelingen. Doch auf dem Flaggschiff der Separatisten wartet eine tödliche Falle auf sie ...

Der Roman ist spannend geschrieben, mit großem Gespür für die mythischen Dimensionen des Star-Wars-Universums und einer geradezu bewundernswerten Sicherheit bei der Schilderung der Protagonisten. Vor allem das Drama des gefallenen Jedi, das bekanntermaßen in der Erschaffung von Darth Vader gipfelt, könnte dramatischer nicht dargestellt werden. Das Buch macht eindeutig Lust auf den Film, und es verleiht dem Leinwandspektakel noch eine zusätzliche Dimension. Auch wenn die deutsche Übersetzung mehr einer Sammlung von Stilblüten gleicht als einem zusammenhängenden Text: Diesen Roman sollte sich kein Fan entgehen lassen. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

ENDLICH: DER FINALE HÖHEPUNKT DER MONUMENTALEN SCIENCE-FICTION-SAGA! Die Jedi-Ritter glaubten, ihre Gegenspieler vor Tausenden von Jahren besiegt zu haben, aber die Sith warten nur auf eine Gelegenheit, sich zu rächen und die Herrschaft über die Galaxis wieder an sich zu reißen. 18 Jahre vor der Schlacht von Yavin beschleunigt sich der Niedergang der Alten Republik. Die Klonkriege erreichen in einer gigantischen Weltraumschlacht ihren finalen Höhepunkt. Inzwischen wächst auf Coruscant die Macht von Kanzler Palpatine gefährlich an. Seine weitreichenden Reformen verwandeln die kriegsmüde Republik zusehends in ein Imperium. Und während Senatorin Padmé Amidala von Palpatines engstem Verbündeten Anakin Skywalker Zwillinge erwartet, offenbart ihm der Kanzler die wahre Natur seiner Macht. Anakin erliegt seiner Verführung und verschreibt sich voll und ganz den dunklen Lehren der Sith. Er verwandelt sich in Darth Vader, die Personifizierung der Furcht und der Bösartigkeit …

"Star Wars ist nicht nur ein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur."
Cinema

„Mit Matthew Stovers langer Romanfassung lässt sich die Sternenkrieg-Story noch einmal in Ruhe nachvollziehen – ohne die Rasanz und Dramatik der Filmbilder. Die inneren Konflikte von Anakin Skywalker lassen sich genauer fassen. Um sich die Wartezeit auf die DVD abzukürzen, ist der Roman allemal geeignet und vertieft Schlüsselszenen, die im Film zu kurz kamen. Wer das Buch im Ferienflieger liest, hält jenseits der Kabinenfenster mit Sicherheit nach Raumkreuzern Ausschau.“
Wuppertaler Zeitung

Über den Autor

Matthew Stover, geboren 1962, lebt von seinem vielseitigen Talent: Er ist nicht nur einer der hoffnungsvollsten Autoren der amerikanischen Science-Fiction-Szene, sondern ebenso erfolgreicher Schauspieler, Theaterproduzent und Bühnenautor. Der leidenschaftliche Gelegenheits-Barkeeper wohnt mit der Künstlerin Robyn Fielder in Chicago.

Auszug aus Star Wars Episode III, Die Rache der Sith, Ausg. m. schwarzem Cover von Matthew Stover, Andreas Brandhorst, George Lucas. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Anakin und Obi-Wan
Flakfeuer blitzte auf allen Seiten. Noch lauter als das Prasseln von Splittern am Cockpit und das Knurren des Sublichttriebwerks waren das Fauchen und Dröhnen der knapp am Sternjäger vorbeirasenden Strahlen, die aus den Turbolasern der nahen Großkampfschiffe stammten. Manchmal führte der spiralförmige Sturzflug so nahe an destruktiver Energie vorbei, dass die energetischen Druckwellen den Sternjäger zur Seite warfen. Wenn das geschah, prallte der Kopf des Piloten an die Stützen des Sessels.
Derzeit beneidete Obi-Wan Kenobi die Klone - sie hatten wenigstens Helme.
"R4", sagte er über die interne Kommunikation, "kannst du was mit den Trägheitskompensatoren anstellen?"
Der Droide in der linken Tragfläche des Sternjägers pfiff etwas, das verdächtig nach einer menschlichen Entschuldigung klang. Die Falten fraßen sich tiefer in Obi-Wans Stirn. R4-P17 hatte zu viel Zeit mit Anakins exzentrischem Astromech verbracht; er übernahm R2-D2s schlechte Angewohnheiten.
Neues Abwehrfeuer schlug ihm entgegen. Er griff in die Macht und suchte nach einem sicheren Weg durch die Schrapnellschwärme und zischenden Netze aus Partikelstrahlen.
Es gab keinen.
Er biss die Zähne zusammen und steuerte den Sternjäger um eine weitere Explosion herum, die imstande gewesen wäre, die Panzerung wie die Schale einer überreifen ithorianischen Sternenfrucht platzen zu lassen. Er hasste diesen Teil. Er hasste ihn.
Das Fliegen war für Droiden bestimmt.
Es knackte in den Cockpitlautsprechern. "Es gibt keinen Droiden, der besser fliegen könnte als Ihr, Meister."
Die neue Tiefe in der Stimme überraschte ihn noch immer. Die ruhige Zuversicht. Die Reife. Erst in der letzten Woche schien Anakin ein Zehnjähriger gewesen zu sein, der ihn mit Fragen über die erste Form des Lichtschwertkampfs bedrängt hatte.
"Entschuldigung", brummte er, zog den Sternjäger nach unten und wich dadurch einem weiteren Turbolaserstrahl aus, der in einem Abstand von nur einem Meter vorbeigleißte. "Habe ich das laut ausgesprochen?"
"Selbst wenn das nicht der Fall wäre ... Ich weiß, was Ihr denkt."
"Tatsächlich?" Er sah durchs transparente Cockpitdach und stellte fest, dass sein früherer Padawan kopfüber flog, wie ein Spiegelbild - ohne den Transparistahl zwischen ihnen hätten sie sich die Hände schütteln können. Obi-Wan lächelte. "Ein neues Geschenk der Macht?"
"Nicht der Macht, Meister. Erfahrung. Das denkt Ihr immer."
Obi-Wan hoffte noch immer, etwas vom alten großspurigen Grinsen Anakins in seiner Stimme zu hören, aber das war nie der Fall. Seit Jabiim nicht mehr. Vielleicht sogar seit Geonosis.
Der Krieg hatte es aus ihm herausgebrannt.
Dann und wann versuchte Obi-Wan nach wie vor, seinem früheren Padawan ein echtes Lächeln zu entlocken. Und Anakin versuchte, darauf zu reagieren.
Sie bemühten sich beide, so zu tun, als hätte der Krieg sie nicht verändert.
"Ah." Obi-Wan löste eine Hand vom Steuerknüppel des Sternjägers und deutete nach vorn. Ein blauweißer Lichtpunkt teilte sich in vier laserstrahlgerade Spuren von Ionentriebwerken. "Und was schlägt deine Erfahrung in Hinsicht auf die herankommenden Tri-Jäger vor?"
"Wir sollten nach rechts ausweichen!"
Obi-Wan leitete das Manöver ein, noch während Anakin sprach. Aber da Anakin kopfüber flog, führte der Schwenk nach rechts sie beide in unterschiedliche Richtungen. Die Kanonen der Tri-Jäger zerrissen das All zwischen ihnen, und ihre Zielerfassung war schneller als die beiden Sternjäger.
Ein akustisches Warnsignal kam vom Display: Die Sensoren von zwei Droiden hatten den Ortungsfokus auf ihn gerichtet. Die beiden anderen nahmen sich vermutlich den zweiten Sternjäger vor. "Anakin! Schnappkiefer!"
"Genau mein Gedanke."
Sie fegten an den Tri-Jägern vorbei und flogen in Ausweichspiralen. Die Droidenschiffe nahmen die Verfolgung auf und änderten so abrupt den Kurs, dass lebende Piloten auf der Stelle tot gewesen wären.
Das Schnappkiefer-Manöver war nach den scherenartigen Mandibeln der Schlitzspinne von Kashyyyk benannt. Die Droidenschiffe näherten sich von hinten, und ihre Strahlblitze flackerten durchs All, als die beiden Jedi ihre Schiffe synchron rollen und dann dicht unter einem riesigen Kreuzer der Republik aufeinander zurasen ließen.
Für gewöhnliche menschliche Piloten wäre dies Selbstmord gewesen. Wenn man den Sternjäger des Partners bereits sieht, der mit einem ansehnlichen Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit heranjagt, sind menschliche Reflexe viel zu langsam, um noch reagieren zu können.
Aber diese beiden Piloten waren keine gewöhnlichen Menschen.
Die Macht bewegte Hände an den Steuerknüppeln, als die beiden Sternjäger aneinander vorbeirasten, Bauch an Bauch, nahe genug, um sich gegenseitig Lack abzukratzen. Tri-Jäger Waren die modernsten Raumdroiden der Handelsföderation. Doch selbst die elektronischen Reflexe ihrer Droidengehirne waren für dies zu langsam: Einer von Obi-Wans Verfolgern raste einem Verfolger Anakins entgegen. Beide verschwanden in einem Glutball. (...)
‹  Zurück zur Artikelübersicht