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Epicus Doomicus Metallicus
 
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Epicus Doomicus Metallicus [Doppel-CD]

Candlemass Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (26. Oktober 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Peaceville (Edel)
  • ASIN: B000VKEHB2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.663 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Solitude
2. Demons gate
3. Crystal ball
4. Black stone wielder
5. Under the oak
6. A sorcerer's pledge
Disk: 2
1. Live in Birmingham, March 1988
2. The well of souls
3. Demons gate
4. Crystal ball
5. Solitude
6. Bewitched
7. A socrcerer's pledge
8. Black Sabbath medley

Produktbeschreibungen

EPICUS DOOMICUS METALLICUS

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Inbegriff von "doom" 14. Dezember 2005
Format:Audio CD
In einer Plattenrezension wurde damals geschrieben von einem „Gitarristen, dem die Ideen für seine Soli bei nächtlichen Wald- und Flurwanderungen kommen“. Ob das den Tatsachen entsprach, habe ich nie herausgefunden, aber es beschreibt genau die Atmosphäre, die diese für mich bis heute einmalige Scheibe verbreitet.
Bei dieser Platte hatte sich einfach alles perfekt zusammengefügt:
- zum ersten natürlich großartige Songs. Langsame, schwere Riffs, die ein wuchtiges Fundament bilden für die eingängigen Melodien, die dabei aber niemals abgedroschen oder belanglos klingen, die ich selbst nach vielen Jahren immer noch packend finde.
- ein eindringlicher Sänger, der in seinen klaren Melodien so klingt, als ob er tatsächlich in jeder Sekunde mit übergroßen Mächten kämpft oder einfach unter seiner Traurigkeit und Verzweiflung leidet, manchmal bis in die Knochen erschüttert.
- Texte wie aus einer mittelalterlichen Erzählung, die von einem Bereich irgendwo zwischen Leben und Tod berichten, vom Ringen guter und böser Kräfte, von düsteren und geheimnisvollen Schicksalsmächten.
- das Ganze kommt daher in einem Sound, der einerseits sehr direkt und druckvoll, andererseits klar, transparent und weit ist und man den Eindruck bekommen könnte, diese Musik erklingt direkt aus einer dunklen, gotischen Kirche, oder gar aus noch gewaltigeren, kühlen, unterirdischen Hallen, wie sie in den Erzählungen von H.P. Lovecraft geschildert werden.
Leider konnten Candlemass auf den folgenden Alben meiner Meinung nach nie wieder die dichte Atmosphäre und Intensität von „Epicus Doomicus Metallicus“ erreichen. Sowohl Sänger als auch Leadgitarrist auf „Epicus...“ waren Gastmusiker und der Bassist, Song- und Textwriter, musikalischer Kopf und quasi „Chef“ von Candlemass Leif Edling konnte sie nicht dauerhaft für die Band gewinnen. Ab dem zweiten Album „Nightfall“ hatte man dann Nachfolger (Sänger und Gitarrist) gefunden, die als feste Bandmitglieder dabeiblieben.
Mag sein, dass die beiden handwerklich sehr gut sind und das gleiche mag auch für die folgenden Candlemass-Alben „Nightfall“, „Ancient Dreams“ und „Tales of Creation“ gelten, für mein Empfinden können sie allerdings nicht an die Authentizität und Ausdrucksstärke ihrer Vorgänger und des Erstlingswerkes „Epicus Doomicus Metallicus“ heranreichen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Doom or be doomed! 30. April 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Der Titel "Epicus Doomicus Metallicus" sagt im Prinzip alles. Denn das kleine, aber feine Label "Doom-Metal" wurde auf keiner Cd seit den frühen Black Sabbath so konsequent kultuviert, wie auf Candlemass' Debütalbum. Jeder, der im Schnitt über sieben Minuten langen Songs ist ein Paradebeispiel für das, was Suizid-Gefährdete nicht auflegen sollten! Hier wird's nämlich extrem düster! Gerade diese archaische, verzweifelte Atmosphäre macht das Album allerdings zum Klassiker. Nichts für schwache Gemüter!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Überschrift ist zwar etwas irreführend, denn die Geschichte des Doom-Metals begann nicht im Jahre 1986 mit der Veröffentlichung von *Epicus Doomicus Metallicus*, sondern man konnte sie schon gute 15 Jahre früher datieren. Aber Leif Edling, der Chefdenker und Hauptkomponist von *Candlemaas*, erschuf mit der Debüt-LP ein Werk, daß man durchaus als Blaupause für alle nachfolgenden Doom-Scheiben betrachten kann.

Der Sound war zäh und er erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Hördurchlauf, aber die Songs bleiben lange, sehr lange im Ohr. Wenn mir der Vergleich erlaunt ist: die Songs kriechen sehr langsam in die Gehörgänge und setzen sich dort fest. Trotz der Schwere des Materials wird eine sehr dichte Stimmung und morbide Atmosphäre erzeugt. Die düstere Produktion erledigte dann den Rest. Es entstand eine Debüt-Scheibe, die gleichzeitig ein Meisterwerk wurde.

Anspieltipps erübrigen sich, denn die sechs Original-Tracks sind auf dem selben hohen Niveau angesiedelt und die Scheibe wirkte komplett in sich geschlossen. Was auch ein Grund dafür ist, warum ich nicht auf das Bonusmaterial eingehe. Nichts schlechtes dabei, aber kein Grund es über das ursprüngliche Material zu heben oder es damit gleich zu setzen. Das aber das wirklich überraschende an *Epicus Doomicus Metallicus* war, waren weder Atmosphäre noch Düsternis, sondern die Tatsache das Leif Edling es mit den beiden Nachfolgern *Nightfall* und *Ancient Dreams* spielen schaffte dieses Meisterwerk zu übertreffen.

FAZIT: eine Scheibe die eigentlich Bestandteil jeder gut sortierten Metal-Sammlung sein sollte...
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