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Epic

Borknagar Audio CD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (21. Juni 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Me (EMI)
  • ASIN: B000AAVFR2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 410.335 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Future reminiscence
2. Traveller
3. Origin
4. Sealed chambers of electricity
5. The weight of wind
6. Resonance
7. Relate (Dialogue)
8. Cyclus
9. Circled
10. The inner ocean hypothesis
11. Quintessence
12. The wonder
13. The making of epic

Produktbeschreibungen

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Da geht etwas mächtig Episches aus den Boxen zur Rechten und zur Linken, denn Borknagars Werk Epic ist nicht zur Hintergrundbeschallung gemacht worden, sondern zum Sitzen und Staunen.

Seit sich auf Empiricism erstmals Vintersorg am Mikrofon versuchte, sind einige Jahre ins Land gegangen, und dessen letztes Werk, The Focusing Blur, wurde von einigen Musikern von Borknagar unterstützt. Mit Epic hat er sozusagen die Revanche abgeliefert, und jeder Fan von Borknagar, Vintersorg oder generell Black Metal und Prog sollte hier seinen Kiefer hochbinden. Was dort an Finsternis, Schönheit, technischer Höchstleistung und wahnwitzigen Song-Strukturen entstand, lässt sich mit dem ersten Durchlauf nur ganz leise erahnen.

Eigentlich gibt der Opener "Future Reminiscence" ein etwas zu heftiges Intro für die Scheibe vor, denn der epische und der brutale Teil halten sich hier noch die Waage. Dann aber wird die Scheibe immer mehr ihrem Titel gerecht und lässt die Hörer wünschen, diese Musik in einer filmreifen 5.1-Abmischung hören zu dürfen. "Sealed Chambers Of Electricity" etwa lässt einen auf eine Ruhepause hoffen, weil das Hirn völlig überfüttert wurde, und siehe da, "The Weigt Of The Wind" kommt danach als Instrumental mit einem so düsteren Jazz-Feeling daher, dass man fast an die Horror-Jazzer Bohren und der Club Of Gore denken muss.

Besonders hervorzuheben ist wieder die Leistung des Wundertrommlers Asgeir Mickelson, der nicht nur die Drums, sondern auch noch den Bass für den abgewanderten Viersaiter Tyr einspielte, nebenbei noch für die Testament-Reunion einsprang und auch auf der erwähnten Vintersorg-Scheibe für mächtig Wirbel sorgte. Der oben erwähnten Zielgruppe kann dieses Epos jedenfalls nur mit allem Nachdruck ans Herz und Hirn gelegt werden. --Deborah Denzer


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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen
3.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Borknagar Album eben... 2. Juli 2004
Von "salix69"
Format:Audio CD
Interessant! Das ist wahrscheinlich das treffenste Wort, um Borknagar zu beschreiben, sofern dies überhaupt möglich ist. Eine dermaßen außergewöhnliche Musik kann nur von Bands wie Vintersorg, Solefald oder eben Borknagar kommen. Dass abgesehen von Borknagar-Chef Oystine Brun jeder andere auch bei Vintersorg und/oder Solefald spielt, kann man auf Epic hören. Das ist aber nicht unbedingt negativ, denn trotz Vintersorgs markanter Stimme und dem typischen Elektroklängen Lazares behält Borknagar seine Eigenständigkeit in dem Bereich des progressiven Black Metals.

Epic kommt zwar in meinen Augen nicht an die genialen Hymnen vom Vorgänger Empiricism ran, liefert aber trotzdem tolle Stücke mit schönen Melodien, geilen Riffs, abwechslungsreichen und zum Teil sehr schnellen Drums sowie einer großen stilistischen Diversität an gut gemachten Gesangslinien.
Das sehr dynamische Album zeichnet sich durch einen häufigen Wechsel an sehr schnellen und Mid-Tempo Parts sowie Akustikpassagen aus.
Um die Musik in seiner Ganzheit zu begreifen, muss die CD allerdings erst oft gehört werden.

Epic bietet einen hervorragenden Soundtrack für die alternative Black Metal Party, auf der eine qualitativ hochwertige Musik gefragt ist. Außerdem ist die CD geeignet, um einfach nur zuzuhören und philosophischen Texte lesen, sofern man intelligent genug ist, um sie zu verstehen.

Fans von Borknagar, Vintersorg oder Solefald können mit dem Erwerb dieser CD nichts falsch machen.

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4.0 von 5 Sternen Kein zweites Empiricism 26. Mai 2005
Von Carnifex
Format:Audio CD
Wie nicht anders zu erwarten wandelt auch das neue Bornagar-Album weit abseits der ausgetretenen Pfade einer Durchschnittsmetalband. Borknagar haben mit "Quintessence" (2000) und "Empiricism" (2001) innerhalb kürzester Zeit 2 qualitativ äußerst hochwertige Death-/Black-Hybriden auf den Markt geworfen. Durch diese wegweisenden, ja fast schon avantgardistischen Werke hat die Band ihren Stil maßgeblich geprägt. Vergleiche zu anderen Bands fallen aufgrund der eigenen Melodienführung äußerst schwer. Man könnte natürlich Vintersorg zum Vergleich heranziehen, allerdings ist Vintersorg momentan ja auch Sänger bei Borknagar, es würde also wenig Sinn machen beide Bands auf eine Stufe zu stellen.

Beim ersten Hördurchlauf von "Epic" macht sich ein markanter Unterschied zu den vorigen Alben bemerkbar: Der hymnische Aspekt eines "Empiricism" oder "The Archaic Course" konnte nicht wirklich auf das neue Werk übertragen werden. Die Songs auf "Epic" weisen durchaus die prägenden Melodielinien auf, die schon die Vorgängeralben so fantastisch machten, allerdings gehen diese in den grundsätzlich etwas überfrachteten Songs etwas unter. Die Arrangements sind hochkomplex, so mancher für sich genommen großartige Einschub geht im Gesamtbild unter, wird von den dominanten Drums übertönt oder muss zu Gunsten der Gitarrenläufe an Qualität einbüßen. Ich weiß nicht, inwieweit dieses Problem produktionstechnischer Herkunft ist, allerdings wäre bei einigen Kompositionen sicherlich weniger mehr gewesen.

Daher ist das Album zu Beginn noch nicht wirklich greifbar, die Melodiebögen wirken zu abstrakt, kristallisieren sich erst nach einigen Durchläufen heraus. Das Album als solches ist - wie um dieses Problem noch einmal herauszuarbeiten - nur als Gesamtwerk zu fassen, die einzelnen Titel wirken ohne das "natürliche Umfeld" unvollständig. Der dem Albumtitel entsprechende "epische" Aspekt ist meines Erachtens nach eher den älteren Alben zuzusprechen, ich würde an dieser Stelle keinesfalls "episch" mit "komplex" gleichsetzen - denn komplex sind die Songs durchaus.

Mir persönlich stoßen teilweise auch die cleanen Gesangseinschübe etwas auf, da die Melodien - zumindest auf den ersten Blick - an mehreren Stellen ein wenig kitschig wirken. Während dieser "Kitsch"-Aspekt im Vorgänger das Gesamtbild irgendwie bereichert hat, fällt er hier negativ aus dem Rahmen, er fügt sich nicht wirklich in die monumentalen pianogestützen Slowspeed-Gitarrenläufe (u.a. "The Weight Of Wind") ein.

Wenn man sich erst einmal an den neuen Stil gewöhnt hat, gefällt das Album für sich eigentlich ganz gut, es fällt aber im Vergleich zu "Empiricism" deutlich ab.

Warum ich trotzdem 4 Sterne gebe? Weil die Band versucht, sich vom Sound her zu verändern, was angesichts dreier relativ ähnlicher Alben und einer doch recht gelungenen Umsetzung nur positiv zu werten ist.

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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine einzige Enttäuschung 14. Oktober 2004
Format:Audio CD
Zugegeben,ich ging mit hohen Erwartungen an dieses Album ran.
Aber dass die Enttäuschung so groß sein würde, hätte ich nicht gedacht.
Was die genialen Alben "Quintessence" und "Empiricism" ausmachte, waren spanndende, komplexe und abwechslungsreiche Lieder, die aber trotzdem relativ leicht ins Ohr gingen.
Und eben dies gelingt bei "Epic" nicht. Die Musik plätschert viel zu sehr vor sich hin,die Produktion ist viel zu glatt. Dadurch fehlt wahre Emotion in der Musik. Der gute Oystein hat einfach zuviel in die Songs reinpacken wollen. Hoffentlich besinnen sich die Jungs wieder auf ihre Stärken, denn bei so viel Potential muss einfach mehr rausspringen.
Der Videoclip ist allerdings sehr witzig :-)
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