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Produktinformation

  • Audio CD (19. März 2010)
  • Erscheinungsdatum: 2. April 2010
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (Universal Music)
  • ASIN: B00362DROK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von OnyxMoon am 19. März 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Hier ist es also: das erste Album von Tom Gabriel Warrior nach dem Split von CELTIC FROST.
"Celtic Frost" ist auch ein sehr häufig auftauchendes Wort in den liner-notes zu den Lyrics. Offensichtlich ist "Eparistera Daimones" Tom`s Aufarbeitung der Trennung von einem alten Freund und langjährigen Bandkollegen und der Abschied von einer Legende. Immerhin ist es das erste Album welches er ohne Martin Ain aufgenommen hat.
Aber vor allen Dingen mit V. Santura (auch bei DARK FORTRESS) an der Gitarre hat er einen kreativen Mitstreiter gefunden.

Ich bin also gespannt auf die vor mir liegenden 72 min. Musik. "Monotheist", das letzte CELTIC FROST-Album, noch gut im Ohr, beginnt mit "Goetia" ein 11 Minuten Track, der gleich nach ruhigen Akkorden an "Progeny" von "Monotheist" erinnert. Doublebass und langsame Passagen wechseln sich ab; die 11 Minuten vergehen wie 3. Neu auch der heisere Gesang von V. Santura im Chorus.

"Abyss in my soul" drosselt das Tempo merklich runter auf Doom-Charakter. Hier fällt zum ersten Mal V. SanturaZs klagende Gitarre auf, die vor allen Dingen vom "Séance"-Album von DARK FORTRESS noch in bester Erinnerung ist.

"In shrouds decayed" hat einen ruhigen 4 minütigen langsamen Anfang mit Tom`s Sprechgesang, der an "Into the Pandemonium" denken läßt. Danach kommt mit einer stampfenden Passage etwas Fahrt auf und Mitsängerin Simone Vollenweider bekommt den ersten Einsatz ihrer schmeichelnden Stimme im Duett mit Tom.

"Shrine" ist ein quasi-Instrumental, wie wir es ähnlich schon auf anderen CF-Alben hatten. Da es aber nach 2 min. schon vorbei ist, empfinde ich es eher als Intro zum nachfolgenden "A thousand lies".
Mit "A thousand lies" findet sich der erste Nackenbrecher ein; V.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Raimund Ennenga am 17. Oktober 2010
Format: Audio CD
Viele mögen dieses Szenario vielleicht kennen: Man geht durch die Straßen, es ist bereits dunkel und urplötzlich überkommen einen die einsamsten Gedanken. Mit fast schon misanthropischer Melancholie sinniert man über das Leben und die traurigsten Ansichten huschen durch den Kopf.
So erging es mir kürzlich und ich suchte prompt auf meiner tragbaren Musikabspiel-Vorrichtung nach dem passenden "Soundtrack". Dabei stieß ich über das Triptykon-Album "Eparistera Daimones", das ich mir bereits direkt am Veröffentlichungstag zugelegt habe. Das Album hat mir von vornherein sehr gut gefallen, aber die Situation an jenem Abend gab dem Ganzen eine dermaßen erschreckende Tiefe, dass mir ein kalter Schauer den Rücken herunter lief.
Thomas Gabriel "Warrior" Fischer setzt den mit dem Celtic Frost-Vermächtnis-Album "Monotheist" angefangenen Weg nicht nur konsequent fort, sondern geht noch düsterer und vor allem wütender zu Werke. Jeder einzelne Ton wird zelebriert, jedes Riff wird herausgequält und jeder Schrei könnte Wände zum Einstürzen bringen. Was Warrior, egal ob mit Hellhammer, mit Celtic Frost oder mit Triptykon, vielen Möchtegern-Black-Metal-Posern und Düster-Rockern voraus hat, ist die Tatsache, dass jeder Hass und jeder Zorn so echt und ehrlich wirkt. Als Hörer ist die Tiefe der Emotionen unbeschreiblich nachvollziehbar.
Es wäre auch an dieser Stelle vermessen Songempfehlungen zu geben, da das Album als geschlossenes Werk erst so richtig zur Geltung kommt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fox Mulder am 21. April 2010
Format: Vinyl
Celtic Frost haben mit Monotheist 2006 ein überwältigendes Comeback hingelegt. Mit einer prall gefüllten Discographie im Rücken, auf die sich heute noch viele illustre Musiker berufen, wenn es um ihre großen Einflüsse geht und vor allem einer Band-Geschichte, die - Hellhammer eingeschlossen - 20 Jahre auf dem Buckel hat, haben Celtic Frost mit ihrem finalen Werk ein Kunststück vollbracht: Nämlich sich in Sachen Extremität noch zu steigern! Die Heavyness und düstere Atmosphäre auf diesem Album wurde von den Schweizern auf eine ungeahnte Spitze getrieben. In Zeiten, wo man eigentlich denken müsste, man habe alles schon gehört, haben Celtic Frost gezeigt, wo der Hammer wirklich hängt. Und dann kam das erneute Aus.

Vier Jahre später ist Tom "Warrior" Gabriel Fischer auf der Bildfläche zurück, um dort anzusetzen, wo er mit Monotheist aufgehört hat. Natürlich warfen Triptykon einen langen und düsteren Schatten voraus und die Erwartungen waren allernorts groß. Nun ist das Debüt Eparistera Daimones also endlich da und mit dem Opener Goetia wird man nach einem kurzen Gitarren-Intro auch direkt in die allzu bekannte Stimmung von Monotheist zurückbefördert - und das ist genau das, was ich mir erhofft habe! Wütend und stampfend sägen sich Tryptikon nach einem herausgepressten "Satan!" durch diese ersten ziemlich kurzweiligen 11 Minuten, die direkt wie ein anhaltender Faustschlag in den Magen sitzen. Die drei folgenden Songs ziehen einen in einen majestätisch-düsteren Sog, der in seiner trägen Bösartigkeit unverkennbar die Handschrift vom Warrior trägt.
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