Dies ist wohl das erste Werk, in welchem der Erste Weltkrieg aus so vielen unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird. Die meisten Darstellungen beschränken sich zumeist auf eine Sichtweise, sei es eine nationale (nur aus deutscher Sicht z.B.) oder eine gruppenspezifische (die Rolle des Arbeiters z.B.).
Die Enzyklopädie beginnt mit einer Sammlung von Essays, die den Krieg aus den unterschiedlichsten Winkeln betrachtet.
Beginnen darf Wolfgang Mommsen mit seinem Aufsatz über den Krieg aus deutscher Sicht. Hew Strachan tut dasselbe über die britische Betrachtungsweise.
Nachdem alle Nationen zu ihrem Recht gekommen sind folgen noch mehrere Aufsätze, die die Geschichte einzelner Gruppen darstellen (Soldaten, Frauen, Kinder, Arbeiter).
Diesem ersten Teil (knapp 300 Seiten) folgt dann der enzyklopädische Abschnitt (knapp 700) Seiten mit kurzen Artikeln über wohl jeden Aspekt des Ersten Weltkrieges, seien es Schlachten, Persönlichkeiten, Waffengattungen usw., den man sich nur vorstellen kann.
Fazit: Ein gesamteuropäisches Werk, dass wohl für Jahre das Standardwerk Nummer 1 bleiben wird. Einziger Wermutstropfen: der sehr, sehr happige Preis.