Gebraucht kaufen
EUR 0,01
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von rhein-team
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Gebraucht - Sehr gut Schnitt/Schutzumschlag mit geringen Lagerspuren, unbenutzt, Stempel unten, Mängelexemplar Rechnung mit ausgewiesener MwSt., Versand weltweit. Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Marketplace-Angebote.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Enzyklopädie der Alltagsqualen: Ein Trostbuch für geplagte Zeitgenossen Gebundene Ausgabe – Februar 2006


Alle 3 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
25 gebraucht ab EUR 0,01 1 Sammlerstück ab EUR 4,99
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Sie suchen Ratgeber? Hier klicken.

  • Wohlfühlmomente in der kalten Jahreszeit: Stöbern Sie durch unsere Auswahl an Wohlfühlprodukten, die einen den grauen Winteralltag vergessen lassen. Zum Shop.

  • Sichern Sie Ihre Daten kostengünstig und sicher im europäischen Amazon Web-Services-Rechenzentrum. So einfach geht‘s

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 294 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821857692
  • ISBN-13: 978-3821857695
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 2,9 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 725.478 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Das Leben ist eine Zumutung, und auch noch eine verdammt kurze. Von solchen hübschen Paradoxien lebt Hannes Steins Enzyklopädie der Alltagsqualen und nimmt sich die Freiheit zu einem unterhaltsamen Rundumschlag: Da werden Autofahrer ebenso aufs Korn genommen wie Fußgänger und Radfahrer, alle vier Jahreszeiten bekommen ihr Fett weg, ebenso Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und Frauen und Männer sowieso, die Arbeit natürlich, aber genauso die Arbeitslosigkeit. Statt 122 Beiträge hätte diese Enzyklopädie leicht ein Vielfaches enthalten können, so gut beherrscht der Autor die hohe Kunst des Grantelns (gebürtiger Münchner, aufgewachsen aber in Salzburg, wo das dann eher "Raunzen" heißt), die sich naturgemäß gegen jeden und alles richten kann.

Schon in seinem Endlich Nichtdenker hat der Journalist Hannes Stein bewiesen, wie man aus Klischees und persönlichen Abneigungen witzige Satire produziert. Dass er dabei manch offene Tür einrennt, liegt in der Natur der Sache ("Alle hassen die Deutsche Bahn, das ist indessen kein Grund es nicht auch zu tun."). Originell und lustig sollte es halt sein, was dem Autor überwiegend gelingt. Etwa wenn er sich den Produktionsprozess von Gebrauchsanweisungen ausmalt: Ein höllischer "Dämon" erstelle zunächst einen "Urtext", welcher sich "wie eine Mischung aus Brockhaus und Heidegger liest". Sodann werde der Text von einem Norweger ins Arabische und von einem Japaner ins Englische übersetzt, "...der Computerexperte gibt dem Ganzen den letzten Schliff."

Neben Anlass zum Lachen bietet das Buch auch reichlich Gelegenheit, sich über den Autor und seine Überheblichkeit zu ärgern (was ja auch Spaß machen kann), weil er den Mund sehr voll nimmt bei seinem Parforceritt durch das weite Feld der Vorurteile und Abneigungen. Dan Brown-Fans etwa sollten Seite 35 vielleicht lieber überblättern. Anderen wird soviel Bosheit dagegen Freude bereiten: "Seine Plots wurden im Windkanal getestet, ob sie auch haarsträubend genug sind. Seine Dialoge haben offenbar Ölsardinen im Zustand geistiger Umnachtung verfasst. Im Vergleich mit ihm nimmt sich sogar Michael Crichton wie ein erfindungsreicher Schriftsteller aus..." --Christian Stahl

Pressestimmen

»Hannes Steins Beobachtungen sind messerscharf und erfrischend sarkastisch. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, erst recht kein ideologisch gefärbtes. Seine ›Enzyklopädie der Alltagsqualen‹ brilliert durch ihren großen Unterhaltungswert und seine stilistische und gedankliche Fähigkeit, gesellschaftliche Abgründe auf radikale und groteske Weise aufzudecken. Selbstironie fehlt dabei zum Glück auch nicht!« Bayerischer Rundfunk -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 13. März 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Was macht man, wenn man nichts wirklich Praktisches gelernt hat? Kunst? Irgendwas muss man immer verkaufen, auch wenn man sich dessen nicht bewusst ist oder es nicht wahr haben will. Offenbar ist dem Autor nur noch eines geblieben: Er muss seine Gedanken verkaufen. Ist das nicht schrecklich? Ist es. Wer das nicht glauben will, sollte sich dieses Werk kaufen.

Hannes hat in seiner Not einige Stichwörter zusammengetragen, sie alphabetisch geordnet und dann aufgeschrieben, was ihm dazu einfiel. Schließlich trabte er damit zu einigen Verlagen und fand schließlich einen. Das ist statistisch nicht unnormal. Einen findet man immer. Und so können wir an Hannes Gedanken teilhaben. Meistens sind sie banal, aber er hat sie für uns toll aufgeschrieben. Schließlich hat er ja Philosophie studiert. Manches ist ganz gut beobachtet oder auch wieder nicht, weil wir fast alle die gleiche Beobachtung auch gemacht haben. Was ist daran neu oder interessant? Anderes zeugt einfach nur von intellektuellem Hochmut. Hannes macht sich zum Beispiel über die folgende Formulierung lustig: "Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet." Die stammt aus einem Kommentar zum Bundesreisekostengesetz. Ach Hannes, wenn (Gott bewahre!) einer deiner Lieben während einer Dienstreise ins Amazonasgebiet den plötzlichen Herztod erleidet und du dann zusehen musst, wie du ihn wieder nach Hause kriegst, weil seine Dienstreise leider vorzeitig endete, dann wirst du das nicht mehr lustig finden.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 3. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Hannes Stein hat ein "Trostbuch für den geplagten Zeitgenossen" verfasst, dass sich hochironisch mit den täglichen Alltagsqualen auseinandersetzt, alles andere als jammerlappig daherkommt und dezidiert verdeutlicht, dass unser Leben , so wie es sich in der Regel gestaltet, eigentlich eine Zumutung ist.

So liest man zum Beispiel zum Thema Erfolg:
" Wenn man dabei ertappt wird, wie man Schecks fälscht, alten Tanten die Handtasche klaut oder sich an bewaffneten Banküberfällen beteiligt, ist das zwar peinlich, aber so schlimm auch wieder nicht. Lässt man sich aber dabei erwischen, dass man Erfolg hat, handelt es sich um ein echtes Malheur. Da kann man nur noch so stammeln und bescheiden tun; da kann man im Schlabberlock herumlaufen und jeden Monat einen Millionenbetrag an die Caritas überweisen - es wird nichts helfen. Der Erfolgreiche hat das größte Verbrechen begangen, er hat sich an der Gemeinschaft versündigt. Er hat sich gewagt, sich aus dem dunklen Kartoffelsack des Kollektivs zu befreien. Das muss geahndet werden. Der Abbruch der sozialen Kontakte ist das Mindeste, worauf sich der Erfolgreiche gefasst machen muss: Frühere Kollegen werden ihn nicht mehr grüßen, ehemalige Geliebte werden ihn nicht mehr anrufen, sogar Familienmitglieder werden ihn schneiden. Gewiss gibt es daneben noch jene Möchtegernaufsteiger , die glauben sie könnten an seinem Erfolg teilhaben, wenn sie sich einschleimen. Aber erstens sind sie nicht sehr zahlreich und zweitens merken sie schnell, dass ihre Hoffnungen trügerisch sind, dass sie also nicht in seinem Schlepptau ganz nach oben gelangen können.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regina Karolyi am 31. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Hannes Stein nimmt in seinem Buch etliche der kleinen und großen Zumutungen unseres täglichen Lebens aufs Korn und dabei kein Blatt vor den Mund. Er gibt selbst an, es mit der politischen Korrektheit nicht so genau zu nehmen, weil die Satire keinen Maulkorb verträgt - Verfechter der Political Correctness werden sich daher zuweilen vor den Kopf gestoßen fühlen.

Deshalb widmen sich die glossenartigen Erläuterungen keineswegs nur den zumindest scheinbar unverfänglichen Themen wie etwa Gebrauchsanweisungen, dem Elternabend, der Deutschen Bahn, dem Computer und dem Behördendeutsch. Unverdrossen, gerne auch einmal bewusst polemisierend und meistens unwiderlegbar logisch reduziert Stein die sonderbaren und für eine breite Mehrheit lästigen heiligen Kühe Deutschlands beziehungsweise Westeuropas auf das, was sie im Grunde sind: Rindviecher. Che Guevara, eine der großen Ikonen der Sozialisten, die uns noch immer häufig auf T-Shirts und Postern begegnet, war, wie Stein ausführt, ein überzeugter Massenmörder, der Kubas Wirtschaft zugrunde richtete. Radovan Karadžic, so Stein, trat ebenfalls als Massenmörder ins Licht der Öffentlichkeit, aber er hing der "falschen" Ideologie an, denn er war kein Kommunist. Folglich schmückt sein Konterfei hierzulande weder Bekleidungsartikel noch großformatiges Papier.

Auch unser verkrampfter Umgang mit Minderheiten, die postmodernen Antiamerikaner, das Fernsehprogramm mit seiner Seichtigkeit und seiner recht einseitigen ideologischen Färbung, Tierrechtler und dergleichen mehr werden angemessen erwähnt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen