Die "Die Enzyklopädie der östlichen Mythologie" beschäftigt sich mit drei großen Kulturkreisen Asiens: Vorderasien, wozu die Kulturen der Ägypter, Babylonier, Israeliten und Perser gehören; Indien, wo die Götter, Göttinen, Helden und weisen der drei großen indischen Religionen Hinduiusmus, Buddhismus und Jainismus behandelt werden; und zu guter letzt Ostasien, die Mythen Chinas und die Shinto-Götter Japans.
Das Buch ist wirklich eine Fundgrube. Es ist hervorragend geeignet für alle, die sich für asiatische Mythologie interessieren. Einsteigern gibt es einen guten Überblick über die doch sehr verwirrende Vielfalt der Gestalten, und auch diejenigen, die mit den Mythen schon vertrauter sind, werden sicher etwas neues entdecken. Dadurch, dass es alphabetisch geordnet ist, kann man auch immer wieder gezielt nachschlagen und durch die sehr schöne Aufmachung schmöckert man auch immer wieder gerne darin.
Leider sind die einzelnen Beschreibungen nicht so ausführlich, wie ich sie mir gewünscht hätte, aber um einen Überblick zu gewinnen, lohnt es sich auf jeden Fall. Dieses Buch regte bei mir auf jeden Fall die Lust nach einer intensiveren Beschäftigung mit dem Thema an!
Wunderschön sind die vielen Bilder (ca. 500), die die mythischen gestalten eindringlich darstellen.
Einzelne Themenseiten, die immer wieder vorkommen, beschäftigen sich (immer auf einer Doppelseite) mit einem speziellen Thema der jeweiligen Mythologie, das für diese eine besondere Bedeutung hat, zum Beispiel: "Heilige Tiere", "Unterwelten", "Das Leben des Buddha", "Die Muttergottheit", "Chinesische Drachen", "Yin und Yang" und viele mehr.