Enzo ist ein Hund. Aber Enzo ist kein gewöhnlicher Hund.Enzo glaubt, er würde im nächsten Leben als Mensch wiedergeboren. Und Enzo tut alles, um im nächsten Leben ein wirklich guter Mensch zu werden. So beobachtet er seine Umgebung sehr genau, lernt aus den Fehlern der Menschen, lernt, was es heißt zu lieben und er lehrt sein Herrchen Denny um das zu kämpfen, was man liebt. Enzo philosophiert über das Leben und über den Tod und gibt uns in dieser Geschichte das ein oder andere Stückchen Weisheit zum Nachdenken mit auf den Weg.
Indem wir Enzos Schilderung der Geschehnisse um sein Herrchen folgen, folgen wir auch der Geschichte von Enzos eigenem Leben. Wir begleiten ihn als Welpen, sind bei ihm wenn er erwachsen wird, sind bei ihm, wenn er alt wird, sind bei ihm, wenn er ... aber das sollte der geneigte Leser selber herausfinden.
Garth Stein hat eine wunderbare und kluge Geschichte geschrieben. Er spielt mit dieser Geschichte auf der Klaviatur der Gefühle seiner Leser, er lässt uns schmunzeln, er lässt uns lachen, er lässt uns wütend sein, er lässt uns himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt sein. Wer eine durchgängig lustige Geschichte erwartet, sollte dieses Buch nicht lesen. Es ist eigentlich eine traurige Geschichte voller Abschiede, die durch Enzos unnachahmliche Erzählweise zwar auch häufig heitere Moment erfährt, hinter der sich aber letztendlich ein Drama verbirgt.
Mich hat sie sehr berührt und tief bewegt zurückgelassen.