Die Welt Klaus Däubners scheint an den bunt gemusterten Blumentapeten seines Wohnzimmers zu enden, als er sich an seinem dreißigsten Geburtstag mit einem Glas Pernod in der Hand der philospophischen Betrachtung seines Lebens widmet. In der Gesellschaft mit sich selbst fühlt er sich dabei außerordentlich versorgt, unterhalten und aufs höchste zufrieden. Doch da bekommt er unvermittelt Besuch aus seinem Gehirn...
Ein Stück Autobiographie des Autors, eingebettet in eine surrealistische Handlung.
Die Texte von Rolf Höge sollen nicht belehren, keine Wege aufzeigen. Sie sollen keine Lanze brechen für die 'armen' Alkoholiker.
Angefangen bei der surrealistischen Novelle "Enzephalon lässt grüßen" bis hin zu der Kurzgeschichte "Ein stinknormaler Tag", in der eine Sequenz aus dem ganz normalen Alltag eines Alkoholikers geschildert wird, ist diese Buch ein Beitrag des Autors zu mehr Problembewusstsein in unserer Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der es möglich ist, Alkohol überall anzupreisen und den alkoholkranken Penner am Kiosk zu verachten.
Es ist durchaus erwünscht, wenn sich die Leserin oder der Leser dieser Texte betroffen oder getroffen fühlen.