Wieder hat es Wolfgang Hohlbein geschafft, den Leser vollkommen in der Handlung des Buches gefangen zu nehmen. Vor allen Dingen diejenigen, die die vorhergehenden Bände kennen, werden die beschriebenen Geschehnisse mit Spannung verfolgen und das Buch wahrscheinlich in einem Stück verschlingen.
Leser, die nicht wissen, was vorher geschah, werden kaum verstehen, was vor sich geht, doch denjenigen, die den Lebensweg der Hauptfigur schon von Anfang an verfolgen, wird es sicherlich Freude bereiten, zu erfahren, wie es weitergeht.
Einige überraschende Wendungen zum Schluss machen das Ganze noch interessanter und die bildgewaltigen Beschreibungen und die gut aufgebaute Spannung trösten über manche Mängel im Erzählstil des Autors hinweg.
Alles in allem ist es eine gelungene Fortsetzung der Enwor-Saga und vor allen Dingen durch das Gefühl der Endgüligkeit, das sich dem Leser nach Beenden des Buches aufdrängt, dürfte man sehr gespannt auf den nächsten Band sein.