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Entzauberung Taschenbuch – Oktober 1991

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 504 Seiten
  • Verlag: Fischer (Oktober 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596222311
  • ISBN-13: 978-3596222315
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 914.478 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Nadine Gordimer wurde 1923 in der südafrikanischen Grubenstadt Springs geboren. Sie begann schon früh, Erzählungen zu schreiben, und begründete mit ihren ersten Romanen in den fünfziger Jahren ihren Ruhm. 1991 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Mulder am 25. Januar 2002
Format: Taschenbuch
Das Buch dreht sich um die schoene, rothaarige Helen aus Atherton. Helens Vater hat sich in der Hierarchie des Bergwerkes eine gute Stellung erarbeitet und ihre Mutter liebt die Teezeit und Ballveranstaltungen. Nach ihrem Schulabschluss faehrt Helen zu Alice Koch drei Wochen an die Kueste. Hier beginnt eine schoen erzaehlte Liebesgeschichte.
Nach einigem Zoegern beschliesst sie nach einiger Zeit des Nichtstuns doch in Johannesburg zu studieren. Auf der taeglichen Reise in die Stadt lernt sie einen Jungen juedischer Abstammung kennen. Sie distanziert sich vom Bergwerk und ihren Eltern, und befasst sich im Hintergrund einer anderen Liebesaffaere mit der Apartheid.
Ich fand es ein sehr aufregendes, schoen erzaehltes Buch. Das Buch spricht in meinen Augen vor allem ein Thema an: Liebe.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 24. September 2007
Format: Taschenbuch
...denn ein wenig entzaubert wirkt dieses Buch schon. Vor allem, wenn man sich wirklich auf einen Bericht "aus erster Hand" über das Leben in Südafrika und den damit verbundenen Problem, vor allem hinsichtlich der Apartheid, einstellt. Denn als solches wird das Buch ja propagiert. Doch eigentlich ist es nur die Liebes- und Entwicklungsgeschichte eines Mädchens aus der weißen Oberschicht, in der ab und zu mal politische Konfliktsituationen und Debatten eingewebt wurden.
Dabei fängt das Buch doch recht vielversprechend an: Die kleine Helen verlässt ohne Erlaubnis ihrer Eltern das Haus und zieht durch die Strassen. Man erhält hier einen interessanten Blick auf das Südafrika vor über 50 Jahren. Sehr eindringlich beschreibt Gordimer die Gerüche, Menschen und Geschäfte. Doch kurz darauf beginnt eine mehr oder minder interessante Lebensreise des Mädchens und die politische Schieflage in ihrem Land wird von der Autorin nur noch selten mal als klitzekleiner Aufhänger benutzt, zu 95% geht es nur noch um Helens Liebesleben. Sie verlässt das Elternhaus, geht zur Uni, geht Liebesbeziehungen ein, streitet und verträgt sich mit den Eltern usw. Für mich nichts, was man 1. nicht auch auf weitaus weniger Seiten beschreiben könnte und 2. was man vor allem nicht lesen muss, da es an sich nichts Besonderes darstellt. Dass am Ende dann die "Befreiung von der Lüge" (in welchem Sinne, will ich hier natürlich nicht verraten) steht ist wohl nachvollziehbar, aber 300 Seiten zu spät eingetreten.
Und wer meint, dass er hier, da es sich bei der Autorin um eine Nobelpreisträgerin handelt, etwas tiefgreifend Künstlerisches zu lesen bekommt, irrt sich auch.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von christian.peham@vu-wien.ac.at am 5. Juli 2001
Format: Taschenbuch
Nadine Gordimer erzählt in Ich-form die Geschichte eines von seinen Eltern wohlbehütenden Mädchens, das sich von seinen Eltern abnabelt und schließlich seinen eigenen Lebensweg findet. Ein wunderbarer Roman der noch dazu eine politische Dimension erreicht, da Gordimer die himmelschreiende Ungerechtigkeit des Apartheitsregime sehr deutlich vermittelt.
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