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Entwurfskultur und Gesellschaft: Gestaltung zwischen Zentrum und Peripherie (Schriften Zur Gestaltung) [Gebundene Ausgabe]

Gui Bonsiepe
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Kurzbeschreibung

4. September 2009 Schriften Zur Gestaltung (Buch 1)

Gui Bonsiepe (geb. 1934 in Glücksburg) ist einer der maßgeblichen Entwickler der Disziplin des Interfacedesign. Er forschte und lehrte an verschiedenen Hochschulen, wie der hfg ulm (1960 68) und der Köln International School of Design (1993 2003). In verschiedenen Ländern Lateinamerikas war er als Gestalter und Berater für Industrialisierungspolitik tätig, in Kalifornien beschäftigte er sich frühzeitig mit Software-Entwicklungen. Bonsiepe ist Autor zahlreicher Beiträge zur Forschung im Design und zur Designausbildung.

Die hier vorgelegten Schriften von Gui Bonsiepe sind das Ergebnis seiner Erfahrungen aus Forschung, Theorie, Praxis und Lehre. Sie fokussieren vier Schlüsselfragen der Designdebatte: das Verhältnis von Visualität und Diskursivität, das Verhältnis von Peripherie und Zentrum, Fragen der Entwurfstheorie und zuletzt deren soziopolitische Hintergründe ein kritischer, an ethischen Grundsätzen ausgerichteter Diskurs. Insgesamt bietet der Autor eine Kulturtheorie dessen, was er "Trajektorie" nennt, jene Entwicklungslinien des Design aus einer soziokulturellen Perspektive. Dabei macht Gui Bonsiepe seine Arbeits- und Forschungserfahrungen aus vier Jahrzehnten und von drei Kontinenten fruchtbar.


Wird oft zusammen gekauft

Entwurfskultur und Gesellschaft: Gestaltung zwischen Zentrum und Peripherie (Schriften Zur Gestaltung) + Design als Rhetorik: Grundlagen, Positionen, Fallstudien (Board of International Research in Design) + Designerly Ways of Knowing (Board of International Research in Design)
Preis für alle drei: EUR 108,85

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Birkhäuser GmbH; Auflage: 1 (4. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764389656
  • ISBN-13: 978-3764389659
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Gui Bonsiepe (geb. 1934 in Glücksburg) studierte an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, wo er 1959 sein Studium in der Abteilung Information abschloss und dann im Bereich der Forschung, Entwicklung und Lehre tätig war. Nach Schließung der hfg 1968 siedelte er nach Südamerika über, wo er in öffentlichen technologischen Forschungs- und Entwicklungsinstituten verschiedener Länder als Entwerfer und Berater für Industrialisierungspolitik wirkte. Während einer dreijährigen Praxis in einem Software House in Kalifornien arbeitete er sich Ende der achtziger Jahre in das sich gerade entwickelnde Gebiet des Interfacedesign ein. Nach zehnjähriger Lehrtätigkeit am Fachbereich Design an der Fachhochschule Köln kehrte er 2003 wieder nach Südamerika zurück. Lebt und arbeitet in Brasilien und Argentinien. Parallel zur beruflichen und akademischen Praxis übt er eine intensive publizistische Tätigkeit auf internationaler Ebene aus. Veröffentlichungen (Auswahl) Diseño industrial: artefacto y proyecto, Madrid 1975. Teoría e pratica del disegno industriale, Mailand 1975. A «Tecnologia» da Tecnologia, São Paulo 1983. Diseño de la Periferia, México City 1985. Dall'Oggettto all'Interfaccia, Mailand 1995 (deutsche Ausgabe: Interface - Design neu begreifen, Mannheim 1996). Mitherausgeber mit Silvia Fernández von Historia del Diseño en América Latina y el Caribe (São Paulo 2008).

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3.0 von 5 Sternen wirr-und ein wenig enttäuschend 22. Juni 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Bonsiepe ist ein ohne Zweifel interessanter, wichtiger Designer.
Die Hoffnung jedoch, dass mehr über seine Arbeit zu erfahren sein würde - eine Art Designtheorie- zerschlägt sich bei der Lektüre. Dabei wären seine leisen, eindringlichen Standpunkte heute mehr als wichtig angesichts der lauten, nur selbstreflektierenden Egomanen, z.B. im deutschen Design, die de facto niemenden, nicht einmal die Studenten voranbringen.

Was aber deutlich wird, ist, dass Design politisch ist, dass es direkten Einfluss auf unser alltägliches Leben, unsere Lebenskultur ausübt-und gutes Design immer "Notfall-Design" ist.Insofern trotzdem lesenswert, wenn auch ein wenig zerfaserte Designgeschichte der letzten Jahrzehnte geboten wird.

Die Chance, den Bogen zwischen Südamerikas Notwendigkeiten und europäischen Luxus-
Ideen zu spannen, könnte er leisten. Dafür müßte aber mehr analytische Kritik her.
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