Der Österricher Karl Sequenz, der auf Seiten der Republikaner im spanischen Burgerkrieg kämpft, verliebt sich nach einer Verwundung im Kankenhaus von Valencia in die Krankenschwester Herminia und heiratet sie. Doch sie haben wenig voneinander, da er weiter an den Kämpfen teilnimmt. Bei ihren wenigen Treffen zeugen sie die Tochter Rosa Maria. Nach der Niedelage der Internationalen Brigaden, gerät Karl in Gefangenschaft und wird spater in deutsche Konzentrationslager transportiert. Herminia flieht nach Frankreich, zieht dann zur Familie ihres Mannes nach Wien, wo sie aber insbesondere von Karls Schwester nicht sehr freundlich aufgenommen wird. Deshalb wechselt sie mit ihrer Tochter nach Bayern. Ihren Mann sieht sie nie wieder, er stirbt im KZ. Ihr Leben nach dem Krieg ist voller Beschwernisse, ihr Mann wird nicht als Nazi-Gegner anerkannt. Hackl erzählt die Geschichte mit nüchternen, fast bürokratisch trockenen Worten wie ein Chronist, der mühsam Teile des Lebens der Eheleute Sequenz zusammentragen muss. In dieser nüchternen Sprache gewinnt das Schicksal der beiden Eheleute hinterrücks eine hochbittere Dramatik, sie tritt so klar hervor, wie eine dramatische Schilderung dies kaum vermocht hätte.