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Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM Gebundene Ausgabe – 1. April 2013

17 Kundenrezensionen

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Laurence Heller, PhD, ist ein somatisch orientierter Psychologe mit über 30 Jahren Erfahrung als klinischer Therapeut und Ausbilder. Mitbegründer des Gestalt-Instituts Denver, lange Jahre Vorstandsmitglied und Seniorlehrer am Somatic Experiencing Trainings-Institut von Peter A. Levine. Er ist Begründer des Neuroaffektiven Beziehungsmodells NARM (NeuroAffective Relational Model) und leitet weltweit NARM-Aus- und Fortbildungen für Ärzte und Psychotherapeuten, u.a. in Deutschland am renommierten ZIST-Institut, in Österreich und der Schweiz.

Aline LaPierre, Dipl.-Psychologin, ist ausgebildet als Psychoanalytikerin und Körpertherapeutin. Sie ist Begründerin der Methode NeuroAffective TouchTM und war zehn Jahre am Graduiertenkolleg für Somatik am Santa Barbara Graduate Institute tätig. Seit über 25 Jahren arbeitet sie in eigener Praxis in Los Angeles.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von olli2308 TOP 500 REZENSENT am 20. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Fast ein Leben lang habe ich unter Selbstwertproblemen und Suchtverhalten gelitten, war ich gehemmt im Kontakt, fühlte ich mich mir selbst und der Welt fremd, hatte ich das unbestimmte Gefühl, mit mir stimmt etwas nicht. Auch jahrelange Therapie hat an diesem Grundgefühl „ich bin nicht ok“ nichts geändert, bis ich auf dieses wunderbare Buch gestoßen bin. Ich kann das Buch allen empfehlen, die frustriert von ihren mangelnden Therapieerfolgen sind (und vielleicht sogar schon therapieresistent), denn die haben wahrscheinlich ein Entwicklungstrauma erlitten, ohne davon bewusst etwas mitbekommen zu haben. Denn diese Traumata kommen sehr subtil daher, setzten sich dafür aber umso hartnäckiger fest, weil sie sich in einer Anpassungsleistung oder Überlebensstruktur ausdrücken, die einem in der Kindheit hilft, emotional und seelisch zu überleben.

Jetzt endlich habe ich eine Erklärung für mein Fremdheitsgefühl gefunden und auch eine wunderbare Methode, dieses Gefühl aufzulösen, woran ich fast nicht mehr geglaubt hätte. Ich habe nämlich eine Autonomie-Überlebensstruktur entwickelt, weil ich Unabhängigkeit und Autonomie in der Kindheit nicht voll entwickeln konnte. Ich bin in einem autoritären, rigiden Elternhaus aufgewachsen, wo die Eltern immer wussten, was das Beste für mich ist. Habe ich mich mal widersetzt, wurde ich beschimpft, bestraft und mit Liebesentzug „belohnt“. So habe ich schnell gelernt, eine gutmütige Fassade zu entwickeln und zu allem „Ja“ zu sagen, während dahinter ein heimliches Ich entstanden ist, in dem versteckter Groll und ein uneingestandenes „Nein“ brodelten.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manfred Sandau TOP 500 REZENSENT am 24. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Trauma-Expertin Luise Reddemann schreibt in ihrem Empfehlungstext für das Buch den Satz: „Das Buch ist ein Muss für alle, die mit bindungsgestörten Menschen arbeiten“.
Es findet in der Trauma Szene derzeit eine Diskussion über die Komplexe Traumafolgestörung und andere Diagnosen statt. Dies Buch macht für mich deutlich, dass diese Diskussion dringend notwendig ist und dass es mit dem Stichwort Entwicklungstrauma, sogar eine eigene diagnostische Kategorie geben sollte.
Die Bindungsforscher, Bowlby, Target, Brisch, Hellbrügge, Grossmann, legen in ihren Arbeiten nahe, dass ein Trauma nicht erst im Kindesalter, oder bei einer jungen Erwachsenen entsteht.
Es gibt ein ganz eigenes Trauma, das für denjenigen der darunter leidet unbeschreiblich und unverständlich ist. Weil das Unterlassen, oder das Tun und Nicht-tun, das zu diesem Trauma führte, nicht mehr als Ursache benannt werden kann, aber wirksam ist. Es fand in einem vorsprachlichen, vorbegrifflichen Rntwicklungsstadium statt. Es entfaltet seine Wirkung im Leben eines Menschen, aber es gibt dazu kein passendes Narrativ, nicht einmal ein passendes Bild.
Bei diesen Autoren habe ich Beschreibungen dazu gefunden:
Rene Spitz: „Nein und Ja“, und“ Vom Säugling zum Kleinkind“. Anna Freud: „Wege und Irrwege in der Kinderentwicklung“. Ashley Montagu: „Körperkontakt“. Donald W. Winnikott: „Aggression“. Lieselotte Ahnert: „Frühe Bindung“, sowie von Karl Heinz Brisch und Theodor Hellbrügge: „Kinder ohne Bindung“. Das ist eine Auswahl, auch der Heidelberger Psychotherapeut Janus und Michael Balint, sind an dieser Stelle zu nennen.
Ich bin weniger an der Diagnose, und mehr an der Therapie interessiert.
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nina Schreiter am 19. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mehr als 5 Sterne verdient. Ich habe dieses Buch bereits auf Englisch gelesen, als er herauskam, weil ich es nicht abwarten konnte, mehr über dieses Thema zu lesen. Dieses Buch beschreibt die Strukturen und Zusammenhänge von Entwicklungstrauma und seinen Heilungsmöglichkeiten auf eine WUNDERBAR VERSTÄNDLICHE WEISE mit einer Sprache, die Laien leicht zugänglich ist. Dies ist ein Buch, das geschrieben wurde für wirklich JEDEN. Seine klare Struktur, die Grafiken und Tabellen tragen bei zu einem VERSTÄNDNIS AUF GANZ TIEFER EBENE. Die Autoren präsentieren ihren UMFANGREICHEN WISSENS- und ERFAHRUNGSSCHATZ und verbinden all dies zu einer neuen Methode, die meiner Meinung nach der neuen Zeit mehr als angemessen ist, weil alte Grenzen und Schubladen, die dem Menschen INSGESAMT nicht gerecht geworden sind, aufgehoben werden und der Mensch in all seinen Facetten vollkommen WERTSCHÄTZEND und LIEBEVOLL darin unterstützt wird, heil zu werden. Ich liebe dieses Buch, und ich finde, dass man auch spüren kann, aus wie viel Liebe heraus diese Arbeit und Methode zur Heilung von Entwicklungstrauma entstanden ist. Kaufen, lesen und selbst ein bisschen mehr heil werden im eigenen Inneren.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lanza am 13. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Buch, dass niemand wirklich braucht. Es ist eine einzige Werbeschrift für NARM. Dieses Wort kommt wie ein Mantra fast auf jeder Seite vor (gefühlte tausende male im Buch) und suggeriert das nie Dagewesene. Es wird beschrieben als in allem besser, weiter, tiefer etc. als alles was bisher an Therapien gemacht wurde. Dabei kann ich nicht erkennen was das Besondere sein soll, denn alles was beschrieben wird, machen die Traumatherapie nach Levine, SE, Hakomi, Gestalt, Focusing und andere Humanistische Therapien auch. Die Beschreibung der Charakter(Patienten)Typen sind eine wilde Mischung aus den Charaktertypen von Lowen und Persönlichkeitsstörungen. Also auch nichts Neues sondern ein z.T. unverständlicher Mix aus schon Beschriebenem. Die neurologischen Beschreibungen sind unbesehen von anderen übernommen und aus medizinischer Sicht falsch (z.B. ist der Parasympatikus keine Bremse, sondern er ist eine Leitungsbahn die Aktivierungen von Gehirn in andere Bereiche leitet als der Sympathikus; der Sympathikus wiederum wird beschreiben wie wenn er sich auf die Skelettmuskulatur auswirken würde, was grundlegend falsch ist). Die Theorien von Porges werden einfach übernommen und als allgemein gültig dargestellt weil sie praktisch sind, obwohl Porges der einzige ist der diese Theorien vertritt und sie medizinisch in keinster Weise belegt sind.
Es gibt einige Beschreibungen (z.B. die Kontakt-Überlebensstruktur) die für Laien ganz anschaulich sind (deshalb noch einen zusätzlichen Punkt), für Menschen die jedoch schon eine Ahnung haben unbefriedigend weil zu oberflächlich und mangelhaft.
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