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Die Entwicklung der russischen Ikonenmalerei von Theophanes dem Griechen bis Andrej Rublev
 
 
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Die Entwicklung der russischen Ikonenmalerei von Theophanes dem Griechen bis Andrej Rublev [Taschenbuch]

Ute Kreibich

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Kurzbeschreibung

Einleitung: Seit mehr als tausend Jahren ist die Ikone als Heiligenbild der Ostkirche Bestandteil orthodoxer Religionsausübung. Im Lauf der Jahrhunderte durchläuft sie eine dynamische Entwicklung, die in enger Beziehung zu den geschichtlichen Ereignissen der Zeit steht. Der Begriff Ikone bezeichnet das ostkirchliche Heiligenbild. Zu Beginn der Ikonenmalerei wie auch während ihrer gesamten Entwicklung erfolgt ein Annehmen, Verarbeiten und Auseinandersetzen mit der hellenistischen und klassischen Kunst der Antike. Unter Justinian (527 - 567), dem eigenlichen Schöpfer des byzantinischen Staates, wurden auch die Formen der antiken Kunst und Bildung weiterverwendet. Im Justinianischen Zeitalter (6. Jahrhundert) war es auch, als die Ikononmalerei ihre erste Blüte erlebte. Im 8./9. Jahrhundert dagegen erlebte die Ikonenmalerei eine tiefe Krise im sogenannten Bilderstreit (Ikonoklasmus). In dieser Zeit war es nicht erlaubt, Heiligenbilder zu malen oder sie aufzuhängen. Die expressiven Darstellungselemente, die am Ende des 12. Jahrhunderts deutlich hervortreten, sollten schließlich im 13./14. Jahrhundert unter anderen Gegebenheiten eine neue Ausdruckssprache in der byzantinischen Ikone zur Folge haben. Im Jahre 1453 wurde Konstantinopel von den Türken erobert, womit das Ende der byzantinischen Kunst eingeleitet wurde, noch bevor die Ansätze zur Ausreifung hätten gelangen können. Doch in Rußland und auf dem Balkan wurden die reichen Traditionen der byzantinischen Ikonenkunst mit verschiedenen Veränderungen weitergepflegt. Die byzantinische Ikone erlebte in Rußland die reichste Weiterentwicklung. Sie versuchten, bestimmte Ikonentypen so darzustellen, wie sie sich die russischen Menschen vorstellten. Allen Ikonen der vormongolischen Zeit ist ein gemeinsamer Stil eigen, der auf eine byzantinische Grundlage verweist. In der Geschichte des russischen Volkes stellen das Ende des 14. Jahrhunderts und das ganze 15. Jahrhundert eine Epoche dar, in der sich der Übergang von der feudalen Zersplitterung zum einheitlichen zentralisierten Staat vollzog. Mit der Einigung Rußlands durch Moskau erlangte das Volk Unabhängigkeit. Es entstand die großrussische Kultur, Literatur und Kunst erlebten eine Blüte. So bildete z. B. das Schaffen des Künstlers Andrej Rublëv den Höhepunkt der nationalen Kulturentwicklung während der Entstehungszeit des russischen zentralisierten Staates. In der Zeit der osteuropäischen Frührenaissance vom 14. Jahrhundert bis zum beginnenden 15. Jahrhundert verwandelt sich das kulturelle Antlitz des Mittelalters vollkommen. So ist z. B. in Novgorod und Moskau um die Mitte des 14. Jahrhunderts das künstlerische Leben in der Malerei voll im Gang. Dieses wurde von der byzantinischen Malerei beeinflußt, was die oben erwähnte Verwandlung mit sich brachte. Der byzantinische Meister Theophanes der Grieche war mit seinem Schaffen am deutlichsten ein Vertreter dieser neuen Bewegung in der Malerei Rußlands. In dieser ikonengeschichtlichen Gesamtdarstellung, welche eng mit den geschichtlichen Ereignissen der jeweiligen Jahrhunderte verbunden ist, gelang es uns, solche bedeutenden Ikonenmaler wie Theophanes den Griechen und Andrej Rublëv zeitlich einzuordnen. Beide stellen die "Eckpfeiler" des Themas dieser Magisterarbeit dar. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Magisterarbeit die am 01.06.1995 erfolgreich an einer Universität in DEUTSCHLAND eingereicht wurde. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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