Kurzbeschreibung
Der Wandel vom althergebrachten handwerklichen Bauen mit Holz zum Ingenieurholzbau vollzog sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch methodische Grundlagenforschung. Der Holzleimbau machte das Material zur konkurrenzfähigen Alternative von Stahl und Beton, aber erst die Realisation von beeindruckenden und außergewöhnlichen Tragwerken in den sechziger Jahren rückte dies endgültig ins allgemeine Bewusstsein. Von zentraler Bedeutung haben sich zudem die Fortschritte in der Verbindungstechnologie erwiesen. Der Fokus dieser Darstellung liegt auf der Schweiz, es werden aber auch zahlreiche Beispiele aus anderen Ländern gezeigt, insofern sie von Schweizer Ingenieuren/Architekten gebaut sind oder auf die Schweizer Szene zurückgewirkt haben. Indem historische und technische Zusammenhänge aufgezeigt und mittels exemplarischer Anwendungsbeispiele erklärt werden, erhalten Bauingenieure, Holzbauer/Zimmerleute und Architekten wertvolles Grundlagenwissen für den qualifizierten Einsatz von Holz in Ingenieurtragwerken.
Synopsis
A transition from traditional building with wood to timber construction engineering took place at the beginning of the 20th Century. The development of laminated timber construction and new joining techniques made wood a viable alternative material to steel and concrete, but it was the realisation of a number of awe-inspiring structures in the 1960's that captured public attention. This publication examines the technical developments in historical context and illustrates these with exemplary applications, thus providing invaluable fundamental knowledge for construction engineers, architects and carpenters. Although focusing on Switzerland, it also includes numerous international projects either built by Swiss architects and engineers, or with a strong influence on the Swiss construction scene.
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