Entwicklung der Schrift und Kupfer-Steinzeit (speziell auf dem Balkan und im Schwarzmeerbereich)


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.03.2011 14:57:14 GMT+01:00
Ishar21 meint:
GEO Magazin Nr. 05/10 - Befreiung vom Schmerz Seite 1 von 1
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GEO Magazin Nr. 05/10 - Befreiung vom Schmerz › Bestellen › Abonnieren
Paläontologie: Das ABC der Steinzeit
Begann die Entwicklung der Schrift bei den Urmenschen Zehntausende Jahre früher als bisher gedacht?

http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/63950.html

Serbien - älteste Kupfergegenstände der Welt gefunden
Archäologen rätseln über 7000 Jahre alte Kupferfunde

Forscher haben in Serbien die ältesten Kupfergegenstände der Welt gefunden. Vor gut 7000 Jahren lebten auf dem Balkan äußerst reiche Händler. Sie geben den Archäologen Rätsel auf: Warum begann die Kupferzeit dort so früh - und wieso fand sie ein abruptes Ende?

Im 5. Jahrtausend vor Christus war noch nicht sonderlich viel los in Europa. Nach und nach freundeten sich die Menschen auf dem Kontinent mit der neuen Idee des Ackerbaus an, die Fremde aus dem Osten mitgebracht hatten. Von Großbauprojekten wie Megalithkreisen war man noch weit entfernt. Langsam wuchs die Zahl der Menschen auf der Welt von fünf auf sieben Millionen.

Doch weit im Südosten Europas, in der Nähe des heutigen serbischen Dorfs Plochnik, gab es vor rund sieben Jahrtausenden schon eine Großstadt. Ihre Bewohner lebten in dicht aneinandergedrängten Hütten - und gossen Kupfer zu Schmuck, Werkzeugen und Waffen. Diese überraschende Erkenntnis haben Archäologen jetzt gewonnen.

Bis zu 7300 Jahre alt sind die frühesten Stücke, die sie in der Siedlung gefunden haben. Rund acht Jahrhunderte älter als alle Kupfergegenstände, die bisher auf der Welt gefunden wurden.

Bisher gingen viele Forscher davon aus, dass die Metallgewinnung und -verarbeitung in Nordmesopotamien erfunden wurde und sich von dort gen Osten ausbreitete. Doch die neuen Funde aus Plochnik erzählen eine andere Geschichte. Sie waren auch nicht das Ergebnis von Experimenten. Die Menschen vom Balkan wussten ziemlich genau, wie sie aus kupferhaltiger Erde Schmuck, Werkzeuge und Waffen herstellen können.

http://www.balkanforum.info/f16/serbien-aelteste-kupfergegenstaende-welt-gefunden-191307/

27.12.2010

Balkan
Archäologen rätseln über 7000 Jahre alte Kupferfunde

Von Angelika Franz

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,734391,00.html

Veröffentlicht am 23.09.2011 22:52:46 GMT+02:00
Ishar21 meint:
GEO Magazin Nr. 06/11 - Wie das Leben gelingt Seite 1 von 1

GEO Magazin Nr. 06/11 - Wie das Leben gelingt › Archäologie: Wuchs die Stadt einst aus dem Sumpf?
Die ersten urbanen Siedlungen entstanden wohl im ehemaligen Marschland an Euphrat und Tigris

Oft ist vom "Sumpf der modernen Großstadt" die Rede. Dass die morastige Umgebung jedoch auch die Grundlage für die Entstehung der ersten echten Städte sein könnte, wurde von Archäologen bisher nicht ernsthaft verfolgt. Urbane Zentren, so die vorherrschende Lehrmeinung, entstanden im Nahen Osten entlang der großen Flüsse und setzten Fortschritte in Ackerbau und Bewässerungstechnik voraus.

Luftaufnahmen vom Gebiet des heutigen Irak und Studien vor Ort haben die Archäologin Jennifer Pournelle von der Universität von South Carolina zu einer radikal anderen Auffassung gebracht. "Wo wir auch hinsehen: Die größten und auch ältesten menschlichen Siedlungen finden sich im Marschland." Offenbar bot das sumpfige Gelände ausreichend Nahrung für viele Menschen auf engem Raum.

Das gilt wohl auch für die "Urstadt" Eridu mit ihren sieben Hügeln, unweit der damaligen Mündung des Euphrat. Umgeben von Sumpfland, lag sie an der Küste des Persischen Golfs, der vor 6000 Jahren etwa 300 Kilometer weiter als heute in den modernen Irak hineinragte. In den Mythen der Sumerer nahm von hier aus die Geschichte ihren Anfang. Tatsächlich begannen um 4000 bis 3000 v. Chr. die Menschen in Städten wie Eridu zu leben. Die Siedlung war einer der Ausgangspunkte der sumerischen Zivilisation.

Ähnlich die Stadt Uruk, ein Ursprungsort der Schrift, welcher wohl am Rande der Marsch entstand. Laut Pournelle ein Beleg dafür, dass die Bedeutung der Marschen lange unterschätzt wurde. Auf der Suche nach Überresten von Weidetieren und Bewässerungssystemen als Anzeichen für urbane Siedlungen hätten ihre Kollegen wohl viele weitaus ältere Städte in ehemaligen Sumpfgebieten übersehen.

http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/68430.html
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Erster Beitrag:  19.03.2011
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