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Kommentar: Suhrkamp Verlag, Gebundene Ausgabe, 2010 - wirkt eher ungelesen (angelesen/durchgeblättert), Umschlag minimal berieben, keine nennenswerten Gebrauchsspuren im Buch
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Entwürfe zu einem dritten Tagebuch Gebundene Ausgabe – 5. April 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 213 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (5. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518421301
  • ISBN-13: 978-3518421307
  • Größe und/oder Gewicht: 11,7 x 2 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 331.610 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt - um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: "Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb." Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen "Stiller", "Homo Faber" und "Sein Name sei Gantenbein" sowie Theaterstücken wie "Andorra" und "Triptychon".

Foto (c) Suhrkamp Verlag

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Georg Fehling am 13. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Jeder, der die beiden anderen Tagebücher gelesen und wieder gelesen hat, wird ohne zu Zögern zum dritten Tagebuch greifen und die Entwürfe mit Andacht verkosten. Der Titel: "Entwürfe" im Plural bringt in ein Wort, was mich an diesem Tagebuch fasziniert und was Frisch auch literarisch immer wieder adressiert hat: Die sprachlichen, tumben Annäherungen an das, was wir "Geheimnis der Wirklichkeit" nennen bleiben Entwürfe - Sätze, die sich immer wieder aufheben, die das Bezeichnete immer wieder aufheben. Das Buch lässt den Leser am präzise schauenden und fragenden Zerbröseln von Selbst- und Weltgewißheit teilhaben, ohne peinlich privat zu werden. Ist in "Stiller" oder "Gantenbein" das Oszillieren der Identität noch eine aktiv gewählte kommt hier nun der passive (erlittene) Teil der fragmentierten Identität hinzu und das ohne die schwächliche Senilität von "ein Mensch erscheint im Holozän". Auch wenn das schon tausend kluge Leute gesagt haben: Frisch ist und bleibt der Autor der Identität und damit des modernen Menschen.

Also: Wer Lust am Fragen und Liebe zur Welt hat, kaufe sich dieses Buch zusammen mit etwas gutem Wein und einiger freier Zeit. Es ist ein kleines Buch, unaufdringlich, liebevoll, präzise. Entwürfe.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 4. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ein fragmentarisches Tagebuch aus den Jahren 1982/83 wird uns nun also vorgelegt, nachdem es auf etwas dubiosen Weg, zu den Lesern gelangt ist und wohl schon im Vorfeld für heisse Köpfe gesorgt hat. Walter Obschlager, der ursprüngliche Archivar der Max-Frisch-Stiftung (immerhin von 1981-2008) hat dieses Typoskript verschwiegen, und die persönliche Sekretärin von Frisch, Rosmarie Primault, hatte eine "kleine Abteilung" bei sich, die sie erst nach und nach anscheinend der Stiftung abtrat, und zu guter Letzt, musste also der Stiftungsrat der Max-Frisch-Stiftung über die Veröffentlichung abstimmen, nachdem es anscheinend Gegner (u.a. Adolf Muschg) der Veröffentlichung gab.

Liegt es doch in der heutigen Zeit, vergessene, verschollene, ins Nichts verschwundene Texte, die plötzlich nach vielen Jahren wieder auftauchen, zu Sensationen zu stilisieren, was zum einen einem gewissen unstillbaren Hunger oder besser Gier anspricht und nicht zuletzt des Geschäftemachens ein zuträglicher Diener zu sein scheint. Sind wir Menschen wirklich so sensations-lüstern? Bleibt die Frage offen, ob damit den Autoren wirklich in deren Sinn gehandelt wird, oder ihre Würde nach deren Ableben, dabei noch respektiert wird, vor allem, wenn es sich dabei um persönliche Tagebücher handelt.

Wie auch immer, wir Leser projezieren ohnehin ungeahnte Schätze in Manuskripte die oft erst nach 20 Jahren (hier 28!) veröffentlicht werden, was sich allzu oft nicht bewahrheitet. Übrigens sollen nächstes Jahr, also 2011 noch versiegelte Texte von Max Frisch zugänglich gemacht werden, wo unter anderem ein Briefwechsel zu Ingeborg Bachmann darunter sein soll...

Doch nun zum Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 4. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Ob Max Frisch wusste, dass Rosemarie Primault, mit der er jahrelang zusammenarbeitete, noch ein Doppel dieses Typoskripts hatte, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Bekannt ist allerdings, dass sich der Stiftungsrat der Max-Frisch-Stiftung nicht einig war, es zu publizieren. Für eine Veröffentlichung sprach sich der Präsident des Stiftungsrates, Peter von Matt aus, der diesen Entscheid im Nachwort auch verteidigt. Wenn ich mich recht an die Zeit erinnere, in der ich mit diesem Germanisten noch über solche Veröffentlichungsfragen stritt, hätte Peter von Matt damals anders entschieden. Aber das Beispiel von Franz Kafka, dessen Werk nach seinem Tod gegen seinen ausdrücklichen Willen gedruckt wurde, wiegt wohl allzu schwer. Aber wie die eigene Meinung in dieser Frage auch immer ist, das im November abgebrochene Tagebuch 3 ist nun mal da. Es wegen ideologischer Gründe nicht zu lesen, wäre dumm, wenn einen die beiden offiziell erschienenen Tagebücher von Max Frisch in den Bann zogen. Auch weil sie mit dem, was man gemeinhin unter Tagebuch versteht, herzlich wenig zu tun haben.

Als literarische Form sind die Tagebücher von Max Frisch "streng gefügte Kompositionen essayistischer und erzählender Texte, die untereinander so in Beziehung stehen, dass sich ein Geflecht wiederkehrender Themen und Motive gibt", schreibt Peter von Matt in seinem Nachwort. Im Gegensatz zu den Tagebüchern im üblichen Sinn sind sie also für die Öffentlichkeit geschrieben und sollen als eigenständige Kunstwerke aufgefasst werden. Es finden sich denn auch keine schriftlichen Zeugnisse von Max Frisch, die eine Publikation ausdrücklich verboten hätten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 25. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe
In einem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Teil des Max-Frisch-Instituts in Zürich wurde im August 2009 die nicht paginierte Durchschrift des Typoskripts eines bis dahin nicht bekannten Werks des Schweizer Autors gefunden, welches seine Sekretärin Rosemarie Primault an das Institut gegeben hat, nachdem Frisch selbst das Original Typoskript vernichtet hatte. Dieser Umstand führte im Stiftungsrat zu einer Kontroverse um Berechtigung und Rechtmäßigkeit der Veröffentlichung des Werks, denn Frisch hatte zu Lebzeiten wissentlich und willentlich die alleinige Verantwortung über den Nachlass und die Publikationen dem von ihm eingesetzten Team des Stiftungsrates übergeben.

Befürchtungen, hier könnte ein Frisch "2. Wahl" das Licht der Welt erblicken sind unberechtigt. Solche Bücher gibt es ja, ich denke da an sein Frühwerk "Antwort aus der Stille", auch sein Spätwerk "Blaubart" (1982) gehört dazu, so schreibt Frisch dann auch in seinen Aufzeichnungen "Das vorletzte hätte verdient, das letzte zu sein". Damit meint er die 1979 erschienene großartige Erzählung "Der Mensch erscheint im Holozän".

Dem Literaturwissenschaftler, Autor und Herausgeber Peter von Matt haben wir es zu verdanken, dass wir trotz des Widerstands von Adolf Muschg jetzt die Entwürfe zu einem dritten Tagebuch von Max Frisch lesen können. Die Notate stammen aus der Zeit von Februar 1982 bis April 1983.
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