Der Klappentext klang so interessant, dass ich mir vornahm dieses Buch zu lesen.
Leider wurde ich doch recht schnell enttäuscht.
Die ersten 100 Seiten lassen einen auch noch hoffen, dass das Buch richtig gut wird, denn hier wird auch das erzählt, was der Klappentext hergibt. Man ist richtig im Fluss und verschlingt das Buch förmlich. Leider nimmt die "Spannung" dann immer mehr ab.
Die Suche nach dem Täter zieht sich hin, in der Handlung passiert ehrlich gesagt rein gar nichts. Ewig wird über Legasteniker und Analphabeten gesprochen, was in meinen Augen zwar ein wichtiger Anhaltspunkt ist, der aber nicht so extrem breit getreten werden muss. Ich wollte ja schließlich kein Sachbuch über Legasteniker und Co lesen. Auch die Liebesanbändeleien zwischen Faith Mitchell und dem Direktor des Colleges sind einfach nur lahm, so benehmen sich Teenager, aber keine Erwachsenen.
Habe mich also durchgequält und nicht mal das Ende konnte etwas gut machen.
Wie bereits von Vorrednern erwähnt, ist mir ebenfalls aufgefallen, dass Redewendungen nicht richtig übersetzt wurden und sogar Personen an völlig falscher Stelle im Satzbau stehen (Bsp.: "Kayla hält das Foto in der Hand..." (dabei war diese zu dem Zeitpunkt schon lange tot und es hätte Faith, die Polizistin sein müssen, die das Foto hält)). Das hat das Lesen zusätzlich zu einer nervigen Angelegenheit werden lassen.
Fazit: Kann dieses Buch wirklich nicht weiterempfehlen. Erst recht wenn es zum ähnlichn Thema Bücher wie "Mädchenfänger" von Jilliane Hoffman gibt, die echt klasse sind.