Aus der Amazon.de-Redaktion
Bei all denjenigen, die andere für Pannen verantwortlich machen, wird sich Sprenger sicher keine Freunde machen. Und diejenigen, die ihr Leben bereits nach dem Sprengerschen Modell führen, werden sich bestätigt fühlen. Rigoros lehnt der Autor angebliche Sachzwänge oder Opferhaltungen als Ausreden für Mißerfolge ab. Er mag mit seiner konsequent rationalen Sichtweise vielfach recht haben, doch erhebt er seine Grundsätze zum Dogma. Und das macht ihn nicht besser als die anderen, die jammern.
Sprenger stellt sich dem Extrem der Opferhaltung genau gegenüber und beißt sich dort in seine Ansätze fest. Was fehlt, sind die Zwischentöne. Der Verfasser kann nicht nachvollziehen, daß Raucher zum Rauchen verführt werden. Wie sehr die Werbung in die Psychotrickkiste greift, ist längst bekannt. Und auch dem stärksten Rationalisten wird es schwer fallen, sich dem zu entziehen.
Sprenger gibt sich mit seinem Leitfaden als Psychologe, ist aber keiner. Gefühle, Ängste, Hoffnungen oder gar den Glauben negiert er und versucht, alles zu rationalisieren. Für ihn stimmt die Gleichung, daß ein Mensch über einen Willen verfügt und die freie Wahl hat, zu entscheiden. Sicherlich ist es richtig, daß hinter einem dauernden Abwägen eines Tuns vielleicht Feigheit steckt. Aber der Autor hinterfragt nicht, woher das kommt. Und er geht davon aus, daß jeder eine seiner Ansicht nach falsche Vorgehens- oder Sichtweise willentlich ändern kann. Doch dazu gehört eine gehörige Portion Selbstvertrauen, das nicht jeder aus seiner kindlichen Entwicklung mitbringt.
Der Ratgeber enthält wichtige Kernsätze und Denkanstöße zu einem glücklicheren und selbstverantwortlicheren Leben. Niemand sollte sich jedoch von den als Leitsätzen formulierten Thesen bange machen lassen. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln. Um diese These rankt der Autor 250 anregende Seiten mit der Aufforderung: Selbstbestimmt leben! Der Philosoph und Publizist Sprenger will den Leser nicht besserwisserisch an die Hand nehmen, sondern ihn auffordern, ein aktive Rolle zu übernehmen, der täglichen Unzufriedenheit zu entkommen, Kontrolle über sein Leben zu gewinnen. Und er will das Gefühl vermitteln, "mit dem eigenen Lebenszug am richtigen Bahnhof zu stehen".
Um in die aktive Rolle zu kommen, braucht der Mensch Energie, die von innen oder außen kommen kann. Also selbst steuern oder steuern lassen? Der Autor beantwortet Fragen dieser Art. Sie können jedoch für den Einzelnen nur Anregung, Denkanstoß und Hilfe sein; entscheiden muss jeder selbst. Solange Menschen Energie von außen beziehen durch Chefs, Ehepartner, Systeme, Strukturen oder die Politik, wird das Leben von diesen Menschen oder Umständen bestimmt. Sprenger rät zum Wechsel vom Reich der Fremdbestimmung ins Reich der Selbstbestimmung. Doch dieser Weg wird zuweilen nur schrittweise zu gehen sein, kann blockiert und boykottiert werden. Es ist nicht immer mit Begeisterung beim Gegenüber zu rechnen. Aber auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wer sich dabei begleiten lassen will, hat in diesem Buch einen guten Partner. --Carsten Hansen
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.Pressestimmen
02.03.2004 / changeX: Altbewährt in neuem Glanz "Wer dieses Buch gelesen hat, der vergisst es nicht so schnell."
01.05.2004 / Karriereführer Hochschulen: Schuld sind immer die anderen! "Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen ... und ist eine lohnende Lektüre für all diejenigen, die nach neuen Ufern streben." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Der Verlag über das Buch
Glück ist keine Glückssache, sondern das Ergebnis selbstverantwortlichen Handelns. Wie man sein Glück in die eigenen Hände nimmt, zeigt Erfolgsautor Reinhard K. Sprenger in seinem bestverkauften Buch, das jetzt in einer aktualisierten und erweiterten Fassung erscheint.
Fast acht Jahre sind vergangen, seit Reinhard K. Sprenger die erste Fassung von Die Entscheidung liegt bei Dir! geschrieben hat. Das Buch mauserte sich zu einem Bestseller der besonderen Art. Anstatt von Null auf Eins die Bestsellerlisten zu stürmen, entpuppte sich der Titel als ein leises Buch, als eines, das durch »Mund-zu-Mund-Propaganda« und Empfehlungen Einzelner zum Longseller wurde. Es ist ein Buch, das man Freunden und Freundinnen schenkt, denen man etwas Wichtiges weitergeben möchte.
Mit Die Entscheidung liegt bei Dir! wandte sich Managementautor Sprenger erstmals nicht speziell an Führungskräfte in Unternehmen, sondern er übertrug das Prinzip Selbstverantwortung auf das Alltagsleben. Er zeigt, dass Glück in dem Moment machbar ist, in dem man sich entscheidet, die Verantwortung für sich selbst und für das eigene Leben zu übernehmen. Sprenger plädiert dafür, sich nicht als ohnmächtiges Opfer von Sachzwängen zu fühlen, sondern durch aktives Handeln das eigene Leben zu steuern und positiv zu verändern. Er regt an, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse ernst zu nehmen und den Mut zu finden, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.
Die Entscheidung liegt bei Dir! ist Sprengers persönlichstes Buch, aus dem in jedem Satz seine tiefe Überzeugung spricht, dass man durch aktives Handeln der alltäglichen Unzufriedenheit entkommen und wieder die Kontrolle über das eigene Leben gewinnen kann. Und angesichts der in Deutschland derzeit herrschenden Jammerkultur erscheint diese Botschaft aktueller denn je... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.