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Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm [Gebundene Ausgabe]

Katrin Behr , Peter Hartl
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. August 2011
»Im Morgengrauen zerrten die Männer meine Mutter fort« Gera 1972. Katrin Behr ist vier Jahre alt, als sie aus undurchsichtigen Gründen ihrer Mutter weggenommen und in ein Heim gesteckt wird. Während sie noch verzweifelt hofft, bald zurück zu ihrer Mama zu können, wird sie von einer linientreuen Familie adoptiert. Erst nach dem Fall der Mauer kann Katrin Behr sich auf die Suche nach ihrer verlorenen Identität machen – und nach ihrer echten Familie.

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm + Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit: unter Mitarbeit von<br> Regina Carstensen<br>Die Geschichte einer gescheiterten Republikflucht + Stell dich mit den Schergen gut. Erinnerungen an die DDR. Für mein Kind durch die Hölle des Frauenzuchthauses Hoheneck
Preis für alle drei: EUR 36,97

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Droemer (1. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342627566X
  • ISBN-13: 978-3426275665
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.794 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Katrin Behr wurde 1967 in Gera geboren und lebt heute in Berlin. 2007 gründete sie den Verein "OvZ-DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen". Seit 2010 arbeitet sie bei dem Dachverband der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. als hauptamtliche Beraterin für den Fachbereich DDR-Zwangsadoptionen. Peter Hartl Jahrgang 1961, studierte Journalistik und Geschichte in München und Paris. Seit 1991 ist er als Filmautor und Redakteur an den großen Dokumentarreihen der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte beteiligt. Neben der Fernsehtätigkeit ist er Herausgeber und Verfasser von Büchern, Buchbeiträgen und Presseartikeln.


Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
4.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses erschütternde und bewegende Buch zeigt, dass auch 20 Jahre nach dem Ende der DDR vieles aufgearbeitet werden muss, was dort zwischen1961 und 1989 unter einem Regime geschah, dass trotz aller Schönfärbereien verschiedenster Couleur als eine Diktatur und als ein Unrechtsregime bezeichnet werden muss.

Die Autorin Katrin Behr hat hier mit der Hilfe des Fernsehjournalisten Peter Hartl ihre Lebensgeschichte erzählt. Die 1967 geborene Katrin ist gerade mal vier Jahre alt, als sie eines Morgens von Männern in langen dunklen Mänteln zusammen mit ihrem Bruder zu Hause abgeholt, den Eltern "entrissen" wird. Ihre Eltern waren politisch in Ungnade gefallen und man hat ihnen einfach die Kinder weggenommen, eine Praxis, die in vielen Diktaturen der Welt praktiziert wurde und wird.

Die beiden Kinder werden in ein Heim gebracht, bald voneinander getrennt und später dann von anderen Eltern zwangsadoptiert. Furchtbare Prägungen für eine Kinderseele, die noch Jahre lang vergeblich auf die Rückkehr der Eltern wartet.

Als dann endlich die Mauer gefallen ist, nach großen Lebenskrisen und einer Psychotherapie, macht sich Katrin Behr auf die Suche nach ihren Eltern. Nach langen Recherchen findet sie ihre alte Mutter, die von der langen Haftzeit zermürbt, nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Doch Katrin Behr reicht das nicht und sie begibt sich auf eine lange Wanderschaft durch die Archive und Ämterflure. Dort entdeckt sie, dass ihre Mutter sie nicht freiwillig weggeben hat, sondern dass sie und ihr Bruder nur zwei waren von Tausenden von Kindern, die während der DDR-Zeit ihren politisch oder sozial "auffälligen" Eltern weggenommen und dann von systemkonformen Eltern zwangsadoptiert wurden.
... Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, erschütternd und sehr empfehlenswert 19. September 2011
Von JoBa
Format:Gebundene Ausgabe
Eine sehr persönliche, berührende Geschichte, die trotzdem immer sehr sachlich und nie verklärend daher kommt. Katrin Behr wurde an diesem kalten Februarmorgen 1972 nicht nur ihre Mutter genommen. In der Folge entriss man sie auch ihrem Bruder und beraubte sie ihrer Identität. Dieses Buch ist mehr als einfach nur eine Biographie eines kleinen Mädchens aus Gera. Dieses Buch ist ein Zeugnis, welches uns und die kommenden Generationen daran erinnern soll, daß die DDR eben kein Kuschelstaat war. Daß dort Jeder und auch die Kleinsten und Schwächsten zu funktionieren hatten. Und wenn die leiblichen Eltern ihren "sozialistischen Erziehungsauftrag" in den Augen der Behörden nicht erfüllten, griff der Staat erbarmungslos in diese Familien ein.

Was ich persönlich sehr gut an diesem Buch finde; Katrin Behr erhebt nie den Zeigefinger. Sie wollte nicht urteilen, sie wollte aufklären, erklären und die Gesellschaft an ihrem Schicksal in der DDR teilhaben lassen. Das ist ihr gelungen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das Katrin Behr ihr Buch schreiben konnte, liegt an der traurigen Tatsache der deutschen Teilung. Die Autorin selbst wurde in der DDR ihrer Mutter weggenommen und kam in eine Familie die dem Sozialismus treu ergeben war.

Die vierjährige Katrin und ihr Bruder werden im Morgengrauen geholt und Schluß ist es mit dem Familienleben. Von einer Sekunde zur anderen ist alles anders. Katrin und ihr Bruder bekamen nie eine nachvollziehbare ehrliche Erklärung.

Jetzt berichtet Katrin Behr von ihren schweren Jahren. Noch einmal durchlebt sie diese Zeit der Entbehrungen. Sie dokumentiert nicht nur ihr Einzelschicksal, sie klärt auch über ein Thema auf, dass in der Geschichtsaufarbeitung der DDR heute immer noch viel zu wenig Beachtung findet.

Noch einmal wird in diesem Buch die DDR - Zeit ganz dicht und spürbar präsentiert. Im real - existierenden Sozialismus regierten Angst und Lüge, Druck und Duckmäusertum, dies wird in diesem Buch sehr deutlich. Als ehemaliger DDR - Bürger erkenne ich an vielen Stellen des Buches die DDR aus eigenem erleben wieder.

Glücklicherweise erlebte Katrin Behr die politische Wende. Mit eindrucksvollen Worten schildert sie ihren Weg in den Westen in die Arme ihrer Familie.

Dieses Geschichtsbuch zu lesen, bedeutet sich der Geschichte der deutschen Teilung zu stellen, dies ist nach wie vor sehr wichtig!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein wenig zwiespältig 14. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
ja, ein wenig zwiespältig ist mein Eindruck bei der Lektüre dieser Lebensgeschichte. Doch zunächst einmal das, was mich mit allen anderen Lesern und Rezensenten eint: Es ist das Entsetzen, die Wut und der Abscheu über das, was jener Unrechtsstaat - genannt DDR - über einen Teil des deutschen Volkes gebracht hat. Über das Unheil, das bis heute nachwirkt und das in allen seinen Auswüchsen bis in unsere Zeit hinein kaum bekannt ist.
Daher ist dieser Bericht wichtig, notwendig und unverzichtbar: keine Diskussion darüber! Und dafür gebührt Katrin Behr große Anerkennung. Übrigens auch für Ihre Arbeit und ihren Einsatz zu dieser Problematik der Zwangsadoption.
Etwas anders sieht es meiner Meinung nach mit Art und Stil dieser "Dokumentation" aus. Erkennbar hat ein Journalist am Schreibtisch gesessen und formuliert. Wohl sachkundig (es gibt vom Co-autor Peter Hartl mit "...Kinderschicksale..." bereits ein Buch zu vergleichbarer Thematik), liest sich sein Text gelegentlich ein wenig zu glatt und manchmal auch etwas zu elegant ausformuliert. Deutlich erkennbar ein Zweipersonenbuch.
Zudem fällt es (bei manchen Details aus der frühesten Zeit nach der gewaltsamen Trennung von der Mutter) schwer, an das phänomenale Gedächtnis des verlassenen Kleinkindes zu glauben. Dichterische Freiheit oder Unschärfe der Erinnerung? Auf beides würde ich hier verzichten, die Tatsache als solche (nämlich das, was freundlich als Adoption bezeichnet wird, in Wirklichkeit aber eher ein Kindesraub ist) hätte dies nicht nötig.
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5.0 von 5 Sternen Ergreifend und aufwühlend
Aufbau und Handlung: Katrin Behr erzählt ihre eigene Geschichte, die sie als Kind, Jugendliche und junge Erwachsene in der DDR erlebt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Buchleser aus CH veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Heimat
Unglaublich erschütternd, authentisch. Bin nach Gera gereist und auf den Spuren von Frau Behr's Kindheit gewandelt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von H.Spitzer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm
habe das buch gelesen, finde es sehr interessant, hat mich sehr berührt, finde es sehr gut!
liebe grüsse bettina görlich
Vor 3 Monaten von bettinagoerlich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm Katrin Behr
Da ich selbst aus Gera stamme hat das Buch mich gleich von Anfang an sehr interessiert. Beim lesen bin ich voll abgetaucht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jenny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super
Da sich dieser Tatsachenbericht wie ein spannender Roman liest, habe ich das Buch regelrecht verschlungen und mit dem Kind mitgelitten. Ich kann es nur weiterempfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Karin Kaluschke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!
Dieses Buch schildert in gut leserlicher Sprache ein Menschenschicksal in der ehemaligen DDR. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite packend und sehr authentisch. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von johannes gantner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Brutalität des DDR-Regiems
Dieses Buch ist so wahrheitsgetreu geschrieben man kann alles mitfühlen. Man kann nicht verstehen wie kriminell Menschen sein konnten. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Gerlinde Faulstich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vergangenheitsbewältigung
Sehr ergreifehd, mich hat das Buch so sehr gefesselt, daß ich garnicht aufhören konnte zu lesen - ich kanns nur jedem empfehlen!
Vor 5 Monaten von martina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herzblut
... und mit genau meinem Titel, nämlich Herzblut wurde dieses Buch geschrieben. Einfach nur empfehlenswert es zu lesen, denn Adoption war nicht nur gestern oder in der mit... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Bastelinchen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine sehr ergreifende Lebensgeschichte!
Vieles Ähnliche ist in den vorangegangenen Rezensionen schon geschrieben worden,auch auf mich hat dieses ergreifende Buch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von S.K. veröffentlicht
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