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Entlassen nach: Tod. Todesfalle Krankenhaus. Eine wahre Geschichte (MVG Verlag bei Redline)
 
 
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Entlassen nach: Tod. Todesfalle Krankenhaus. Eine wahre Geschichte (MVG Verlag bei Redline) [Broschiert]

Judith Arlt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Moderne Verlagsges. Mvg; Auflage: 1 (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 363606357X
  • ISBN-13: 978-3636063571
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 625.650 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was bedeutet die Tötung der eigenen Eltern für die Angehörigen? Wie wird man damit fertig? Kann die Verurteilung der Täterin, Schwester Irene B., überhaupt eine Genugtuung sein? In diesem Buch schildert Judith Arlt auf anrührende Weise, wie sie und ihr Mann den Verlust seines Vaters erlebten und sich der bitteren Wahrheit stellen mussten, dass er von seiner Krankenschwester an der Berliner Charité getötet worden war. Die Klinikleitung versuchte anfangs diesen und vier weitere Delikte geheim zu halten, bis der Fall in die Presse gelangte. Ihr aufrüttelndes Buch ist ein faszinierendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Zivilcourage in unserer durchrationalisierten Gesellschaft. Ihr Bericht führt uns vor Augen, dass jeder von uns einmal hilfsbedürftig werden und vollkommen von Pflegepersonal abhängig sein könnte.

Über den Autor

Judith Arlt, geb. 1957 in Liestal, begann nach dem Studium der Slawistik und Germanistik und anschließender Promotion zu schreiben. Sie hat zahlreiche Übersetzungen und eigene Bücher veröffentlicht, zum Teil unter dem Pseudonym Judith Büsser. 1992 wurde sie mit dem Basler Literaturpreis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Meldorf.

In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
Am 29. Juni 2007 verurteilte die 22. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Format:Broschiert
Ich finde das Buch unglaublich. Nicht nur das Buch an sich, sondern auch die Geschichte die erzählt wird.
Es geht um die Krankenschwester Irene B. der Berliner Charite. Diese arbeitete dort auf einer Intensivstation, als Sie mehrere Patienten umbringt. Judith Arlt, die Autorin ist eine Angehörige eines Mordopfers von besagter Krankenschwester. Das Buch ist spannend wie ein Roman, leider traurige Realität. Besonders interessant für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal. Ich habe selbst eine Ausbildung zur Krankenschwester abgeschlossen und bin erschrocken. Nicht nur über die Tat, sondern über das Systemversagen. Viele Kollegen der Krankenschwester haben ihr "seltsames" Verhalten mitbekommen. Unternommen hat nie jemand etwas. Bis Menschen sterben mussten.
Man kann das Personal durch dieses Buch daran erinnern: Ihr arbeitet mit lebenden, echten Menschen. Keiner darf diesen Menschen absichtlich Schaden zufügen. Wir haben die Verantwortung für unsere Patienten das Beste zu geben, was uns sicher nicht immer gelingt. Menschen sterben. Jedoch nicht das durch aktive eingreifen einer Krankenschwester.
Umso besser das der Richter bemerkt hat, dass es sich hierbei um Mord und nicht um eine Form der Sterbehilfe handelt.
Für die Patienten und alle Menschen ist das Buch ebenso wertvoll. Es lehrt uns wieder ein Mal, unsere Verantwortung für unseren Körper und unsere Gesundheit nicht an andere Menschen zu deligieren, sonder selbstverantwortlich achtsam zu sein. Zumindest so lange uns dies auf Grund unserer Gesundheit möglich ist.
Auf einer Intensivstation kommt erschwerend hinzu, dass die Patienten die dort liegen müssen, sich am wenigsten wehren können. Sie sind dem Personal schutzlos ausgeliefert und müssen blind fremden Menschen vertrauen.
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