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Entlang der Inka-Straße: Eine Frau bereist ein ehemaliges Weltreich
 
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Entlang der Inka-Straße: Eine Frau bereist ein ehemaliges Weltreich [Taschenbuch]

Karin Muller , Marion Pausch
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Malik National Geographic; Auflage: 5., überarbeitete Auflage. (August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492401643
  • ISBN-13: 978-3492401647
  • Originaltitel: Along the Inca Road. A Woman's Journey into an Ancient Empire
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 188.275 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Strassennetz der Inka, mit dessen Hilfe sie ihr Riesenreich kontrollierten, ist legendär - und wenig bekannt. Zu Fuss erkundet Karin Muller die alten Routen von Ecuador bis nach Chile. Ein Forschungs- und Reisebericht zugleich, packend und humorvoll geschrieben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Karin Muller wurde in der Schweiz geboren und wuchs in den Vereinigten Staaten und Australien auf. Sie wanderte durch Vietnam und arbeitete auf den Philippinen beim Peace Corps. Für die Erforschung des Netzes der alten Inkastraßen wurde sie von der National Geographic Society mit einem Stipendium gefördert. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erlebniskonsum 5. Februar 2004
Von Indanon
Format:Taschenbuch
Die bisherigen Rezensenten haben das Buch sehr positiv bewertet. Ich kann auch bestätigen, dass es gut geschrieben und unterhaltsam ist und zudem mit wirklich ausgezeichneten Photos ausgestattet ist. Es passiert viel und ist über weite Strecken hinweg spannend. Es ist auf Papier guter Qualität gedruckt und schön gebunden.

Und doch habe ich es mit wenig Vergnügen gelesen.

Die Autorin "macht alles mit". Sie scheint darauf aus Erlebnisse zu konsumieren. Ganz gleich ob es ihr Spass macht, es sie interessiert oder sie sonst irgendeine Beziehung zu einem "Erlebnis" hat - sie will alles konsumieren. Vieles wirkt dadurch aufgesetzt und wie durch ein Guckloch betrachtet. Es ist voyeuristisch.
Ich versuche das an einem Beispiel zu erklären. An einem Ort gibt es einen einhemischen Arzt, der traditionelle Heilmethoden anwendet. Zu dieser Heilmethode gehört es ein Meerschweinchen, die dort ähnlich wie unsere Labormäuse für medizinische Diagnosezwecke gehalten werden, zu schlachten. Die Autorin ist nicht krank. Die Meerschweinchengeschichte wiedert sie sichtlich an. Es ist kein vernünftiger Grund ersichtlich warum sie zu diesem Meerschweinchen-Heiler geht. Der einzige Grund, der sich aufdrängt, ist Neugier. Oder Stoff sammeln, damit sie ein Kapitel füllen kann. Auch eine Priese Überheblichkeit gegenüber der wenig appetitlichen Heilmethode kann sie sich nicht ganz verkneifen. Ebenso lust- und interesselos macht sie zwei Voodoo-Zeremonien mit. Auch gelingt es ihr bei einer Beerdigung und bei einer Hochzeit dabei zu sein: das gehört schliesslich dazu, sie hatte das schon lange vorher geplant. Fragt sich nur ob sie dort willkommen war. Bei meiner Hochzeit würde sie jedenfalls hochkant rausfliegen.

Es genügt heute eben nicht mehr sich per Jet um die um die Welt führen zu lassen, um sich als Weltreisende zu profilieren, das hat schliesslich jedes argentinische Steak auch hinter sich. Es müssen eben auch die entsprechenden Erlebnisse aneinander gereiht werden. Insgesamt wirkt das Buch orientierungslos, nur von einer "roten Linie" zusammengehalten, einer Inka-Strasse, die sie auf ihrer Landkarte rot eingezeichnet hat.

Geeignet ist es vielleicht als Reiseführer für "Erlebniskonsumenten" - die meisten Erlebnisse kann man leicht nachahmen. Jedes kann einen Meerschweinchenheiler aufsuchen (Telefonbuch genügt), sich hinterher über das Erlebnis ekeln und die Einheimischen, die den Heiler aus gesundheitlichen Gründen aufsuchen, gründlich verachten. Ein Nervenkitzel, der übliche Horrorfilme in den Schatten stellt und so richtig schöne kolonialistische "ich bin schlauer als die Eingeborenen"-Gefühle wach werden lässt.

Bei mir aber hat das Buch einen ziemlich schalen Nachgeschmack hinterlassen - ich weiss nicht ob ich noch mal ein Buch aus den National Geographic Verlag kaufen werde, obwohl ich Reiseliteratur sehr gerne lese.

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Frank
Format:Taschenbuch
Ich sammle die Reihe von National Geographic seit einiger Zeit und kann sagen, dass es sich bei diesem Buch um das schlechteste der bisherigen von mir gelesenen Reihe handelt. Der Autorin scheint es nicht um einen Reisebericht über die Inkastraße, sondern um einen Prestigebericht zu gehen. Sie scheint alles mitzumachen, was auf den "gelangweilten" Leser in Deutschland "cool" und mutig wirkt.

An einer Demonstration teilnehmen, selbst in einem Stierkampf mitkämpfen, mit verletzten Rippen einen Teil der Inkastraße bewältigen, einem Einheimischen 100 Dollar anbieten, damit sie entgegen der Sitte des Landes mit Fischen gehen darf und die Meerschweinchenheilung/-zeremonie sind nur einige Beispiele. Über die eigentliche Inkastraße erfährt man nur wenig!!!

Man muss nicht unbedingt solche "tollen" Dinge mitgemacht haben, um etwas über die Länder schreiben zu können. Die Landschaften und Menschen haben auch so genug spannendes und erwähnenswertes zu bieten. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Emmel
Format:Taschenbuch
Ich lebe seit fast sieben Jahren in Bolivien. Und deshalb bin ich immer neugierig auf Berichte über Reisen in den Andenländern. Manchmal ist man aber schon ziemlich erstaunt über das, was man da liest. Da erfahren wir z.B. auf Seite 260 über La Paz, dass bolivianisches Fastfood Schubkarren voller Weintrauben und in Bananenblätter gewickelte gekochte Kartoffeln seien.
Das war mir völlig neu.
Weintrauben sind nicht gerade die Spezialität von La Paz, wie man aufgrund der Höhe zwischen 3.100 und 4.000 Metern vielleicht schon selbst vermutet hätte. Gut, sicher, man kann Weintrauben durchaus kaufen, aber sie sind doch eher exotisch. Und erst recht 'in Bananenblätter gewickelte gekochte Kartoffeln'. Ich kann Ihnen versichern: Die gibt es nicht. Ich weiß auch nicht, warum ein Mensch, der halbwegs bei Sinnen ist, auf die Idee kommen sollte, Kartoffeln zum Kochen in Bananenblätter zu wickeln (ganz abgesehen davon, dass es hier kaum Bananenblätter gibt). Nach langem Grübeln bin ich darauf gekommen, dass die Autorin möglicherweise Humintas gesehen haben könnte. Das ist in Maisblättern gegarter Maisteig, und wenn man nicht so genau hinsieht und sich auch nicht die Mühe macht zu fragen oder zu probieren, könnte man tatsächlich glauben, dass es sich um Kartoffeln handelt.
Ein paar Seiten später wird ein Wechselkurs von 1000 Bolivianos für 80 Cent behauptet. Hier wird es jetzt endgültig mysteriös und man fragt sich, ob die Autorin hier jemals mit Geld zu tun hatte. Nur zur sachlichen Richtigstellung: Der höchste Wechselkurs, den es seit den Zeiten der Hyperinflation Mitte der 1980er Jahre gegeben hat, war 8,10 Bolivianos (in Worten: achtkommaeins) für einen US-Dollar. Aber vielleicht kann uns Frau Muller ja verraten, wo sie 1250 für den Dollar bekommen hat. Da würde ich dann auch zum Wechseln hingehen.
Ein paar Seiten später ist sie dann auf der Inka-Straße, vermutlich auf dem Takesi-Trail. So genau kann man das nicht sagen, denn Frau Muller nennt (aus gutem Grund?) den Namen des Trails nicht. Und mit den Ortsnamen hat sie es auch nicht so. Challa? Wahrscheinlich war es Chojlla. Ich bin den Takesi-Trail zweimal gegangen, aber nie war es ein so großes Abenteuer wie in diesem Buch. Und über den 'Fahrkartenschalter' in Challa habe ich herzlich lachen müssen. Wer irgendwann einmal in einem kleinen bolivianischen Dorf war, sei es Challa oder Chojlla oder sonst irgendeins, dem kommt allein die Idee eines Fahrkartenschalters grenzenlos absurd vor.
Danach habe ich das Buch weggelegt und auf den Kauf verzichtet. Wenn in dem Teil, den man selbst aus eigener Anschauung kennt und beurteilen kann, dermaßen viel Unsinn steht, wie viel Vertrauen darf man dann in den Rest haben?
Falschinformationen, maßlose Übertreibungen, Wichtigtuerei ' es scheint genau die Art von Reisebüchern zu sein, die die Welt nicht braucht. Und dass National Geographic dafür Geld gibt und Goldmann alles ungeprüft veröffentlicht (das Prüfen eines Wechselkurses dauert nicht einmal eine Minute), das spricht nicht unbedingt für die Sorgfalt dieser Verlage.
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