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Entity
 
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Entity

Barbara Hershey , Ron Silver , Sidney J. Furie    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 44,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Barbara Hershey, Ron Silver, David Labiosa
  • Regisseur(e): Sidney J. Furie
  • Komponist: Charles Bernstein
  • Format: PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 4.0), Englisch (Dolby Digital 4.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 11. April 2002
  • Produktionsjahr: 1982
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000647VK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.036 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es gibt kein Entrinnen vor dem Unsichtbaren, das uns verfolgt, so lautete der Untertitel dieses Films, als er in den frühen 80ern in die deutschen Kinos kam. Für die DVD-Ausgabe hat man nun auf diesen umständlichen Titel verzichtet, obwohl er ziemlich gut ausdrückt, worum es in dem Film geht: Carla wird eines Nachts von einem unsichtbaren Wesen in ihrem Schlafzimmer angegriffen, brutal misshandelt, durch die Luft geschleudert und schließlich gar vergewaltigt. Es bleibt nicht bei dieser einmaligen Attacke. Immer wieder wird sie von dem Wesen heimgesucht. Die Natur des Wesens ist nicht näher bestimmbar; es scheint nicht menschlich zu sein. Natürlich glaubt ihr zunächst niemand, doch schließlich werden doch einige Wissenschaftler hellhörig, die sich dann auch der Erforschung des Phänomens widmen.

Da der Film den Anspruch erhebt, einen angeblich wahren Fall zu berichten, schildert er die Erklärungs- und Annäherungsversuche der Parapsychologen und Esoteriker an das Phänomen ganz offen und unvoreingenommen und berichtet auch vom Kampf gegen "renommierte" Wissenschaftler, die Carla schlichtweg für verrückt erklären. Hier liegen gleichzeitig die Stärke und die Schwäche des Films. Für viele Zuschauer und auch Kritker der 80er waren die geschilderten Ereignisse einfach zu abstrus, um sich ernsthaft damit auseinander zu setzen, sodass für sie ein reines Horrorszenario völlig ausreichend gewesen wäre. Für diejenigen Zuschauer, die sich aber ganz auf den Film einlassen konnten, war -- und ist er auch heute noch -- ein äußerst Angst einflößendes Erlebnis. Frank De Felittas Drehbuch und Sidney J. Furies kompromissloser Regiestil sind durchaus packend. Die "Angriffsszenen" wirken sehr verstörend; die (wissenschaftlich untermauerte) Vorstellung, dass all dies wahr sein könnte, erschreckt zutiefst; Barbara Hersheys Darstellung der Carla wirkt sehr beklemmend. --Camillo Becker

Produktbeschreibungen

Fox The Entity: Es gibt kein Entrinnen, VÃ--Datum: 11.04.02

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Kundenrezensionen

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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der bessere Poltergeist 5. März 2003
Carla (Barbara Hershey) lebt allein mit ihren zwei kleinen Töchtern und ihrem heranwachsenden Sohn, und hat seit einiger Zeit eine Beziehung mit dem Handelsvertreter Jerry (Alex Rocco), der jedoch ständig auf Reisen ist. Abgesehen von den üblichen Alltagssorgen und Geldnöten führt sie eigentlich ein recht normales Leben, bis ein schreckliches Erlebnis ihre Existenz von Grund auf ändert: Eines Abends wird sie in ihrem Haus von einem unsichtbaren Wesen attackiert und vergewaltigt. Natürlich glaubt ihr niemand ihre Schilderungen, doch von Stund an wird sie von der geisterhaften Wesenheit terrorisiert, deren Macht sich nicht nur auf Carlas Haus beschränkt. An ihrem eigenen Geisteszustand zweifelnd sucht sie schließlich den Psychiater Dr. Sneiderman (Ron Silver) auf, der mittels Tranquilizern und klassischer Psychoanalyse versucht, sie zu heilen. In den Gesprächen stellt sich heraus, daß Carla als Kind von ihrem Vater, einem Prediger, sexuell mißbraucht wurde, was für den Psychiater natürlich ein einwandfreies Indiz für den Ursprung der scheinbaren „Wahnvorstellungen" Carlas ist. Doch Therapiesitzungen und Pillen bleiben wirkungslos, denn der unsichtbare Feind ist höchst real und bei einer erneuten Attacke wird auch ihr Sohn verletzt. Sneiderman, der nach wie vor an eine geistige Störung glaubt, will seine Patientin nun in eine Klinik einweisen lassen, doch sie weigert sich und beschließt nun, sich gegen das Wesen zur Wehr zu setzen. Sie gerät an eine Gruppe von Parapsychologen, denen es gelingt, das Wesen vorübergehend zu schwächen und in Gestalt von Lichtreflexen und elektrischen Entladungen sichtbar werden lassen. Doch der Erfolg ist nicht von Dauer...
Regisseur Sidney J. Furie drehte ENTITY 1982, dem gleichen Jahr, in dem auch POLTERGEIST entstand. Doch anders als bei diesem millionenschweren Box Office-Hit, sind es bei ENTITY weniger aufwendige Special Effects, als vielmehr eine überaus ungemütliche, beklemmende Atmosphäre und überzeugende Darsteller (vor allem Barbara Hershey), die einem im Gedächtnis bleiben. Natürlich gibt es auch hier berstende Scheiben und fliegende Möbel, aber diese Effekte sind nur Bestandteil einer sehr gut erzählten Story, die wirklich nichts für schwache Nerven ist. Mit psychologischem Tiefgang und Stilmitteln des klassichen Spukhaus-Films a la THE HAUNTING wird der widerwärtige Terror, dem Carla ausgesetzt ist, Schritt für Schritt weiter auf die Spitze getrieben. Alle scheinbaren Lösungswege führen letztendlich ins Nichts: Hier wurde kein Haus auf einem Friedhof erbaut, kein alter Familienfluch aktiviert und es ist auch nicht der Geist eines Verstorbenen, der sich für irgendetwas rächen will. So wie es für Carla am Ende kein wirkliches Entrinnen gibt, gibt es für den Zuschauer keine Auflösung, keine Erklärung des Übernatürlichen - nur die Bedrohung durch ein durch und durch böses, gestaltloses Etwas... ENTITY entstand übrigens nach dem gleichnamigen Roman von Frank De Felitta, der angeblich auf einem wahren Fall basiert.
Die vorliegende DVD präsentiert den Film in Widescreen (2.35:1), Farben und Kontraste werden sehr gut dargestellt. Beim Ton stehen eine deutsche Version (DD 2.0) und die englische Originalversion (DD 4.1 - bedeutend besser!) zur Auswahl; deutsche Untertitel sind einblendbar. Einziger Kritikpunkt wäre, daß außer dem Originaltrailer keinerlei Extras geboten werden. Etwas mager für einen Film wie diesen...
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die alleinerziehende Carla Moran (Barbara Hershey) wird eines Tages in ihrem Haus von einem unsichtbaren Wesen angegriffen und vergewaltigt. Als auch ihr Psychiater ihr keinen Glauben schenkt, kommt ihr die Hilfe von ein paar Parapsychologen sehr gelegen. Doch auch diese können zunächst die Attacken nicht abwenden...

Wow! Gar nicht mal übel, was hier abgeliefert wurde. Der Film schafft es auf geniale Weise eine gruselige, unheilschwangere Atmosphäre heraufzubeschwören, in die urplötzlich die immer heftiger werdenden Angriffe des Wesens den Zuschauer überraschen. Dass die Vergewaltigungsszenen so unangehnehm anzusehen sind, liegt nicht nur an der Thematik, sondern hauptsächlich an Barbara Hershey, die das zu Tode erschrockene und völlig hilflose Opfer großartig zu spielen weis.

Unterstützt wird sie dabei von einer gekonnten Regie und einem sehr guten Drehbuch. Aber auch Kamera, Special-Effects und vor allem der Sound, schaffen es auf überragende Weise ein ständiges Gefühl der Beklemmung hervorzurufen.

Und das ist auch dringend nötig, da der Film ansonsten, spätestens mit dem Eintreffen der Parapsychologen, sehr schnell ins Lächerliche hätte abrutschen können. Aber selbst da bemüht sich der Film dieses von vielen belächelte Forschungsgebiet ernsthaft darzustellen, indem die Forscher zunächst noch leicht skeptisch und letztlich einfach als total überfordert - eben ohne Patentlösung - präsentiert werden.

Die DVD ist leider nur recht spartanisch ausgestattet. Es wäre nett gewesen, wenn ein paar Infos über den tatsächlichen Fall, auf den dieser Film beruht, aufgespielt worden wären.

Fazit: Wo "Poltergeist" wie ein Märchen anmutet, geht "Entity" in die vollen und präsetiert sich als fesselnder und um Realitätsnähe bemühter Horrorschocker. Ganz klar ein vergessenes Juwel der Filmgeschichte.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gryphius
Die unvereinbare Dichotomie "Transcendenz vs. Historisch-kritische Methode" in Anbetracht des Unfassbaren wurde nie krasser in einem Film dargestellt. Es handelt sich hierbei nicht um einen klassischen Geisterfilm mit Totenkopfromantik und ästhetisch vordergründiger Effekhascherei wie in rezenten Geisterfilmen wie z.B. "Ring", den ich durchaus schätze, (die dämonische Macht, die hier dargestellt wird, hat auch nichts mit den Vorsellungen spritistisch/abendländischer "Geister" von Verstorbenen gemein; eher mit mittelalterlich geprägten Teufelsbildern - "Succubus/Incubus"), sondern das unbegründete Unheil, der "genius malignus", schleicht einem so buchstäblich unter die Haut, wie der bemitleidenswerten Protagonistin im wahrsten Sinne des Wortes. Bedenkt man, dass alles auf wahren Begebenheiten beruht, die in den 70ern sehr gut dokumentiert worden sind, und der Tatsache, dass die personenschädigenden Phänomene bis heute andauern, schläft man nach Genuss von "Entity" wohl nicht mehr ohne Licht...wenn man den Mut hat, den Film ernst zu nehmen.... abgesehen vom krassen Plot ist der Film auch handwerklich sehr gut (Kameraführung, Schauspieler, Effekte). Mit Vorsicht zu genießen - die Therapie nach dem Anschauen des Filmes ist kostspielig und kann ein Leben lang dauern. Mit freundlichem Gruß an die historischen, noch lebenden Personen....
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