Pressestimmen
»Das Ergebnis ist hochinteressant: Anne von Streit kann zeigen, dass unter entgrenzten Arbeitsbedingungen neue und ganz unterschiedliche Arrangements von Arbeit und Leben ausgebildet werden.« Margit Weihrich, Arbeit, 4 (2011) »Von Streit betreibt weder Schönfärberei noch Schwarzmalerei. Sie legt eine detaillierte und facettenreiche Darstellung vor. Diese sei auch allen empfohlen, die eine digitale Boheme skizzieren, die sich hier nicht manifestiert.« Christian Bala, c't, 14 (2011) Besprochen in: creative-city-berlin.de, 3 (2012) www.querelles-net, 13/2 (2012), Tanja M. Brinkmann
Kurzbeschreibung
Arbeit ist flexibler geworden. Insbesondere die universelle Zugänglichkeit des Internets hat das Leben der Menschen dramatisch verändert. Gearbeitet werden kann inzwischen zu jeder Zeit und an jedem Ort: im Büro, im Wohnzimmer, im Zug oder im Café. Doch wie gehen Menschen mit dieser Entgrenzung von Arbeit um? Aus einer handlungsorientierten Perspektive zeigt Anne von Streit neue Modelle der flexiblen Arbeits- und Alltagsgestaltung. Am Beispiel von Selbstständigen in der Internetbranche stellt sie die zeitlichen und räumlichen Praktiken vor, mit denen diese Wissensarbeiter neue Grenzen zwischen Arbeit und Leben suchen.