Kurzbeschreibung
Eine akribische Rekonstruktion der Entführung von 1996 in Costa Rica: Susanne Regula Siegfried (53, schweizer Reiseleiterin) und Nicola Fleuchaus (25, deutsche Touristin) werden vom 'Commando Viviana Gallardo' in den nicaraguanischen Urwald verschleppt und dort 72 Tage lang gefangengehalten, bis sie gegen ein Lösgeld von 200.000 US-Dollar freikommen. Dieses Buch setzt allen Gerüchten und Spekulationen ein Ende und rückt das völlig falsche Bild vom Land Costa Rica und dieser Entführung gerade, dass durch den Ende Januar von Pro7 ausgestrahlten Film "Die Geiseln von Costa Rica" entstanden ist. Mit detaillierten Karten und vielen Fotos wird die Entführung transparent. Susanne Siegfrieds bewegender Bericht über die 72-tägige Odyssee durch den Dschungel sowie die von Peter Siegfried eingebrachten Informationen über die Flora und Fauna machen das Buch zu einem mitreissenden und bewegenden Dokument.
Anmerkung des Verlags: "Dies ist die Geschichte der sogenannten "Fleuchaus-Entführung" - recherchiert und niedergeschrieben von Susanne, Manuela und Peter Siegfried. Dieses Buch dient in erster Linie dazu, das, was tatsächlich geschah, wahrheitsgemäß und so genau wie möglich wiederzugeben. Es wurde grossen Wert auf die Angabe der jeweiligen Quellen gelegt, die jeweiligen Ereignisse werden - wenn möglich - aus der Sicht verschiedener Beteiligter geschildert und um offizielle Berichte und Aussagen, politische Hintergründe und Angaben über Flora und Fauna ergänzt, um ein möglichst klares Bild zu schaffen.
Es handelt sich im eigentlichen Sinne um eine journalistische Dokumentation.(...)Dieses Buch soll nicht den Eindruck erwecken, es wäre auch nur eine Zeile der Fantasie entsprungen.
Nicola Fleuchaus hat sich dazu entschlossen, den Siegfrieds freie Hand bei diesem Buch zu lassen. Sie möchte sich nicht mehr mit der Erinnerung an diese Entführung belasten und hat daher nicht aktiv am Manuskript mitgearbeitet.
Die in diesem Buch aufgeführten Dokumente, Aussagen und sonstigen Fakten wurden alle gewissenhaft überprüft, das Bildmaterial ist authentisch. An den zitierten Äußerungen der Entführer etc. wurde praktisch nichts geändert (ausser den ununterbrochenen Flüchen und Beschimpfungen, die nicht zur Information beitragen). Mit dieser Rekonstruktion bleibt bezüglich der mit Gerüchten umrankten und teilweise heute noch umstrittenen Entführung keine Frage mehr offen.
Anmerkung des Verlags: "Dies ist die Geschichte der sogenannten "Fleuchaus-Entführung" - recherchiert und niedergeschrieben von Susanne, Manuela und Peter Siegfried. Dieses Buch dient in erster Linie dazu, das, was tatsächlich geschah, wahrheitsgemäß und so genau wie möglich wiederzugeben. Es wurde grossen Wert auf die Angabe der jeweiligen Quellen gelegt, die jeweiligen Ereignisse werden - wenn möglich - aus der Sicht verschiedener Beteiligter geschildert und um offizielle Berichte und Aussagen, politische Hintergründe und Angaben über Flora und Fauna ergänzt, um ein möglichst klares Bild zu schaffen.
Es handelt sich im eigentlichen Sinne um eine journalistische Dokumentation.(...)Dieses Buch soll nicht den Eindruck erwecken, es wäre auch nur eine Zeile der Fantasie entsprungen.
Nicola Fleuchaus hat sich dazu entschlossen, den Siegfrieds freie Hand bei diesem Buch zu lassen. Sie möchte sich nicht mehr mit der Erinnerung an diese Entführung belasten und hat daher nicht aktiv am Manuskript mitgearbeitet.
Die in diesem Buch aufgeführten Dokumente, Aussagen und sonstigen Fakten wurden alle gewissenhaft überprüft, das Bildmaterial ist authentisch. An den zitierten Äußerungen der Entführer etc. wurde praktisch nichts geändert (ausser den ununterbrochenen Flüchen und Beschimpfungen, die nicht zur Information beitragen). Mit dieser Rekonstruktion bleibt bezüglich der mit Gerüchten umrankten und teilweise heute noch umstrittenen Entführung keine Frage mehr offen.
Der Verlag über das Buch
Dies ist die Geschichte der sogenannten "Fleuchaus-Entfuehrung" - recherchiert und niedergeschrieben von Susanne, Manuela und Peter Siegfried. Dieses Buch dient in erster Linie dazu, das, was tatsaechlich geschah, wahrheitsgemaess und so genau wie moeglich wiederzugeben. Es wurde grossen Wert auf die Angabe der jeweiligen Quellen gelegt, die jeweiligen Ereignisse werden - wenn moeglich - aus der Sicht verschiedener Beteiligter geschildert und um offizielle Berichte und Aussagen, politische Hintergruende und Angaben ueber Flora und Fauna ergaenzt, um ein moeglichst klares Bild zu schaffen. Es handelt sich im eigentlichen Sinne um eine journalistische Dokumentation. Wir als Verlag haben daher davon Abstand genommen, die Interessen des literarischen Handwerks so zu vertreten, wie es im belletristischen Bereich unseres Programmes der Fall ist. Umformulierungen haben wir direkt mit den Siegfrieds abgestimmt, so dass der Text authentisch bleibt. Wir halten das im Sinne der Glaubwuerdigkeit fuer sinnvoll, denn dieses Buch soll nicht den Eindruck erwecken, es waere auch nur eine Zeile der Phantasie entsprungen. Nicola Fleuchaus hat sich dazu entschlossen, den Siegfrieds freie Hand bei diesem Buch zu lassen. Sie moechte sich nicht mehr mit der Erinnerung an diese Entfuehrung belasten und hat daher nicht aktiv am Manuskript mitgearbeitet. Die in diesem Buch aufgefuehrten Dokumente, Aussagen und sonstigen Fakten wurden alle gewissenhaft ueberprueft, das Bildmaterial ist authentisch. An den zitierten Aeusserungen der Entfuehrer etc. wurde praktisch nichts geaendert (ausser den ununterbrochenen Fluechen und Beschimpfungen, die nicht zur Information beitragen). Mit dieser Rekonstruktion bleibt bezueglich der mit Geruechten umrankten und teilweise heute noch umstrittenen Entfuehrung keine Frage mehr offen.
Der Autor über sein Buch
Noch heute gibt es Stimmen, die diese aufsehenerregende Entfuehrung als mysterioes bezeichnen: War es wirklich eine? War sie gestellt? Was geschah eigentlich? Wieso kamen die Frauen nach so langer Zeit unversehrt aus dem gefaehrlichen Urwald zurueck? Wieso gab es Fotos? Wie ist die Kuss-Szene zu erklaeren? Diese Fragen und noch weitere Zweifel entstanden aus vielen, zum Teil schmutzigen Geruechten, die waehrend und nach dem Kidnapping entstanden sind. Costa Rica wurde ploetzlich als eines der gefaehrlichsten Laender dargestellt, was wiederum Auswirkungen auf den Tourismus hatte. Zweck dieses Buches ist es, einen moeglichst kompletten und wahrheitsgetreuen Tatsachenbericht des gesamten Ablaufs zu liefern. Die Quellen waren Berichte von Susanne Siegfried, Nicola Fleuchaus, weiteren Betroffenen des Ueberfalls, Anwohnern der Region, der OIJ (Organismo de Investigación Judicial = Kriminalpolizei), Pedro Wong, Teilnehmern der Familieninitiative und Zeitungsartikel. Es gelang die Zeitablaeufe, die Fluchtwege der Entfuehrer und die Zustellung der Kommuniqués fast lueckenlos zu rekonstruieren. Zusaetzlich wird in diesem Buch Wert darauf gelegt, eine ausfuehrliche Darstellung der eigentlichen Gefahren des Urwaldes zu geben, und zu schildern, wie ein Ueberleben darin ueberhaupt moeglich ist. Neben Begegnungen mit Tieren, wird auch Wissenswertes ueber die Vegetation und moegliche Nahrungsquellen berichtet, um das Leben im Regenwald etwas zu veranschaulichen. Im Text von Susanne Siegfried wird vor allem das Zusammenleben von zwei Frauen und fuenf Maennern unter schwierigen Verhaeltnissen geschildert. In Episoden und kleinen oft unwichtigen Dingen kommt zum Ausdruck, inwiefern die Geiseln vom sogenannten 'Stockholm-Syndrom' befallen wurden. Sorgen um die Familienangehoerigen und Ueberlebensaengste praegten die Gedanken von Susanne waehrend der langen Wochen der Ungewissheit. Es kommen Wiederholungen vor, die absichtlich stehengelassen wurden. Der Teil, der von Peter Siegfried geschrieben wurde ist sachlicher, der von Susanne Siegfried bringt mehr das Emotionelle zum Ausdruck. So kommt es haeufiger vor, dass Geschehnisse zwei Mal aus ganz unterschiedlichen Perspektiven geschildert werden. Susanne und Peter Siegfried / Februar 2000
Umschlagtext
Die Entfuehrung der deutschen Urlauberin Nicola Fleuchaus und der Schweizer Reiseleiterin Susanne Siegfried in Costa Rica Anfang 1996 ist vielen Menschen noch in lebhafter Erinnerung, fieberte doch das ganze Land verzweifelt mit den Opfern und deren Angehoerigen, bis die Entfuehrten wohlbehalten zurueckkehren konnten. Dies ist eine gewissenhafte Chronik des gesamten Ablaufes aus den Sichtweisen aller Beteiligter, die dazu gehoert werden konnten. Darueber hinaus hat es das Ehepaar Siegfried als 'Costa Rica Experten' verstanden, die besonderen Umstaende des Regenwaldes so anschaulich und nachvollziehbar zu schildern, dass allein dadurch schon eine mitreissende Spannung entsteht, die ganz ohne die ueblichen Elemente von 'Abenteuergeschichten' auskommt. Besonders wertvoll ist fuer den Leser die Authentizitaet der Schilderung. Wer wissen will, wie es bei dieser Entfuehrung wirklich zuging, wie sich Susanne Siegfried und Nicola Fleuchaus in dieser Extremsituation tatsaechlich verhalten haben, wie Polizei, Staat, Konsulat und die Angehoerigen wirklich reagierten, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Diese Dokumentation macht die Entfuehrung in einer Weise transparent, wie man es selten erlebt. Journalistische Gewissenhaftigkeit gepaart mit gelungener Erzaehlkunst garantieren umfassende Information. Damit wird dem Anliegen der Siegfrieds, der Oeffentlichkeit die detaillierte Wahrheit mitzuteilen, Missverstaendnisse auszuraeumen und den Leser in die Lage zu versetzen, sich ein reales Bild der Entfuehrung und der aeusseren Umstaende zu machen, in grossem Masse Rechnung getragen.
Über den Autor
Regula Susanne Siegfried: Geboren am 3. September 1943 in der Schweiz. Sie wuchs zuerst im Tessin (italienisches Gebiet der Schweiz), spaeter in einer laendlichen Gegend des Kanton Zuerichs auf und hatte enge Beziehungen zur Natur. Sie absolvierte eine kaufmaennische Ausbildung und arbeitete mehrere Jahre in Zuerich. 1970 wanderte sie mit Peter nach Costa Rica aus. In diesem Land intensivierte sich ihre Beziehung zur Natur und sie lernte Land, Leute, Fauna und Flora kennen und lieben. Diese Kenntnisse kommen ihr jetzt, als Reiseleiterin, zu Gute. In den Jahren 1973 und 1976 kamen ihre beiden Kinder, Manuela und Michael, zur Welt. Am 1. Januar 1996 veraenderte die Entfuehrung ihr Leben, doch auch heute arbeitet sie noch als Reiseleiterin in Costa Rica. Peter Siegfried: Geboren am 25. Januar 1931 in der Schweiz. Der Lehrerssohn hatte schon als Kleinkind enge Kontakte zur Natur. Mit sechs Jahren zuechtete er die ersten Zierfische, brachte Molche und Laubfroesche mit nach Hause. Diese Liebe zu den Tieren stand immer im Mittelpunkt seines Lebens. Heute gilt er als einer der besten Kenner der Herpetologie (Amphibien und Reptilien) - er entdeckte einen Fisch, der nach ihm benannt wurde (Rivulus siegfriedi). Auch in der Botanik (speziell Orchideen, Bromelien und Heliconien), der Archaeologie des Landes Costa Rica (vorkolumbianische Zeit) und der Stammesgeschichte der costaricanischen Indianer ist er ein Fachmann. Er baute eine eigene Zierfischzucht auf und war etliche Jahre als Touristenfuehrer taetig. Im Moment ist er Hausmann und kuemmert sich um seinen grossen Garten mit zahllosen selbst gesammelten Pflanzen. Beide Autoren schrieben das Buch zuerst als Therapie, um die seelischen Folgen der Entfuehrung zu ueberwinden. Spaeter kam der Wissensdurst dazu, um durch Nachforschungen in minutioeser Kleinarbeit zu erfahren, wie alles ablief. Als dritter und staerkster Punkt kam das Beduerfnis auf, durch die akribische Rekonstruktion der Entfuehrung allen Geruechten und Spekulationen ein Ende zu bereiten.