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Enterprise, Band 4: Suraks Seele
 
 
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Enterprise, Band 4: Suraks Seele [Taschenbuch]

J. M. Dillard , Andreas Brandhorst
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Heyne (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345387529X
  • ISBN-13: 978-3453875296
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 548.169 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Crew der Enterprise NX-01 unter dem Kommando von Captain Jonathan Archer reagiert nach Wochen der Kartografierung neuer, aber lebloser Planeten enthusiastisch auf den Ruf einer fremden Zivilisation. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei dem Signal um einen medizinischen Notruf handelt und das Raumschiff der Menschen zu spät kommt. Alle humanoiden Lebewesen auf dem Planeten sind bereits der rätselhaften Krankheit erlegen, die Dr. Phlox trotz intensiver Forschungen nicht identifizieren kann.

Plötzlich nimmt eine mysteriöse, energetische Lebensform telepathischen Kontakt zum Wissenschaftsoffizier T'Pol auf, die gerade erst eine traumatisierende Erfahrungen mit Gewalt hinter sich hat. Von den friedvollen Absichten des Wesens überzeugt, empfiehlt sie Captain Archer, es an Bord zu lassen. Dieser ist skeptisch, kommt aber der Empfehlung nach. Eine verhängnisvolle Entscheidung.

Jeanne M. Dillard ist eine der amerikanischen Autoren, die Star Trek-Romane nicht einfach nur als gute Möglichkeit ansehen, ein paar Dollar nebenher und eine Veröffentlichung mit leidlich hohen Verkaufszahlen zu verbuchen. Dillard ist ein Urgestein im literarischen Zweig des Franchise und liebt Star Trek. Aus ihrer Feder stammen einige der besten Romane überhaupt und Suraks Seele ist ihre erste Arbeit für die jüngste SpinOff-Serie Enterprise.

Dass J.M. Dillard in den letzten Jahren hauptsächlich für die Classic-Serie um Kirk und Spock geschrieben hat, merkt man diesem erstaunlich dünnen Roman an. Zu sehr erinnert die Geschichte um das mysteriöse Energiewesen, das sich selbst der "Wanderer" nennt, an klassische Plotmuster der originalen und allerersten Star Trek-Serie. Auch Jonathan Archer verhält sich auf einigen Seiten doch sehr wie der legendäre Captain Kirk, ist aber in seiner TV-Konzeption auch deutlich ähnlich angelegt, so dass Dillards Ännäherung an alte Charakterstudien nicht weiter unangenehm auffallen. Insgesamt drängt sich bei der Lektüre von Suraks Seele das ein oder andere Mal der Verdacht auf, dass hier ein einst unter Papierstapeln vergrabenes Classic-Exposé von der Autorin umgeschrieben wurde. Wenn dem so sein sollte -- nun, es gibt Schlimmeres.

Dieses Urteil kann man auch getrost über den Roman fällen. Denn auch wenn die Roman-Reihe zu Enterprise noch nicht alt und erst recht nicht zahlreich gefüllt ist, bleibt dennoch festzuhalten: Es gibt schlimmere Romane. Zwar ist Suraks Seele arg dünn und damit recht schnell durchgelesen, aber dennoch bereitet die Lektüre Spannung und Vergnügen. Der Roman genügt damit seiner Bestimmung. --Mike Hillenbrand

Kurzbeschreibung

Jetzt endlich auch im deutschen Fernsehen, zur Prime-Time auf Sat.1 – die neue "Star Trek-Serie Enterprise".

Mit Millionen von Zuschauern und schon jetzt Kult bei den Fans: Die Abenteuer von Captain Jonathan Archer und seiner Crew, die Jahrzehnte vor Captain Kirk und Mr. Spock die unendlichen Weiten des Weltraums erkunden.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzleichtgut. 20. Oktober 2003
Der erste Eindruck von dem neuesten "Enterprise"-Roman war geprägt von dem nicht einmal 200 Seiten umfassenden kleinen Büchlein. In Anbetracht von sinkenden Verkaufszahlen und Übernahmequerelen im Hause Heyne wundert man sich über eine nicht wirklich freundliche Kundenpolitik gegenüber den ST-Lesern. Den vollen TB-Preis für, sagen wir mal, 4 bis 6 Stunden Lesespaß zu nehmen, da kann man dann auch nicht mit explodierenden Absätzen rechnen.
Wie dem auch sei, der Roman an sich liest sich sehr gut. Die Crew der NX-01 sieht sich mit einer globalen Epidemie konfrontiert, die mal eben die Population eines kompletten Planeten auslöscht. Daraufhin erscheint ein immaterielles Wesen, das sich "Wanderer" nennt, und bietet seine Hilfe an, denn auch die Starfleet-Leute scheinen sich infiziert zu haben...

Im Folgenden bilden sich Schwerpunkte vor allem auf T'Pol, die aufgrund von Notwehr den letzten Überlebenden erschießen musste und von nun an ihren vulkanisch-pazifistischen Werte genauer durchleuchtet und auf Ensign Sato, die die medizinischen Logs des Planeten studiert und zu den Opfern eine Beziehung aufbaut.

Die durch Strahlung verursachte Krankheit und der "Wanderer" sind zwar keine innovativen Features (Man denke nur mal an den "Reisenden"), aber die Handlung weiß insgesamt doch gut zu gefallen. Teils zwar etwas umständlich und altbacken formuliert, liest sich "Suraks Seele" alles in allem doch recht flüssig und angenehm.

Abgesehen von "Aufbruch ins Unbekannte" ist dieser Roman sicherlich der am wenigsten Gute der noch jungen Reihe, aber das liegt ja auch an den hervorragenden Vorgängern (Bd. 2 und 3). Aber Liebhaber von Bermans jüngstem Spross finden hier gewohnt guten Lesestoff, wenn auch ein recht kleines Häppchen...

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Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Das Cover der Originalausgabe ist aufwändiger gestaltet, was der philosophischen Wichtigkeit dieses Buchs sicherlich gerechter werden dürfte. Die deutsche Ausgabe ist weniger aufwendig, aber immer noch nett anzusehen. Auch wenn die Philosophie Suraks in diesem Roman nicht sehr detailliert betrachtet wird.

Spannend, psychologisch komplex und wenn auch nicht immer überraschend, so doch handwerklich zufriedenstellend erzählt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ghandi & Co. 13. Juli 2004
Von anonym
Der dritte von der Serie losgelöste Enterprise Roman von Pocket Books und das dritte Layout. - Glücklicherweise hat es sich zu seinem Vorteil entwickelt.
J.M. Dillard ist mit etwa 14 Roman, die über fast alle Star Trek Serien verteilt sind, schon als Veteran zu bezeichnen, um so verwunderlicher ist, daß ein derart unglaubwürdiges Bild eines Vulkaniers, respektive einer Vulkanierin, gezeichnet wird.
Nachdem T'Pol zur Selbstverteidigung jemanden getötet hat, verkriecht sie sich sozusagen hinter Surak's Lehre des absoluten Pazifismus. Das ist auch schon alles, was der Roman mit Surak zu tun hat. Ein angebrachterer Titel wäre Ghandi's Soul gewesen, den dieser wird mit seinem passiven Widerstand, der zur Unabhängigkeit Indiens von Großbritannien geführt hat, häufiger erwähnt, als der vulkanische Philosoph.
Ansonsten passiert in dem Buch nicht wirklich viel. Die Crew der Enterprise entdeckt einen Planeten, auf dem anscheinend die gesamte Bevölkerung einer Seuche zum Opfer gefallen ist. Ein nettes fremdes Leuchtewesen in annähernd humanoider Form bietet Hilfe bei der Erforschung der „Seuche" an, wie es dies auch schon auf dem Planeten getan hatte, als dort die Bewohner anfingen zu sterben.
Vorsicht - Spoiler! Bald stellt sich, nicht besonders zur Überraschung des Lesers heraus, daß dieses Wesen die Untersuchung mehr behindert als fördert, denn es hält alle Spezies, die nicht über so hochentwickelte telepathische Fähigkeiten wie es selbst verfügt, für minderwertig und nur anderweitig verwertbar. Wie auch schon in anderen Romanen schafft es Dillard nicht, die Charaktere gut zu treffen, aber beim ersten Roman einer Serie sei dies verziehen.
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