Der dritte von der Serie losgelöste Enterprise Roman von Pocket Books und das dritte Layout. - Glücklicherweise hat es sich zu seinem Vorteil entwickelt.
J.M. Dillard ist mit etwa 14 Roman, die über fast alle Star Trek Serien verteilt sind, schon als Veteran zu bezeichnen, um so verwunderlicher ist, daß ein derart unglaubwürdiges Bild eines Vulkaniers, respektive einer Vulkanierin, gezeichnet wird.
Nachdem T'Pol zur Selbstverteidigung jemanden getötet hat, verkriecht sie sich sozusagen hinter Surak's Lehre des absoluten Pazifismus. Das ist auch schon alles, was der Roman mit Surak zu tun hat. Ein angebrachterer Titel wäre Ghandi's Soul gewesen, den dieser wird mit seinem passiven Widerstand, der zur Unabhängigkeit Indiens von Großbritannien geführt hat, häufiger erwähnt, als der vulkanische Philosoph.
Ansonsten passiert in dem Buch nicht wirklich viel. Die Crew der Enterprise entdeckt einen Planeten, auf dem anscheinend die gesamte Bevölkerung einer Seuche zum Opfer gefallen ist. Ein nettes fremdes Leuchtewesen in annähernd humanoider Form bietet Hilfe bei der Erforschung der „Seuche" an, wie es dies auch schon auf dem Planeten getan hatte, als dort die Bewohner anfingen zu sterben.
Vorsicht - Spoiler! Bald stellt sich, nicht besonders zur Überraschung des Lesers heraus, daß dieses Wesen die Untersuchung mehr behindert als fördert, denn es hält alle Spezies, die nicht über so hochentwickelte telepathische Fähigkeiten wie es selbst verfügt, für minderwertig und nur anderweitig verwertbar. Wie auch schon in anderen Romanen schafft es Dillard nicht, die Charaktere gut zu treffen, aber beim ersten Roman einer Serie sei dies verziehen.