Dies ist kein schlechtes, aber ein wenig konsistentes Buch. Herr Keller zieht einen weiten Kreis von der Motivation für EAI, über die technischen Grundlangen bis zum Einsatz von EAI in einer Versicherung. Dazu noch ein Blick auf .NET und J2EE. Für 220 Seiten ist das zuviel. Daher bleibt das Buch in allen Kapiteln oberflächlich, bei einigen Querverweisen widerspricht er sich gar selbst.
Eine größere Konzentration hätte dem Buch gut getan. Wenn in dem Kapitel über Transaktionen der grundlegende Unterschied zwischen 2PC und den Zusicherungen transaktionsgesicherter MOM erklärt würde, wenn bei der Vorstellung von Vitria ein Szenario des Einsatzes beschrieben wäre... Diese Art von wenns gibt es zu viele und genau deswegen ist es nur sehr bedingt zu empfehlen.
Erfreulich dagegen ist, dass in den letzten Beiden Kapiteln der Praktiker Keller zu Wort kommt. Diese beiden Kapitel sind lesenswert, aber etwas kurz.