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Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen [Broschiert]

Willms Buhse , Sören Stamer
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 29,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Mai 2010
Wie können Web 2.0-Technologien als Werkzeug für Unternehmen sinnvoll genutzt werden? Wie müssen sich Unternehmenskulturen verändern, um als Enterprise 2.0 bestehen zu können? Lohnt es sich für das Management, loszulassen und Kontrolle abzugeben? Mit Fachbeiträgen namhafter internationaler Autoren wie Andrew McAfee, Don Tapscott, David Weinberger, Ralf Reichwald, Michael Koch sowie Case Studies von Nokia, SAP, Vodafone u.v.m.Das zentrale Prinzip des Kapitalismus, die traditionelle Arbeitsteilung, ist nicht mehr zeitgemäß. Der Gegenentwurf heißt Enterprise 2.0. Klare Arbeitsabläufe, Hierarchien und eine Individualisierung der Arbeit haben mittlerweile an Bedeutung verloren. Wissen, Kommunikation, die daraus entstehenden Netzwerke und eine darauf abgestimmte Unternehmensstruktur zählen mehr denn je. Unternehmen haben die Chancen und Entwicklungspotenziale des Web 2.0 für die eigene Organisation erkannt. Neue Internet-Technologien ermöglichen eine aktive Kommunikation und Mitgestaltung im World Wide Web und schaffen eine Kultur des offenen Dialogs zwischen Partnern, Kunden und Mitarbeitern. Ein reger Wissensaustausch, Feedback und Kritik fördern Kreativität und Produktinnovationen. Enterprise 2.0 bietet die Chance, Grenzen zu überwinden.

Wird oft zusammen gekauft

Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen + Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen + Web 2.0 und Social Media in der Unternehmenspraxis: Grundlagen, Anwendungen und Methoden mit zahlreichen Fallstudien
Preis für alle drei: EUR 119,40

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Produktinformation

  • Broschiert: 268 Seiten
  • Verlag: Rhombos-Verlag; Auflage: 3. Aufl. (Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938807687
  • ISBN-13: 978-3938807682
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 261.127 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen


In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
Enterprise 2.0 ist die Nutzung von Sociat-Software-Plattformen innerhalb von oder zwischen Unternehmen und ihren Partnern oder Kunden. Lesen Sie die erste Seite
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade 11. Juli 2009
Enterprise 2.0 heisst: Unternehmen nutzen Ideen des "Social Media" für die externe und interne Kommunikation. Was dies heißen kann, untersuchen die Aufsätze im vorliegenden Buch.
Warum schreiben anglo-amerikanische Autoren immer noch besser, prägnanter und verständlicher als deutschsprachige? Die mit Abstand lesenswertesten Artikel in dieser Sammlung stammen jedenfalls von Amerikanern und Engländern, allen voran David Weinberger, der ebenso tiefsinnig wie pointiert darüber spricht, welche Risiken es birgt, keine Kontrolle abzugeben. Er argumentiert dafür, die traditionellen Verfahren von Kontrolle und Steuerung zugunsten sich selbst organisierender und regulierender Mechanismen aufzugeben, so wie es das Internet vormacht.
Wer hätte gedacht, dass es bei SAP einen "Community and Technology Evangelist" gibt! Er heisst Craig Cmehil; und sein Beitrag gehört zu den besten, weil er sehr konkrete und nützliche Hinweise für den Aufbau einer Community gibt.
Der originellste Betrag kommt von der bekannten Bloggerin Suw Charman-Anderson: ein fiktives Tagebuch einer Sachbearbeiterin über ihre ersten Gehversuche mit dem Unternehmens-Wiki.
Schade nur, dass diese Beiträge allesamt ins Deutsche übersetzt sind, so verlieren sie doch einiges von ihrem Charme.
Die deutschsprachigen Autoren sind da am besten, wo sie über konkrete Erfahrungen berichten. Allen voran Sören Stamer, der über die gezielte Aufgabe von Kontrolle bei coremedia, dessen Chef er 13 Jahre lang war, berichtet. Aber auch sein Ex-Kollege Willms Buhse schreibt sehr interessant über die neuen Regeln des Marketings im Zeitalter des Enterprise 2.0.
Wie weit deutsche Unternehmen noch vom Thema Enterprise 2.0 entfernt sind, zeigt eine Studie von Nicole Dufft.
Und dann gibt es noch jene Beiträge deutscher Professoren, die ich mit ihrem Wissenschaftsjargon ebenso nutzlos wie unerträglich finde.
Überhaupt haben mich nur wenige Beiträge überzeugt. Am ehesten der von Weinberger - aber die anderen sind mir zu theoretisch und oft einfach zu langweilig geschrieben. Vielleicht liegt das auch an der Buchform: im Internet würden sich solche Beiträge kaum durchsetzen.
Apropos: Herausgeber und / oder Verlag haben es versäumt, die Web 2.0 Ideen auf ihre eigene Arbeit anzuwenden. Denn sonst würde es eine Website zum Buch geben, auf der alle Beiträge verfügbar wären, wo es eine Diskussion über die Artikel und mit ihren Autoren gäbe, wo Inhalte aktualisiert und ergänzt werden könnten und so weiter. Eine verpasste Chance, die Zweifel daran aufkommen lässt, wie ernst es die Herausgeber tatsächlich mit ihrem Engagement für Web 2.0 meinen.
Dieses Buch gehört zu jenen, wo ich mich beim Lesen gefragt habe, warum ich es eigentlich gekauft habe.
Schade.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassende Erkenntnis zu einem spannenden Thema 18. Mai 2008
Der Weg, den die Nutzung der Internettechnologien in den letzten Jahren genommen hat, ist gepflastert von Schlagworten. Ein neues: Web 2.0, noch ein neues: Enterprise 2.0! Hinter Schlagworten verbergen sich jedoch häufig auch spannende Theorien. In diesem Buch wird auf vielfältige Art und Weise dargestellt, dass es sich bei Enterprise 2.0 nicht nur um ein weiteres Schlagwort sondern um einen Wechsel der Unternehmensphilosophie handelt. Daher auch sehr zutreffend, der Titel: Die Kunst loszulassen. Eindrücklich wird dem Leser klar, was es loszulassen gilt, wenn man die Offenheit bzw. das Kreativitätspotenzial aller Mitglieder einer Community (bspw. seiner Mitarbeiter) nutzen möchte. Dem Leser wird auch nahe gebracht, was passieren kann, wenn ein Unternehmen nicht Schritt hält und die Möglichkeiten nicht nutzt, die Web 2.0 Technologien ermöglichen. Die Autoren weisen auch darauf hin, dass der reine Einsatz immer mit Veränderungen im gesamten Unternehmen einher gehen muss.
Wie immer bei Büchern, die aus Einzelbeiträgen zusammengestellt sind, kann der beste Herausgeber Überschneidungen in den Artikeln nicht verhindern. Jedoch überdeckt diesen Mangel hier der Nutzen aus den vielfältigen Blickwinkeln unter denen die Autoren das Thema betrachten.
Mit großer Sicherheit wird dieses Buch das Standardwerk zum Thema Enterprise 2.0 werden und selbst wenn man beim Lesen einmal eine Unterbrechung braucht, kann man das integrierte Daumenkino zur Ablenkung nutzen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Loslassen steckt die unternehmerische Zukunft 28. August 2008
Enterprise2.0 ist eines dieser Schlagwörter, die sich so wunderbar anhören und keiner zugibt, dass er keine Ahnung hat, was das eigentlich heißen soll. Dem wird jetzt Abhilfe geschaffen mit dem Buch "Die Kunst loszulassen."

Darin sind Fachbeiträge von bekannten Autoren und Unternehmen versammelt, die jeweils andere Facetten des Web2.0 im Wirtschaftsleben beleuchten. Die Liste reicht von Don Tapscott, Willms Buhse, David Weinberger u.a. Was mich an dem Buch besonders begeistert hat, sind die Fallstudien in denen der Weg ins Web2.0 über all seine Hürden und Chancen beschrieben wird.

Im Kapitel Enterprise2.0 Learning by Doing von Sören Stamer (Core Media) lässt sich gut nachverfolgen, wie es denn nun funktionieren kann. Ein Zitat daraus, das den Ausgangsgedanken gut illustriert:

Der größte Hemmschuh auf dem Weg zu besseren und überlebensfähigeren Unternehmen ist unser weit verbreiteter und tiefsitzender Glaube an hierarchische Strukturen, ausgefeilte Prozesse und weitsichtige Entscheider sowie unsere fehlende Vorstellungskraft, dass ein Erfolg auch mit alternativen, nicht für denkbar gehaltenen Organisationsmodellen möglich ist.

Es geht im Kern immer um Selbstorganisation in Unternehmen. Je höher dieser Grad entwickelt ist, um so schneller und aktiver lässt sich auf Eventualitäten und Änderungen reagieren, Innovationen anstoßen und umsetzen.

Ein Umdenken ist dazu erforderlich. Vor allem bei der Führungsebene. Denn Web2.0 lebt vom eingebunden sein, selbst organisieren, einbringen, entwickeln. Was ich dazu sehr beeindruckend fand war das selbstkritische Statement von Sören Stamer zu diesem Thema:

'Recht schnell erkannte ich, dass ich selbst der Schlüssel dazu bin. Wenn ich mein Unternehmen weiterentwickeln will, muss ich mich zunächst selbst weiterentwickeln. Ich musste an meiner Persönlichkeit arbeiten.'

Daran lässt sich schon wunderbar ablesen, dass es bei Enterprise2.0 nicht um tolle Tools geht, die sich einführen lassen, sondern es tatsächlich eine Entwicklung der Menschen im Unternehmen ist. Dass es dabei nicht so reibungslos zugeht, ist wohl leicht vorstellbar. Auch bei CoreMedia war nicht alles Gold was glänzt. Es ist harte Arbeit, das Abteilungsdenken aufzubrechen, wirkliche Teamarbeit begreifbar und erlebbar machen. Manche Menschen stoßen dabei an ihre Grenzen und haben ihre Schwierigkeiten damit mit den Hierarchien auch (vermeintliche) Machtverhältnisse zu Gunsten des großen Ganzen aufzugeben.

Auf der Kundenseite bietet das 'neue Web' eine unendliche Vielfalt die eigenen Wünsche ins Produkt einzubringen, zu gestalten, mitzubestimmen. Das sich dadurch für das Unternehmen ganze Designabteilungen quasi auslagern lassen, berichtet uns das Kapitel Interaktive Wertschöpfung. Threadless macht in T-Shirts, salopp ausgedrückt. Es werden jedoch nur die T-Shirts wirklich hergestellt, die von den Kunden am höchsten bewertet werden und sehr häufig machen Designs von Kunden selbst das Rennen. Letztlich ist Threadless eine gigantische Kommunikationsplattform auf der die Kunden großen Anteil am aktuellen Verlauf haben. Geprägt von Vertrauen auf beiden Seiten. Faszinierende Unternehmensstory.

Don Tapscott nimmt uns im Kapitel Mit Enterprise 2.0 gewinnen mit auf eine Reise zum Thema Kollaboration. Diese neue Zusammenarbeit betrifft nicht nur Mitarbeiter untereinander und mit Kunden, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Und er spricht das neue Paradigma der Offenheit an. Das ist oft eine schwere Kost für Unternehmenslenker, da sie ihre Felle davon schwimmen sehen, Angst haben die Kontrolle aus der Hand zu geben und sich nicht in die neue Denke einfinden (wollen). Das alles bedingt ein Überdenken der Unternehmensstrategie. Am besten mit Mitarbeitern und Kunden zusammen.

Eine überaus interessante Fallstudie liefert Craig Cmehil im Kapitel SAP: Der Aufbau von Communities im Unternehmen. Er beschreibt unter der Überschrift ein Praxisratgeber für einen Community-Evangelisten seinen Weg funktionierende Communities aufzubauen und zu nützlichen Werkzeugen zu entwickeln. Sehr kurzweilig und lehrreich.

Das war eine Auswahl der verschiedenen Fachbeiträge die Sie in diesem Buch erwarten. Von mir bekommt es 5 Sterne, da es die Thematik durch fundierte Texte von vielen Seiten beleuchtet und die Abwechslung zwischen Case Studies und fachlichen Abhandlungen bietet. Der Titel die Kunst loszulassen weißt schon darauf hin, dass neue Zeiten neues Denken erfordert. Doch wie spannend und abwechslungsreich es dann werden kann, zeigen uns die Artikel im Buch. Dass ich die Gelegenheit hatte, das Buch bereits vor dem Erscheinen zu lesen, hat mich ganz besonders gefreut und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen!
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