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"In guter Hoffnung":
Die Crew der Enterprise entdeckt ein beschädigtes Schiff und bietet ihre Hilfe an. Chefingenieur Charles Tucker geht an Bord, wo er sich mit einem weiblichen Besatzungsmitglied anfreundet, die ihm die Technik und die Rituale ihres Volkes zeigt, während er den beschädigten Antrieb repariert. Zurück an Bord der Enterprise wachsen Tucker plötzlich Nippel und Schiffsarzt Dr. Phlox diagnostiziert etwas ziemlich einmaliges: Der Chefingenieur ist schwanger -- und das Schiff der Fremden schon lange fort. Mit "In guter Hoffnung" versucht sich die fünfte Serie von Star Trek in Sachen Humor und liefert eine in dieser Hinsicht bemerkenswert gelungene Episode ab. Neben einer originellen Grundidee tun die Dialoge ihr Übriges, um den Zuschauer auf amüsante Art und Weise zu unterhalten. Heimlicher Höhepunkt dürfte die Szene auf der Krankenstation sein, nachdem Dr. Phlox die Schwangerschaft diagnostiziert hat und Wissenschaftsoffizier T'Pol auf trockenste vulkanische Weise dem immer sehr charmanten Tucker mißbilligend an den Kopf wirft: "Drei Tage. Sie waren nur drei Tage dort und konnten sich nicht zurückhalten!"
"Terra Nova":
Schon vor dem Start der Enterprise NX-01 war die Menschheit im All: Neben einigen Frachtern und anderen Schiffen existierte auch ein Kolonisierungsprojekt auf einem weit entfernten Planeten, genannt Terra Nova, zu dem jedoch schon bald der Kontakt abbrach. Nun macht sich viele Jahre später die schnelle Enterprise auf den Weg, das Rätsel von "Terra Nova" zu lösen und stößt auf Außerirdische, die unter der Oberfläche des Planeten wohnen und in den Neuankömmlingen nur eines sehen: Feinde! "Terra Nova" beschert dem Zuschauer die erste Episode der Serie Enterprise, die so sehr Star Trek ist, dass sie gewissermaßen austauschbar wäre: Ob The Next Generation, Deep Space Nine oder Raumschiff Voyager -- das Rätsel um "Terra Nova" hätte überall gleich gut funktioniert, was vielleicht auch der Regiearbeit LeVar Burtons -- dem Geordi LaForge aus The Next Generation -- zu verdanken ist. Wichtig für die Serie Enterprise ist noch zu vermerken, dass einige Charakterdetails über den Navigator des Schiffes, Lt. Travis Mayweather die durchaus spannende Story abrunden. --Mike Hillenbrand
Die Enterprise besucht eine Erd-Kolonie, die seit Jahrzehnten keinen Kontakt zur Außenwelt hatte. Auf der Suche nach den Bewohnern macht die Crew eine gefährliche Entdeckung...
Scheint ja jetzt schwer im Kommen zu sein, star-wars-mäßig das Pferd von hinten aufzuzäumen. Als ich von den Plänen zur neuesten StarTrek-Reihe gehört hatte, dachte nur: na, prost mahlzeit!
Aber denkste!!! Hier kommt richtig neuer Schwung in die verknöcherten Föderationshintern. Nix mit, BLOß NICHT EINMISCHEN, und, auweia, jetzt hammwer Regel Nr. 15/2, Absatz b, verletzt, aber weil ich ein Teufelskerlcaptain, nehm ich das auf meine Kappe, trinke schwarzen Kaffee, xtrastark, und guck 'n bißchen versonnen am Fenster raus!
Also geht es zurück in der Geschichte, vor Kirk und kurz nach dem Kinofilm, wo ein verkrachter Wissenschaftler/Abenteurer den jüngst von ihm erfundenen Warp-Antrieb testet und wo man Borg für'n Ex-Tenniscrack hält. Kein Beamtencharme, mit Kühlschrankgarantie. Da ist Saft und Kraft drin. Hier gibt es endlich wieder richtige, kantige, vierschrötige Charaktere, wie ganz am Anfang, die sich gegenseitig veräppeln aber trotzdem wie Pattex zusammenstehen.
Und ein richtiges Liedchen, schön rock'n'roll-oldschoolig, wird im Vorspann auch noch zum Besten gegeben. Wow!!!
Die Atmo ist klasse, Jungs und Mädels geben sich fiftiestauglich, korrekte Frisis und lockere Sprüche inklusive, und die Stories sind granatenmäßig.
In diesem speziellen Fall " In guter Hoffnung " haben sich alle übertroffen. Coole Aliens, ein gelackmeierter Crewman, übellaunige Klingonen und dazwischen unsere Pfadfinder von der Enterprise, was will man mehr. Ich verrat hier absichtlich nicht zu viel, weil das MUSS man gesehen haben.
Die Serie sieht richtig schön teuer aus, auch wenn auf dem Kahn noch nicht viel zusammen läuft. Also viel Arbeit für den Klempner vom Dienst. Aber auch Bordschützen, Piloten und Dolmetscher haben alle Hände voll zu tun. Photonentorpedos, Universaltranslator, Schilde? Man traut ja noch nicht mal der Beamerei, lieber mit dem Shuttle 'runter fliegen. Und die flammneuen Handphaser lösen ungeahnte Glücksgefühle aus: Maaann, toll, damit kann man ja auch betäuben!!!!!!
Trotzdem sind wir filmtechnich voll auf der Höhe der Zeit, die Schauspieler sind echt in Laune und wenn den Autoren nicht die Puste ausgeht, bin ich ein glücklicher Mann.
Fazit: Volle Punktzahl. Überzeugt euch selber, ihr werdet's bestimmt nicht beräuen.
Energie!!!
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